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Fallen im Vorstellungsgespräch: Wer ist stärker? Spiderman oder Batman?
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Wie viele Cappucinos werden täglich in Manhattan getrunken? Manche Fragen im Bewerbungsgespräch sind besonders knifflig. Und so sollten Sie mit den sogenannten Brainteasern umgehen.

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Boone 30.03.2016, 11:30
10. Gegenfrage

Darf ich eine Gegenfrage stellen, um mal Ihren Geist zu teasen?
Wie stehen Sie zur Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens und wie hoch sollte Ihrer Meinung nach ein Mindestlohn sein und was halten sie von der Praxis des Sanktionierens der eigenen Bevölkerung während eines HartzIV-Bezuges?
Ich hoffe Sie fühlen sich durch diese Fragen nicht in Ihrer geschenkten und daher nicht existenten Authorität herausgefordert.
:-)

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henson999 30.03.2016, 11:31
11. Vierte Möglichkeit

Wie wäre es damit, zu versuchen die Antwort zu schätzen und dabei den Lösungsweg mitteilen. Darum geht es doch wohl bei diesen Fragen.

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reader2011 30.03.2016, 11:56
12. Unsympathische Arbeitgeber

Damit machen sich einige Arbeitgeber auch ziemlich unsympathisch. Selbst Google der Erfinder der Brainteaser benutzt die hirnlosen Fragen schon seit Jahren nicht mehr (weiß ich aus direkter Quelle und gab auch Presseartikel dazu).
Ich hatte vor 5 Jahren als ich in die Finanzwelt eingestiegen bin ähnliche Fragen, für mich ist das absoluter Schrott und ich stelle auch meinen Kandidaten solche Fragen bewusst nicht.

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TLB 30.03.2016, 12:00
13.

Gehen wir mal davon aus, dass ich irgendwo in einer Abteilung bislang zu meiner und zur Zufriedenheit der Chefetage arbeite. Jetzt kommt ein Neuer. Nach ein paar Wochen denke ich, was ist das für eine Pfeife. Und nun frage ich den Personaler, zu dem ich einen guten Draht habe: „Sag mal, da waren zwanzig Bewerber – warum hast Du ausgerechnet DEN ausgewählt?“ Und dann erhalte ich die Antwort „Weil er die Frage, wie viele Smarties in ein Auto passen, eloquent pariert hat.“ Ich persönlich würde schon denken, der Personaler will mich gerade veralbern

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bernd.stromberg 30.03.2016, 12:01
14. Unterschiedliche Antworten

Einige Fragen sind tatsächlich dümmlich und unpräzise und die würde ich mit klugen und provokativen Rückfragen kontern, die sich darauf beziehen die Daten zu präzisieren.

Die Frage nach der Gesamtzahl der Autos in Spanien oder der der getrunkenen Cappucino in Manhattan finde ich aber nicht dumm, da geht es einfach nur darum kurz zu verdeutlichen, wie man da vorgehen würde.
Da wird insgeheim einfach ein wenig logisches Denkvermögen und Allgemeinwissen in einem abgefragt.

Bei der Frage nach den Autos in Spanien würde ich z.B. einfach die Einwohnerzahl Spaniens als Anhaltspunkt nehmen, schätzen wie viele davon über 18 Jahre alt sind und als weiteren Anhaltspunkt nehmen, wie viele Fahrzeuge es in Deutschland ungefähr auf jeden volljährigen Einwohner gibt. Dazu gehört natürlich schon etwas Allgemeinwissen.

Bei den Cappucinos ist es ähnlich. Die ungefähre Zahl der Einwohner und auch Besucher in Manhattan pro Tag ganz grob schätzen, Kinder herausnehmen (die trinken seltenst Kaffee) und dann etwas darüber fabulieren wie hoch die Anzahl der Kaffeetrinker an dieser Zahl ist.
Dort dann wiederum berücksichtigen, wie viele Cappucinos dann jeder Cappucino-Konsument trinkt (vielleicht ja 2 im Durchschnitt am Tag...).

Ich denke es geht darum, zu zeigen dass man "mitdenkt" und logisch denken kann.

Ich finde die Fragen sogar spannend und herausfordernd. Und genau so etwas ist doch toll, wenn jemand wirklich Spaß an sowas hat.
Dann hat er auch Spaß an seinem Job, z.B. als Analyst oder Programmierer.

Ich glaube die typischen Stinkstiefel hier im Thema sind die, die in den Hartz4-Threads auch immer über ihr schlechtes Gehalt und ihren zu niedrigen Hartz4-Satz lamentieren ;-)

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Paul Panda 30.03.2016, 12:03
15. Unbezahlbar

Meine Güte! Bin ich froh, dass ich in Rente bin und diesen Quatsch, den ich bei meinen Bewerbungen früher nie erlebt habe, nicht mehr mitmachen muss. Ich stelle mir manchmal vor, dass ich mich zum Schein irgendwo bewerbe, dem Personaler nach solch einer blöden Frage sage, dass er ein Idiot ist und dann aufstehe und gehe. Der Anblick seines dummen Gesichtes wäre unbezahlbar.

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jhea 30.03.2016, 12:07
16. Wie viel Holz...?

13 Millionen Einwohner, 2 Personen m Haushalt

13mio /2 = 6,5 mio Haushalte

eine Wohnung hat im Schnitt 60 m²
für einen qm Parkett brauch ich 1*1*0,05 m³
Ein Baum hat, wenn er 20 m hoch und 1 m breit ist, jetzt ca 0,5*3,14159² *20 m³ Holz.
der einfachkeit halber ist Pi = 3
also haben wir 0,5 * 9 *20 = 90 m³ Holz pro Baum.

Demnach benötige ich jetzt.... pro Wohnung 60*0,05 = 3 m³ Holz.

1 Baum liefert also Genug holz für 30 Wohnungen.
6,5 mio gibt's

also brauch ich nun ca 216.666 Bäume um alle Wohnungen in NRW zu parkettieren.

Wäre jedenfalls mein Lösungsweg, die genauen Zahlen kenn ich nicht, daher hab ich die einfach selbst unterstellt und das halt im Kopf berechnet. yadda, yadda, wenn ich laut denken darf, darf er mir dnan zuhören wie ich die 5 Minuten brauche um auf diese lösung zu kommen.
Dabei schneide ich womöglich noch lustige Grimassen wennich gewagte aussagen treffe (wie Pi = 3 ;D )

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taste-of-ink 30.03.2016, 12:09
17.

Wenn mich ein Personaler im Gespräch so einen groben Unfug fragen würde (wobei zugegebenermaßen einige Fragen schon witzige Assoziationen wecken, die man allerdings am besten NICHT laut ausspricht), müsste ich mich ernsthaft fragen, ob ich diesen Job überhaupt möchte. Wie sich schon aus den "Tipps" ergibt, ist die "richtige" Antwort meistens sinn-. und faktenfreies Rumgeschwafel. Bezeichnenderweise sind nahezu alle Beispielsfragen in Bewerbungsgesprächen für Manager oder Marketing-Positionen gestellt worden.

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istnurmeinemeinung 30.03.2016, 12:16
18.

Von wegen Wohnungen in NRW und Holz aus dem Schwarzwald: 0. Ich muss es nicht aus dem Schwarzwald kaufen, es gibt noch andere Holzgewinnungsstätten. Wenn diese Antwort nicht passt, ist Ihre Frage falsch formuliert.

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powaaah 30.03.2016, 12:16
19.

Was ist daran verwerflich, wenn ein Personaler herausfinden will, ob der Gegenüber in der Lage ist logische Gedankengänge zu nutzen um an ein halbwegs schlüssiges Ergebnis zu kommen? Die Frage mit dem Parkett? Easy! 1. Wieviele Wohnungen schätzt man gibt es dort? Danach wie groß die durchschnittliche Wohnfläche? Dann die schlaue Frage stellen ob ins Bad und die Küche auch Laminat soll. Dann hat man so ungefähr die QM die man benötigt. Danach muss man nur noch überlegen was so ein Baum an qm³ hergibt und wieviel qm³ ein qm Parkett benötigt. Wer das nicht hinbekommt, der sollte einfach im Handwerk arbeiten, dort ist vielleicht weniger analytisches Denken gefordert als in anderen Berufen. Viele meinen ja sie hätten analytisches Denken aber dann stellt man fest es sind doch nur ein paar Menschen, die es nicht nur als Floskel auf das X**g-Profil schreiben.

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