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Fallen im Vorstellungsgespräch: Wer ist stärker? Spiderman oder Batman?
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Wie viele Cappucinos werden täglich in Manhattan getrunken? Manche Fragen im Bewerbungsgespräch sind besonders knifflig. Und so sollten Sie mit den sogenannten Brainteasern umgehen.

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vegas333 30.03.2016, 16:06
60. dämlich ...

Ich würde bei so dämlichen Fragen erst gar nicht arbeiten wollen für so Firmen!

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info121 30.03.2016, 16:09
61.

Zitat von schwerpunkt
Naja, eine zahme Version davon ist ja bereits die Frage: "Weshalb sollten wir ausgerechnet Sie für diese Position in Betracht ziehen?", oder etwas .......
Als ITler hat mir auch die Frage noch nie jemand gestellt.
Auf so eine Standardfrage kriegt man doch in der Regel auch einne vorbereitete Standardantwort.
Wäre es nicht sinnvoller direkt zu Fragen wie die betreffende Person das Produkt der Firma vermarkten würde?

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Olaf 30.03.2016, 16:15
62.

Stellt eigentlich niemand mehr fachliche Fragen oder werden nur noch Entertainer gesucht?

Wenn ich einen Buchalter, Elektriker oder Ingenieur suche, dann brauche ich den doch wegen dessen fachlichen Qualifikationen und mein erstes Ziel ist es herauszufinden, ob der in seinem Gebiet was drauf hat.

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schwerpunkt 30.03.2016, 16:21
63.

Zitat von info121
Als ITler hat mir auch die Frage noch nie jemand gestellt. Auf so eine Standardfrage kriegt man doch in der Regel auch einne vorbereitete Standardantwort. Wäre es nicht sinnvoller direkt zu Fragen wie die betreffende Person das Produkt der Firma vermarkten würde?
Möglicherweise.
Viele sind oder scheinen aber durchaus überrascht von der Frage, nach der eigenen Einzigartigkeit. (So ähnlich wie Clienten beim Coach auf die Frage, was "sie wollen" sofort los blubbern können, was sie alles NICHT wollen ... aber mit den eigenen Zielen erst mal überfordert zu sein scheinen).
Weil es sich anbot, habe ich bei dieser Frage einmal mit einer kleinen Demonstration (Aufgabe) für meine Interviewer beantwortet ... anstatt verbal .
Das hat anscheined gewirkt. Ich habe das Projekt bekommen (aber sicher nicht NUR deswegen).

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Newspeak 30.03.2016, 16:22
64. ...

Und so sollten Sie mit den sogenannten Brainteasern umgehen.

Aufstehen und gehen.

Wer als Personaler solche Dinge nötig hat, zeigt nur mangelnden Respekt vor dem Bewerber und auch wenig Professionalität im eigenen Job.

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tommahawk 30.03.2016, 16:23
65. Disqualifizierende Fragen

Wenn ich solch dämliche Fragen in einem ernsthaften Bewerbungsgespräch stellen würde, würde ich mich komplett disqualifizieren.

In Bewerbungsgespräche bewirbt sich heutzutage nämlich die Firma, nicht der Kandidat für einen Job. Und das liegt am Mangel an qualifiziertem Personal.
Gut, dass die Kandidaten das noch nicht alle begreifen. Sonst würden die die Gespräche dieser Art nämlich ganz schnell beenden.

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schwerpunkt 30.03.2016, 16:24
66.

Zitat von Olaf
Stellt eigentlich niemand mehr fachliche Fragen oder werden nur noch Entertainer gesucht? Wenn ich einen Buchalter, Elektriker oder Ingenieur suche, dann brauche ich den doch wegen dessen fachlichen Qualifikationen und mein erstes Ziel ist es herauszufinden, ob der in seinem Gebiet was drauf hat.
Ich gebe Ihnen recht, dass eine kreative Frage bei einem Buchhalter vielleicht danaben geschossen wäre.
Bei einem Ingenieur interessiert mich aber dann doch dessen Profil bei unerwarteten Aufgaben unter Druck, bei deren Beantwortung er mal zaubern darf.

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jagenauundso 30.03.2016, 17:06
67. Realman

Spiderman oder Batman? Bei einer solchen Frage würde ich eine Gegenfrage stellen, sinngemäss: ist es in einem Job wie dem Ihren normal, dass man sich während der Arbeitszeit mit schwachsinnigen Comicfiguren beschäftigt?

Ich hatte bisher nur ein Vorstellungsgespräch, bei dem eine "Personalerin" von "Human Ressources" anwesend war. Die habe ich weitest gehend ignoriert und mich mit den Fachabteilungsleuten unterhalten. Den Job habe ich immer noch.

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Illya_Kuryakin 30.03.2016, 17:10
68. @Olaf

Ich muss Ihnen widersprechen: Es geht im Bewerbungsgespräch nicht allein um die fachlichen Qualifikationen. Das ist sogar der kleinste Teil. Das haben Sie vor dem Interview bereits durch das lesen der Lebensläufe gefiltert. Im Gespräch prüfen Sie das noch auf Glaubwürdigkeit, stellen einige kurze Fragen, that's it! Den Kandidaten werden Sie eh auf die neue Aufgabe einarbeiten müssen, da die Welt heute viel spezialisierter geworden ist.
Sie kaufen ja keine Maschine, sondern stellen einen Menschen ein.
Und hier wollen Sie im Interview herausfinden: Kann ich mit dem? Wird mein Team/Gruppe/Abteilung mit dem können? Stinkstiefel oder guter Kollege? Ruhiger oder Kommunikativer? Detailverliebter oder Improvisierer? Pragmatiker oder Prozessreiter?
Ob man dafür Brainf*ck braucht? Ja, wenn man sozialer Nixblicker ohne Lebenserfahrung und Menschenkenntnis ist.

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Illya_Kuryakin 30.03.2016, 17:14
69. @Tommahawk

Ich kann Ihnen nur zustimmen! Wer bei der Berufswahl etwas aufgepasst hat, kann bei solchen Fragen einfach aufstehen und gehen. Bei so einem Laden will man nicht arbeiten. Sollte eine Botschaft an alle jungen Leute sein, die sich jetzt für eine Ausbildung/ ein Studium entscheiden müssen.

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