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Fitness-Tracking im Büro: Schritte zählen für den Chef
GCC

Mit smarter Technik und Dauer-Datenlese lässt sich das Leben optimieren. Wollen Angestellte das wirklich? Anscheinend. 80.000 treten jetzt allein in Deutschland zum Wettbewerb der vielen Schritte an. Datenschützer finden das heikel.

wrangel3 29.05.2015, 11:18
1. einen Umweg zum Drucker laufen ?

das reicht heute , um im Fittnesswahn mitzumachen ? Wer heute immer noch seine Daten verschleudert und freiwillig zugänglich macht , scheint die Zeichen der Zeit nicht richtig gedeutet zu haben .

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Sibylle1969 29.05.2015, 11:34
2. Datenschutz

Dass das Ganze datenschutztechnisch sehr heikel ist, finde ich auch. Davon mal abgesehen, ist es natürlich für einen trainierten Radfahrer kein Problem, mehr als 100 km mit dem Rad zu fahren. In diesem Jahr war meine längste Radtour bisher 99 km, die 100 km knacke ich sicher spätestens im Juni.

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Leser161 29.05.2015, 13:45
3. Nix gegen Sport

Sport ist eine gesunde Sache und sollte geördert werden.

Problem ist wie gesagt der Datenmissbrauch. Was man da alles mit machen kann. Ob das wirklich stimmt was da rauskommt ist egal. Der Algorithmus hat es ja gesagt. Datenaberglaube halt.

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alohas 29.05.2015, 13:53
4. Dümmer geht's nicht!

Da kann man nur hoffen, dass die Mitarbeiter von Unternehmen, die diesen Unsinn veranstalten, aus gelebtem Gesundheitswahn so viele und so weite Umwege zum Drucker machen, dass dabei ordentlich wertvolle Arbeitszeit draufgeht. Wer sich freiwillig überwachen lässt, ist selbst schuld. Wenn ich über so einen Quatsch lese, kommt mir zuweilen der ketzerische Gedanke, dass NSA und Co. am Ende gar noch von den Überwachten dazu genötigt werden, sie zu überwachen. Was ist denn eigentlich, wenn ein Mitarbeiter aus nachvollziehbaren Gründen bei diesem „Spaߓ nicht mitmachen will?

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Spiegelwahr 29.05.2015, 18:45
5. Mit 50 geht es dann ins Ersatzteillager

Ich kenne viele Fitnessverrückte, die dann vor verschieden Schmerzen von Knie, Hüfte usw. dann ins Ersatzteillager gehen und sich dort die Ersatzteile einfügen lassen. Lieber mit Maßen als mit Massen. Wer seine Gesundheit durch seinen Arbeitgeber unter Kontrolle stellt, darf sich nicht wundern, wenn er aussortiert wird.

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bridgerbowl 30.05.2015, 17:02
6. ...und wieder die Nörgler am Start

Es ist durchaus sinnvoll, Bewegung in den Arbeitsalltag zu integrieren. Die Studien hierzu sind eindeutig. Es geht wohl kaum darum, Leistungssportlern über diese Firmenangebote den letzten Kick zu geben, sondern insbesondere Personen mit Bewegungsmangel zu sensibilisieren und zu motivieren.Wenn dies über die Fitnessapps gelingt - warum nicht. Ob die datenschutzrechtlichen Bedenken wirklich nachvollziehbar sind, bezweifle ich. Welches Unternehmen würde hier tatsächlich begründete Vorwürfe riskieren?

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helisara 01.06.2015, 09:27
7. Datenschutz

Zitat von bridgerbowl
Es ist durchaus sinnvoll, Bewegung in den Arbeitsalltag zu integrieren. Die Studien hierzu sind eindeutig. Es geht wohl kaum darum, Leistungssportlern über diese Firmenangebote den letzten Kick zu geben, sondern insbesondere Personen mit Bewegungsmangel zu sensibilisieren und zu motivieren.Wenn dies über die Fitnessapps gelingt - warum nicht. Ob die datenschutzrechtlichen Bedenken wirklich nachvollziehbar sind, bezweifle ich. Welches Unternehmen würde hier tatsächlich begründete Vorwürfe riskieren?
Diese Fitneßapp mißt auch Blutdruck, Cholesterinwerte, Schlafdauer, die "Stille im Schlafzimmer". Was geht das den Chef an? Es ist eben noch nicht jeder exhibitionistisch veranlagt. Auch ob ich Sport treibe, oder in meiner Freizeit lieber andere Dinge tue, hat den Chef gefälligst nicht zu interessieren.

Welches Unternehmen würde tatsächlich begründete Vorwürfe riskieren? Da gibt es so einige. Was unterscheidet solche Unternehmen eigentlich noch von der Stasi?

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abby_thur 01.06.2015, 09:53
8. Schrittzähler

Ein einfacher Schrittzähler für 1-3€ in jedem Billigladen erhältlich hätte es wohl auch getan.

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