Forum: Karriere
Fluch der Teamarbeit: Gemeinsam sind wir dumm
Corbis

"Wir suchen einen teamfähigen Mitarbeiter": Manager lieben Gruppenarbeit. Doch die macht in Wahrheit viel zu oft blind, faul und unkritisch.

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damp2012 28.10.2014, 16:09
1. Alles / alle Teams..

...stehen und fallen mit der entsprechend ambitionierten und fähigen Führungskraft!

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oliverkremer 28.10.2014, 16:21
2. Korrekt festgestellt

Ich würde gar noch einen Schritt weiter gehen und behaupte, dass Teams nur dazu dienen die eigene Verantwortlichkeit von vorneherein auszuschließen. Zumindest kann man immer sagen, "warum, IHR wolltet das doch (auch) so...".

Sich alleine zu entscheiden und zu äußern, tja, das birgt die Möglichkeit großen Ruhms aber auch der totalen Schande. Man muss halt mutig und selbstbewust sein...

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SirZaharoff 28.10.2014, 16:21
3.

"Manager lieben Gruppenarbeit. Doch die macht in Wahrheit viel zu oft blind, faul und unkritisch."

Deswegen

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soeinschwachsinn 28.10.2014, 16:25
4. Team=

Toll ein anderer machts

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majkusz 28.10.2014, 16:38
5. Welche großen Erfindungen sind eigentlich im Team gemacht worden???

Also entweder schummeln alle großen Erfinder etc. und reißen allen Erfolg an sich, oder die die richtigen Durchbrüche in der Weltgeschichte sind tatsächlich NICHT im Team erzielt worden...

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meisteroggy 28.10.2014, 16:40
6. Wenn

mehr als eine Person persönlich verantwortlich ist, ist niemand schuld, wenn was schiefgeht. Denn es ist ja das Team/ das Gremium/ der Ausschuss, der die Fehlentscheidung trifft. Gerne wird dann auch gesagt, die Entscheidung sei halt "politisch"... In vielen Situationen könnte man bei Teamentscheidungen schon von Betrug sprechen....

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eulenspiegel1979 28.10.2014, 16:42
7. Beispiel: Projektarbeit

TEAM, für mich das Unwort des Jahrzehnts! Jedes Team besteht aus Machern, Mitläufern, Minimalisten und Bedenkenträgern. 3/4 eines Teams halten die anderen auf, wälzen Aufgaben ab oder werden nicht rechtzeitig fertig, können sich mit der Aufgabe nicht identifizieren oder haben schlicht gar keinen Bock. Die FK fragt sich dann, warum das so ist.

Statt sich vorher mal zu fragen, wer für das Projekt tatsächlich geeignet ist, werden halt aus jeder Abteilung die ausgesucht, die den Chefs am besten geeignet erscheinen. Und damit ist nicht immer die fachliche Eignung gemeint. Das diese Personen oft gar nicht die Geeignetsten sind, widerstrebt vielen Chefs. Man müsste ja zugeben, dass der unliebsame Kollege F, der immer seine Meinung sagen muss, fachlich aber der Crack in der Gruppe ist, berücksichtigt und somit aufgewertet werden müsste. So verhindern persönliche Empfindlichkeiten, Fehleinschätzungen und Nichtwissen ein positives Ergebnis des Projekts, bevor es überhaupt losgegangen ist.

Spannend wird es dann, wenn sich 90% Fachidioten (meist studierte Bubis) und 10% Frontschweine in einen Raum setzen und die 10% die Welt nicht mehr verstehen. Da wird am tatsächlichen Bedarf vorbei gearbeitet, pseudoinnovativer Müll nach vorangetrieben, der in der Umsetzung das Unternehmen 5 Jahre nach hinten wirft, statt 3 Jahre nach vorn oder schlicht die Front gar nicht in die prägenden Prozesse eingebunden. Schlussendlich steht dann doch ein solides Konstrukt, es hat halt nur dreimal so lange gedauert und war fünfmal so teuer, als wenn man einfach die Macher zusammengesetzt hätte und den Rest weggelassen hätte. Das Projekt wird dem Lenkungsausschuss vorgelegt, in dem wiederum 90% Nichtwisser sitzen, die dann entscheiden, ob das so gemacht wird oder nicht. Von denen wollen natürlich auch noch 80% Ihren geistigen Wulst dazugeben und feiern möglicherweise noch die eigenen - saudämlichen Ideen, die das Projekt wieder zurückwerfen.

Am Ende liegt es dann dem Vorstand zur Entscheidung vor. Dieser will dann auch noch seinen Senf dazu abgeben und schmeißt möglicherweise wieder alles um.

Fazit: Projekte sind teuer, Teams sind unnötig und gemacht wird dich wieder was die Chefs wollen. Sinn oder Unsinn, völlig egal. Also kann man Teams und Projekte getrost vergessen.

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semitone 28.10.2014, 16:50
8. Team != Team

Ok, bezogen auf Marketing, Bwler und sonstige Schwätzer mag der Autor sicher recht haben.
Nur gibt es auch so einige Aufgaben, die ohne Team nicht zu schaffen sind.
Grosse Softwareprojekte z.B., oder Krankenhäuser, Feuerwehr etc...
Ich habe im Laufe meines Lebens die Erfahrung gemacht, dass Teamarbeit sehr produktiv sein kann, wenn Teamarbeit notwendig ist.

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clausde 28.10.2014, 16:50
9. Etwas pauschal

Im Grunde hinterfrägt der Artikel die problematischen Punkte von Teamarbeit ganz treffend. Nur muss Teamarbeit pauschal nicht schlecht sein. Ist die Führungskraft an der Teamarbeit beteiligt, wird das Ergebnis immer von ihm beeinflusst sein. Richtig ist das Team alleine mehrere Lösungen erarbeiten zu lassen und als Führungskraft diese Vorschläge offen aufzunehmen. Die Entscheidung sollte dann in verantwortlicher Runde getroffen werden. So werden möglichst viele Aspekte und Szenarien berücksichtig und die Last der Verantwortung aus dem Team genommen. Entscheider müssen einen Konsenz finden. Ein Vorschläge erarbeitendes Team nicht.

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