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Fluent English: Mütter in der Todeszone
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Deutsche tischen englischen Gesprächspartnern gern auch blutige Details von Geburten auf. Peter Littger, Kolumnist und Vater, warnt vor Holperenglisch: Hebammen sollten nie, nie, nie von "deadlines" sprechen.

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abby_thur 17.06.2014, 13:32
1. Fluent English: Mütter in der Todeszone

Zitat von sysop
Deutsche tischen englischen Gesprächspartnern gern auch blutige Details von Geburten auf. Peter Littger, Kolumnist und Vater, warnt vor Holperenglisch: Hebammen sollten nie, nie, nie von "deadlines" sprechen.
Das Titelbild finde ich ja mal Klasse :-)

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5b- 17.06.2014, 13:42
2.

Also interessanter wäre wie und warum sich britisches und amerikanisches Englisch unterscheiden.

Im Grunde ist dieser Artikel nur eine Ansammlung von Wort-zu-Wort Übersetzungen vom Deutschen ins Englische. Das kommt daher dass beide Sprachen eng verwand sind und erstaunlich viele Worte und auch Idiome direkt übersetzt werden können.
Alle falschen Übersetzungen sind eigentlich nur Lücken im Englischvokabular. Ich persönlich finde es ab und zu ganz witzig zu hören wie mach ein Deutscher im Englischen Neologismen erschafft. Ich denke aber nicht dass das für Leute die kein gutes Englisch haben lustig ist. Der Artikel ist leider nicht pädagogisch.

Warum sollte man erwähnen, dass es im amerikanischen Englisch "labor" und im britischen "labour" geschrieben wird, wenn man nicht darauf eingeht? Ich glaube nicht dass man in den USA (oder VSA?) "labor" schreibt weil das dem Lateinischen ähnlich ist.

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Steuerzahler0815 17.06.2014, 13:53
3.

Ich hoffe das man der Mutter vom Titelbild das Kind nach der Geburt wegnimmt
Unverantwortlich und falsch
Man könnte ja mal ein Jahr auf Wacken verzichten aber nein die Selbstverwirklichung ist wichtiger als die Sicherheit des Kindes, selbst wenn die eigene Einschränkung nur sehr gering ist

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herr minister 17.06.2014, 13:55
4. Oberlehrer Outing

So einen blasierten Angeberartikel habe ich ja lange nicht gelesen.
Was sagt er uns? 1. Der Autor spricht ein super-duper Englisch von dem wir alle nur träumen können. 2. Er möchte das allen ganz bescheiden mitteilen. 3. Ausserdem kennt er massenhaft englische und amerikanische verklemmte Spiesser und wundert sich nicht einmal darüber.
Mit dem Artikel hat er nur sich selbst entlarvt, nicht etwa die mangelhaften Sprachfähigkeiten der Deutschen.
Vielleicht schreibt er im nächsten Artikel einmal darüber, wie viele Engländer und Amerikaner überhaupt auch nur ein paar Worte in einer Fremdsprache kennen. sänk yu for nassing.

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peitzman 17.06.2014, 14:04
5. @Steuerzahler0815

Nanana, mal ein bißchen in Zurückhaltung üben. Wie korrelieren Sie denn die Sicherheit des Kindes mit einem Aufenthalt in Wacken? Da ist die Teilnahme am Straßenverkehr mit Sicherheit deutlich gefährlicher. Aber Sie hören wahrscheinlich nur Andrea Berg...

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hoefec 17.06.2014, 14:06
6. Kreißsaal

Im Prinzip muss ich Kommentator 5b- Recht geben. Dennoch ganz amüsant.
Anmerkung zu BE vs. AE: In GB mag der Kreißsaal ja labour room heißen, in den USA ist hingegen meist vom delivery room die Rede.

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spon_1665023 17.06.2014, 14:07
7. ???

„Muss ich mit Menschen, mit denen ich weder Bad noch Bett teile, meine Familienplanung teilen?

Muss man nicht, zumindest wenn man keine überheblichen Kolumnen dazu verfasst. Egel ob auf Deutsch oder in wundervoll geschliffenen Englisch.

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almitrans 17.06.2014, 14:10
8. Recht amüsant, aber ...

.. wer seine Geschichtchen auf den kleinen o. größeren Fehlern seiner Mitbürger (politisch korrekt ist wohl Mitbürger/Innen) aufbaut, sollte tunlichst vermeiden, selbst Fehlerchen zu machen. Denn "midwife" wird im Englischen nun mal zusammengeschrieben, notfalls auch mit Bindestrich, aber getrennt ist ungebräuchlich. Tja, wir Deutschen werden wohl nie zum absolut perfekten Englischsprachler. Oh wie traurig. ;-)

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hdudeck 17.06.2014, 14:10
9. Ich habe vor drei monaten meinen

Zitat von sysop
Deutsche tischen englischen Gesprächspartnern gern auch blutige Details von Geburten auf. Peter Littger, Kolumnist und Vater, warnt vor Holperenglisch: Hebammen sollten nie, nie, nie von "deadlines" sprechen.
Sohn in NY bekommen. So habe ich auf diesem Feld einiges gelernt. Wer laenger in den USA lebt sollte eigentlich wissen, das dort gerne der Lateinische Name fuer Krankheiten und Koerperteile benutzt wird. Das gilt halt auch fuer alles rund um die Geburt. Den Rest schnappt man dann halt im Gespraech bzw in TV Shows auf. Und wenn man etwas gerade mal nicht weiss, Fragen ist keine Schande und bevor man Bloedsinn redet auch nicht dumm. Hat mir in der Vergangenheit sehr geholfen.

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