Forum: Karriere
Frag die Karriereberaterin: Ich bin wer, ich kann was, wieso krieg ich keinen Job?
Corbis

Der Bewerber ist der absolute Top-Kandidat. Er hat alles richtig gemacht. Und doch stellt ihn niemand ein - 161 Bewerbungen blieben erfolglos. Karriereexpertin Svenja Hofert rät zur Verstellung: Spielen Sie Schmidtchen und nicht Schmidt.

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Wanderfalke7 21.06.2015, 18:21
240. Karriere

Hallo habe kürzlich erstwieder gelesen worauf es bei der Karriere ankommt. 10% Leistung, 30% Selbstvermarktung und 60% Beziehungen.
Wenn sie als Vorzeigekandidat ewig nicht eingestellt werden dann prüfen sie bitte, ob sie ausreichend Zeit und Mühe zum Aufbau eines Netzwerkes investiert haben.
Suchen sie aktiv nach Literatur die ihnen diesbezüglich weiterhelfen kann.
Herzliche Grüße!

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Florian-F. 09.08.2015, 14:26
241. Lücken im Lebenslauf

Zitat von emul_gator
Kann ich nur bestätigen. Ich bin ein Experte in meinem Fachgebiet und war 15 Jahre in eine grossen Konzern. Habe 8 Monate gesucht um einen guten Job zu finden. Headhunter haben mich geliebt, trotzdem kamen nur Absagen. Ich musste wirklich erst auf einen "mutigen" CEO treffen, der erkannt hat, dass ich keine Gefahr sondern eine Unterstützung für ihn bin. Das Problem ist natürlich, niemand sagt einem dass auch so bei einer Absage, es kommen die verrücktesten Gründe, im besten Fall bekommt man zu hören , man sei überqualifiziert. Immerhin
In diesem Themenbereich führe ich zurzeit eine Studie im Rahmen meiner Masterarbeit an der Technischen Universität Dresden durch. Ich untersuche den Zusammenhang zwischen Lücken im Lebenslauf und Berufserfolg. Wenn Sie ebenfalls an dem Thema interessiert sind, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Sie an der Studie teilnehmen.

Der Fragebogen ist kurz und die Bearbeitung dauert nicht länger als 10 Minuten. Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass Sie schon einmal in einem Unternehmen als Arbeitnehmer gearbeitet haben.

Bitte klicken Sie auf den folgenden Link, um den Fragebogen zu starten:

https://www.soscisurvey.de/kriterien-in-der-personalauswahl/

In diesem Forschungsfeld ist dies erst die zweite Studie weltweit. 2014 veröffentlichte ich zusammen mit Prof. Dr. Kanning die erste Untersuchung in der Zeitschrift für Arbeits- & Organisationspsychologie. Daher leisten Sie mit Ihrer Teilnahme einen wichtigen Beitrag zur Erforschung dieses spannenden Themas.

Vielen Dank schon einmal im Voraus.

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Florian-F. 09.08.2015, 14:28
242. Lücken im Lebenslauf

Zitat von ackergold
Wir können es jeden Tag in den Medien und am Arbeitsplatz sehen: dieses Land ist nur Mittelklasse und die wirklich Guten sind längst weg. Allein schon, dass ein Personalmanager den Begriff "überqualifiziert" auch nur in den Mund nimmt, spricht doch Bände. "Überqualifiziert" ist das Unwort des Jahrhunderts, denn es gibt keine Überqualifikation. Wenn sich jemand zu den gegebenen Konditionen auf einen Job bewirbt, so MUSS der Beste genommen werden, alles andere wäre geschäftsschädigend und müsste zwingend zur Kündigung des Personalers oder "Recruiters" führen. Da gibt es keine andere Möglichkeit.
In diesem Themenbereich führe ich zurzeit eine Studie im Rahmen meiner Masterarbeit an der Technischen Universität Dresden durch. Ich untersuche den Zusammenhang zwischen Lücken im Lebenslauf und Berufserfolg. Wenn Sie ebenfalls an dem Thema interessiert sind, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Sie an der Studie teilnehmen.

Der Fragebogen ist kurz und die Bearbeitung dauert nicht länger als 10 Minuten. Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass Sie schon einmal in einem Unternehmen als Arbeitnehmer gearbeitet haben.

Bitte klicken Sie auf den folgenden Link, um den Fragebogen zu starten:

https://www.soscisurvey.de/kriterien-in-der-personalauswahl/

In diesem Forschungsfeld ist dies erst die zweite Studie weltweit. 2014 veröffentlichte ich zusammen mit Prof. Dr. Kanning die erste Untersuchung in der Zeitschrift für Arbeits- & Organisationspsychologie. Daher leisten Sie mit Ihrer Teilnahme einen wichtigen Beitrag zur Erforschung dieses spannenden Themas.

Vielen Dank schon einmal im Voraus.

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Florian-F. 09.08.2015, 14:32
243. Studie zu Lücken im Lebenslauf

In diesem Themenbereich führe ich zurzeit eine Studie im Rahmen meiner Masterarbeit an der Technischen Universität Dresden durch. Ich untersuche den Zusammenhang zwischen Lücken im Lebenslauf und Berufserfolg. Wenn Sie ebenfalls an dem Thema interessiert sind, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Sie an der Studie teilnehmen.

Der Fragebogen ist kurz und die Bearbeitung dauert nicht länger als 10 Minuten. Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass Sie schon einmal in einem Unternehmen als Arbeitnehmer gearbeitet haben.

Bitte klicken Sie auf den folgenden Link, um den Fragebogen zu starten:

https://www.soscisurvey.de/kriterien-in-der-personalauswahl/

In diesem Forschungsfeld ist dies erst die zweite Studie weltweit. 2014 veröffentlichte ich zusammen mit Prof. Dr. Kanning die erste Untersuchung in der Zeitschrift für Arbeits- & Organisationspsychologie. Daher leisten Sie mit Ihrer Teilnahme einen wichtigen Beitrag zur Erforschung dieses spannenden Themas.

Vielen Dank schon einmal im Voraus.

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Selinha 10.08.2015, 16:31
244. interessante online-Studie zu Eignungsinterviews

Wie würden Sie ein Bewerbungsgespräch führen und welche Fragen würden Sie stellen?
Im Rahmen eines spannendes Forschungsprojekt an der Justus-Liebig-Universität Gießen zur Verbesserung von Online-Interviews in der Personalauswahl untersuche ich diese Fragen. Es handelt sich um eine kurze online-Studie im Rahmen meiner Masterarbeit, die Ihnen die Gelegenheit verschafft, in die Rolle eines Beurteilers in einem Eignungsinterview zu schlüpfen. Die Bearbeitung dauert nur ca. 15 Minuten und als Dankeschön für die Teilnahme gibt es 2 Amazon-Gutscheine im Wert von je 25 EUR zu gewinnen. Die Verlosung und deren Rückmeldung erfolgt am 24.08.2015.

Hier ist der Link:
https://www.soscisurvey.de/eignungsauswahl/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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andrea.friedrich 28.07.2016, 08:57
245. Nicht die hochqualifitierten Bewerber sind das Problem, sondern der fehlende Mut auf der einstellenden Etage

Ich finde den Rat, dass jemand sich 2-3 Jahre verstellen und schauspielern soll, um seine Chancen zu erhöhen, erschütternd. Als Coach habe ich nahezu täglich mit Menschen zu tun, die genau an dieser Schauspielerei zerbrechen, von der Hausfrau bis zum Top-Manager!

„Depressionen sind die Belohnungen für´s brav sein.“ (M. Rosenberg). .

Viel, viel lieber würde ich sehen wollen, dass sich Chefs und C-Level Gedanken machen und ihrerseits in die Selbstreflexion gehen, um die eigene Angst vor der Veränderung bzw. vor Kontrollverlust zu beleuchten und positiv zu verändern. So würden wir wohl eher langfristig dahin kommen, dass fähige und gesund ehrgeizige „Macher“ auf Stühle kommen, auf die sie gehören.
First class hires first class.
Gegen Reflexion des Auftretens im Lebenslauf bzw. im Vorstellungsgespräch will ich nichts gesagt haben, allerdings wünschte ich mir, dass es eine Wahrnehmung gibt, dass es grundsätzlich NICHT die hochqualifizierten Bewerber sind, die hier das Problem darstellen, sondern der Mangel an Reflexion und letztlich Mut auf der einstellenden Etage.

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dingstabumsta 02.08.2016, 08:25
246. Wow...

....Karriere in Deutschland läuft nur über den Lohn...wenn möglich nur den Branchenspezifischen Mindestlohn!
Aber auch wie im Bericht geraten wurde, sich zu verstellen und nicht authentisch, führt dazu, das nicht wirklich der best- Qualifizierte sondern der best-Schaumschläger, der Arbeitsplätze kosten wird (all zu oft erlebt).
Das man davor Angst hat, jemand besser Qualifizierten als man selbt ist einzustellen, zeigt aber auch das Niveau in diesen Etagen, wo eher die große Klappe als Qualität zählt.
Zum schluss möchte ich noch ansprechen, dass wir wohl doch keinen Fachkräftemangel haben können, wenn sich Unternehmen solche Kriterien zur Bewerberauswahl leisten können....und zu viele kriterien beginnen schon damit, mit 48 Jahren als zu Alt aussortiert zu werden.

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