Forum: Karriere
Frag die Karriereberaterin: Warum komme ich im Job nicht vorwärts?
plainpicture/Kniel Synnatzschke

Top ausgebildet, fleißig - und trotzdem keine Karriere. Gerade sehr kompetente Mitarbeiter erleben oft, dass sie im Job ausgebremst werden. Da hilft nur eine neue Strategie.

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ofelas 21.04.2016, 13:26
20.

da der Westen den Osten ueber Jahrzehnte alimentieren musste, waren auch die erwirtschafteten Gelder im Kosten zu 1/4 oder 1/3 aus dem Westen. Die Zahl der Arbeiter und die Gehaelter derrer haetten die Rentner Ost niemals bezahlen koennen, noch koennen sie es heute!

Desweiteren, die Ansprueche der Ostrentner stammen aus einem System das nicht mehr existierte und Insolvent war. Die Ansprueche der Russlanddeutschen stammen aus der Sovietunion, Russland oder Kasachstan, bezahlt aber wird in Dm/Euro nach hier existierenden Saetzen.

Millionen von Rentner werden alimentiert ohne in dieses bundesdeutsche Rentenkasse jeh eingezahlt zu haben.

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DieSkolderin 21.04.2016, 14:30
21. Schöne Theorien

Gerade in Großkonzernen ist das immer so eine Sache.
Hauptauschlaggebend ist immer der Vorgesetzte, denn der hat immer das letzte Wort, wenn es um Beförderungen oder auch Gehaltserhöhungen geht.
Ich selbst arbeite in einem weltweit großen Pharmakonzern im IT Bereich (als Frau wohlgemerkt).
Ein Ex-Vorgesetzter meinte mal zu mir "Für das, was Sie machen, sind sie eh überbezahlt", ohne selbst auch nur den Hauch einer Ahnung von der Materie zu haben.
Der nächste den ich hatte, hat mich wirklich gefördert und zeigte auch Interesse an meiner Arbeit.
Die Dame die jetzt meine Vorgesetzte ist hat nur ihre eigene Karriere im Kopf und ist froh, dass die Sache einfach läuft.
Dazu kommt noch, dass ich mich nicht wegducke, sondern konsturktive Kritik abgebe, wenn ich weiß, dass etwas nicht funktionieren kann.
Auch nicht gerade beliebt.

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sabinaz 21.04.2016, 14:34
22. Oh je, bloß keine klärenden Gespräche!

Die Beraterin meint es sicher gut - aber so wird das in den seltensten Fällen funktionieren. Wer sich explizit wehrt, katapultiert sich ratzfatz ins Abseits. Besser: Absurde Anweisungen freundlich und engagiert abnicken - und dann nicht durchführen. Sich entspannen (passiver Widerstand gibt einem das Gefühl, nicht mehr Opfer zu sein - und das teilt sich mit). Auf eine Gelegenheit warten (zum Beispiel eine Krisensituation), und eine Problemlösung präsentieren, auf die kein anderer gekommen ist. Und wenn das alles nichts hilft: anderen Job suchen. Und beim Vorstellungsgespräch kommunizieren, wo man sich in absehbarer Zeit sieht - etwa in einer Führungsposition. Wichtig: Fähige, geübte Troubleshooter werden gebraucht - vielleicht ist auch eine freiberufliche Tätigkeit der richtige Weg zu mehr Geld und Prestige. Machen viele Frauen, die von Männerriegen ausgebremst werden - und viele sind damit sehr erfolgreich.

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Peter Eckes 21.04.2016, 15:23
23. .

Das liest sich wie eine Anleitung zum arbeitslos werden. Aufgaben ablehnen - Hierarchien nicht einhalten - Grenzen überschreiten. Wer glaubt denn so einen Mist? Oh wie ich diese "Karriereberater" verachte.

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epicur 21.04.2016, 15:33
24.

In Deutschland sind Kofferträger immer noch sehr beliebt. Wenn man in dieses Schema nicht passt, hat man schlechte Karten. Ich habe bei Projekten oft erlebt, dass man an richtiger Problemlösung nicht interessiert ist. Der Kofferträger wird bevorzugt. Die Vorfälle bei VW bestätigen dies. Ohne Kofferträgermentalität wäre das nicht passiert.

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and777 21.04.2016, 17:21
25. Lächerlich

Interessant wäre zu wissen, woher die sog. Karriereberater ihr Wissen bzw. ihre Binsenweisheiten haben? Sicherlich nicht aus ihrer eigenen großartigen Karriere und dem Wissen, warum Karrieren v.a. in großen Organisationen funktionieren und scheitern.

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beob_achter 21.04.2016, 17:23
26. Michael ist promovierter MBA

genau das ist sein Problem!

Solche Leute werden äußerst selten explizit in Stellenanzeigen gesucht.

Möglicherweise hat er sich auf dem Zweiten Bildungsweg hochgearbeitet und nach dem Master (der gereicht hätte als Qualifikation) noch einen draufgesetzt.
Chefs, die fachlich geringer qualifiziert sind und/oder einen "schlechteren" Titel habe, sind solchen Leuten aber in einem Punkt überlegen: Sie verstehen, sie für ihre Zwecke zu steuern.

Ein Jobwechsel würde Michael nicht viel bringen - er sollte besser sein Ego stärken, seinem derzeitigen Chef dessen Tricks abgucken und sie seinerseits einsetzen - auch wenn sie
nicht zu seinem Naturell passen.

NB: Jeder Chef wiederholt irgendwann seine Tricks, auch wenn seine Trickkiste unerschöpflich zu sein scheint...

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dfritzg 21.04.2016, 18:54
27. Hat er das falsche Geschlecht oder teilt er nicht das

richtige Hobby mit seinem Chef? Ab Unternehmen größer 500 Mitarbeiter kommt es doch nicht mehr darauf an was man kann oder leistet, da zählen nur die Soft Skills (am besten weiblich, mit dem Chef einen trinken gehen oder Motorrad fahren, oder , oder, oder,.......)

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Marlo 21.04.2016, 20:47
28.

Leider wird Karriere oft mit Personalverantwortung definiert. Das ist aber nicht so. Was genau bedeutet denn "Karriere machen" ? CEO ? CTO ? Klar, aber auch ein gefragter Experte für xy hat schon was erreicht. Man muss nicht immer Chef sein. Zudem sind nicht viele dafür geeignet. Wenn der Job Spaß macht und man angmessen dafür entlohnt wird, dann ist doch alles ok. Warum wollen nur so viele immer weiter nach oben ? Ich verdiene als einfacher Programmierer ganz gut und mein Job macht mir echt Spaß. Ich würde nie auf die Idee kommen, mich auf eine Team- oder Projektmanager Stelle zu bewerben. Muss doch auch nicht sein. Zudem ist Geld lange nicht alles. Ich habe lieber meine Ruhe und kann mein Ding machen. Ich kann in einer Jogginghose in die Firma kommen und muss keinen Anzug tragen bzw mich mit Kunden zum Mittagessen treffen. Ich bekomme meine Anweisungen und führe diese entsprechend aus. Mir genügt das.

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mintyapple 22.04.2016, 08:02
29.

Zitat von Marlo
Leider wird Karriere oft mit Personalverantwortung definiert. Das ist aber nicht so. Was genau bedeutet denn "Karriere machen" ? CEO ? CTO ? Klar, aber auch ein gefragter Experte für xy hat schon was erreicht. Man muss nicht immer Chef sein. Zudem sind nicht viele dafür geeignet. Wenn der Job Spaß macht und man angmessen dafür entlohnt wird, dann ist doch alles ok. Warum wollen nur so.....
Völlige Zustimmung. Tatsächlich geht aus der Frage nicht hervor, was genau mit Karriere gemeint ist, aber falls es sich um Aufstieg innerhalb der Hierarchie handelt...

Ein Blick auf die Chefs, die man im Leben schon hatte, genügt meistens, das eigene Karrierestreben kritisch zu hinterfragen. Der Volltrottel, der sich mit den Lorbeeren seiner Mitarbeiter schmückt, und die hysterische Zicke, die jeden Kommentar, der über "Mach ich, Chefin!" hinausgeht, als Angriff auf ihre Autorität wertet, dachten schließlich auch mal, sie könnten Führungskraft sein. Und was ist aus ihnen geworden? Waren die von Beginn an inkompetent oder sind sie durch das System, in dem die Karriere sich abspielte, erst so geworden? Und falls letzteres, will ich mir dann diesen Mist wirklich antun, der zu Lasten meiner Persönlichkeit und meiner Expertise geht?

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