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Frage nach Schwangerschaft: Entlassene Kosmetikerin erhält 10.800 Euro
DPA

Eine Kosmetikerin soll die Leitung eines Studios übernehmen. Und verrät, dass sie heiraten will. Weil die Firma mit baldiger Schwangerschaft rechnet, folgt die Kündigung. Wegen Diskriminierung bekommt die Mitarbeiterin nun eine Entschädigung.

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PH-sauer 05.09.2013, 09:37
1. Gut so....

Zitat von sysop
Eine Kosmetikerin soll die Leitung eines Studios übernehmen. Und verrät, dass sie heiraten will. Weil die Firma mit baldiger Schwangerschaft rechnet, folgt die Kündigung. Wegen Diskriminierung bekommt die Mitarbeiterin nun eine Entschädigung.

...und viel zu wenig! Die Leibeigenschaft ist schon lange abgeschafft!

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fatherted98 05.09.2013, 09:37
2. Na toll...

....10.800 Euro...und die werden dann natürlich auf das ALG angerechnet....also was solls. Wenn mal eine 0 mehr dranhängt, dann ist das eine Erfolgsmeldung....bis dahin nur ein Armutszeugnis der Arbeitsgerichte.

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gumbofroehn 05.09.2013, 09:41
3. Diskriminierungsklagen treffen nur die wirklichen Dummen!

Gut, dass das Urteil so ergangen ist.

Allerdings muss man sich schon sehr über die galoppierende Dämlichkeit der Führungskraft wundern, in Form einer E-Mail Beweise für die Diskriminierung schaffen.

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flymetothemoon 05.09.2013, 09:42
4. Willkommen in Deutschland

Am Liebsten haben Arbeitgeber junge Menschen, die nie krank werden, alle leben, 12 Stunden am Tag arbeiten zzgl. Bereitschaft und dafür nicht mehr als 1000 € Brutto verlangen. Schöne neue Welt...

Hätte die Richterin auch nur ansatzweise Mitgefühl und nicht solche soziale Kälte gezeigt, hätte sie dem Arbeitgeber noch eine dicke fünfstellige Strafe dazu aufgebrummt und die vollen 26.800 € verordnet.

Bei welchem AG haben denn bitte läppische 10.000 € irgendeine Wirkung? Das ist doch geradezu ein Freifahrtschein... Schmeiß' die Muttis raus! Kostet Dich nichtmal nen Jahresgehalt...

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bansky 05.09.2013, 09:43
5. Schade...

dass das Unternehmen nur 10.800 Euro zahlen mussten. Da hätte gerne noch ein Null dranhängen dürfen.

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Leserbrief 05.09.2013, 09:54
6. Diskriminierung für lau

ein paar Monatslöhne ohne Perspektive in Deutschland. In den USA hätte sie mit vielleicht 500.000 EUR eine neue Existenz aufbauen können.
Wen wunderts, daß es so viele Neider gibt, wenn von "amerikanischen Verhältnissen" die Rede ist.

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Core_F 05.09.2013, 09:55
7.

Aus der Sicht des Arbeitgebers finde ich das gar nicht so einfach. Natürlich ist der aktuelle Fall sehr dreist und von Seiten des Arbeitgebers mehr als schlecht formuliert.

Aber was soll man als Arbeitgeber machen? Das Risiko einer Schwangerschaft sehe ich auch als erhöht an. Wenn es dann wirklich darum geht einen neuen Standort aufzubauen, dann ist das schon ein Risiko, das man mit einplanen muss. Schließlich könnte genau die Person wegfallen, die an diesem Aufbau maßgeblich beteiligt ist.

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shark65 05.09.2013, 09:57
8. Nachvollziehbar

In diesem speziellen Fall kann ich den AG verstehen.
Es ging hierbei ja nicht um eine "normale" Anstellung sondern darum eine Führungsposition zu erlangen.
Diese Aufgabe ist deutlich komplexer und arbeitsintensiver.
Fällt die Dame nach einem halben oder dreiviertel Jahr aus, enstehen für das Unternehmen schwer zu schliessende Lücken.
Zumal niemand weiss ob sie anschliessend nicht auch noch 2 Jahre Elternzeit in Anspruch nimmt.
Es geht glaube ich auch nicht um gefürchtete Finanzielle Einbußen für die Firma, U2 wurde ja erwähnt, sondern um die Ersetzbarkeit ihrer Position.
Da ihr laut Gesetz die Rückkehr auf diese Position zusteht, dürfte es sehr schwer sein, jemand zu finden der für ca 2 Jahre befristet die Standortleitung übernimmt, zudem auch noch einmal aufwendig geschult werden muss und dann einfach wieder geht um den Platz wieder zu räumen.
Was ich der Firma ankreide ist, das sie sich nicht vernünftig zusammengesetzt haben (anstatt per Email zu kommunizieren) um die Problematik zu diskutieren und eine vernünftige Lösung zu finden.
Aus diesem Grund haben sie zu Recht vor Gericht verloren.

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SchnurzelPuPu 05.09.2013, 09:59
9. Schlecht recherchiert?

Die Frage ob sie eine Schwangesrschaft plant, ist doch bei Vergabe einer Führungstätigkeit berechtigt. Was danach noch folgte an Mail-Wechsel wäre interessant.

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