Forum: Karriere
Frage nach Schwangerschaft: Entlassene Kosmetikerin erhält 10.800 Euro
DPA

Eine Kosmetikerin soll die Leitung eines Studios übernehmen. Und verrät, dass sie heiraten will. Weil die Firma mit baldiger Schwangerschaft rechnet, folgt die Kündigung. Wegen Diskriminierung bekommt die Mitarbeiterin nun eine Entschädigung.

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Stäffelesrutscher 05.09.2013, 11:20
50.

Zitat von ckriddle
Erstens: Bitte auch den Namen des Kosmetikstudios nennen! Die Öffentlichkeit sollte erfahren, wo derart mit Mitarbeitern umgegangen wird. Zweitens: Die Entschädigung ist viel zu niedrig - die Kündigung und der darin enthaltene Wortlaut sind eine absolute Frechheit und moralisch wie arbeitsrechtlich unterste Schublade!
Google hilft: "Zentrum für Schönheit und Ästhetik" Düsseldorf

Und das Urteil ist eine Frechheit: die Klägerin habe nicht ausreichend nachweisen können, dass sie wegen ihres Geschlechts benachteiligt worden sei ...

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Cathetel 05.09.2013, 11:35
51.

Zitat von molesman
und auch dem Staat nicht durch Arbeitslosigkeit auf der Tasche zu liegen der gehört sicher zu den Machern und nicht Schmarotzern. ... Sozialwirtschaft klingt immer so schön, leider aber ist es ein Konstrukt dass so gar nicht auf soliden Füßen steht.
Gut das nochmal das Wort Schmarotzer gefallen ist. Da die Antworten ja zu ANfreundlich waren, müssen wir nochmal kundtun das alle Arbeitslosen faul sind und anderen auf der Tasche liegen. Wir brauchen ja den Sündenbock, weil Deutschland geht es gut und so und wer das nicht weiß gehört wieder zu der Gruppe "Schmarotzer".

Leider leben wir in einer Kapitalwirtschaft und nicht in einer Sozialwirtschaft. Man könnte ja auf die Idee kommen, das in einer Sozialwirtschaft der Staat mittelständischen Unternehmen helfen könnte mit schwangeren Menschen umzugehen ;)

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hafenbengel 05.09.2013, 11:43
52.

Ich kann den Arbeitgeber gut verstehen. Eine neue Filiale aufzubauen, wäre mit einer Frau, die schwanger wird, nicht zu stemmen. Dabei geht es ja nichts ums Geld. Sondern um Zeit, Engagement etc. Alles mit kleinem Kind nicht machbar..

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truthonly 05.09.2013, 11:44
53. Falsche Opfer

Zitat von elbfischer72
...veroeffentlichen, Geschichte vor ort publik machen,den Rest duerften dann die ausbleibenen kunden erledigen. Wird nur Zeit,dass uns solch Umgang miteinander nicht egal ist.
Der Rest, wie Sie das nennen, bedeutet dann quasi das "kleine" Angestellte aufgrund der negativen finanziellen Entwicklung des Unternehmens ihren Job verlieren. Die Angestellten sind nicht verantwortlich für das Handeln von Deppen, die leider in zu vielen Unternehmen im Management zu finden sind.

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pfzt 05.09.2013, 11:51
54.

Zitat von Sekronom
Da freut sich der Arbeitgeber und alle anderen Angestelten riesig. Gerade kleine Firmen haben damit enorme Probleme, weil es schlicht nicht soviele Angstellten gibt, um sie auszugleichen.
Alles schön und gut aber was ist denn ihr (und des sehr unternehmerfreundlichen Kollegen weiter oben) Lösungsvorschlag? Sollen Frauen keine Kinder mehr kriegen? Das ergäbe sich ja faktisch aus ihrer Aufzählung an Unannehmlichkeiten bei einer Schwangerschaft einer Frau für den Arbeitgeber. Das kann echt unmöglich euer Ernst sein.

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hfftl 05.09.2013, 11:52
55.

Zitat von Klick*Klick
Und da soll einer sagen, dass Gleichstellungsbeauftrage in Deutschland nicht benötigt werden.
Gerade dieser Fall und der positive Ausgang des Verfahrens zeigen ja, dass sie überflüssig sind. Und darauf, dass die Summe zu niedrig ausgefallen ist, hätte keine Gleichstellungsbeauftragte der Welt irgendeinen Einfluss.

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andy1978 05.09.2013, 11:52
56. Ach bitte...

Ohh der böse Chef will also nicht einen Posten an jemanden vergeben der dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in kürzester Zeit für 2-3 Jahre ausfällt. Ganz ehrlich würde es hier von den keifenden Frauen jede einzelene genauso machen, wenn es sich um die eigene Firma handeln würde. Man stellt doch niemanden ein von dem man von vorne her weiss das es sich wirtschaftlich nicht lohnt. Dumm war nur der Angestellten das so auf dem Silbertablett zu präsentieren. Aber das alles haben wir der Emanzipation zu verdanken. Schlecht bezahlte Jobs für alle. Verwahrloste, ungebildete und schlecht erzogene Kinder. Frauen sowie Männer die nicht wissen was ihre Aufgabe und ihre Rolle in der Gesellschaft ist. Scheidungen, Trennungen, Lug und Betrug und das alles noch vorgelebt von Prominenten und Politikern deren Moral und Gerechtigkeitsverständniss gegen Null tendiert. Arme Welt....

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pfzt 05.09.2013, 11:56
57.

Zitat von flymetothemoon
Wer in diesem Land ein Unternehmen stemmt, hat betriebswirtschaftlich Schwangerschaften in der Personalplanung einzukalkulieren. Wenn man dazu zu doof ist, dann ist man als Unternehmer schlicht ungeeignet… …Es gibt überhaupt keinen wirtschaftlichen Grund Frauen nicht in leitender Funktion zu beschäftigen, nur weil eventuell eine Schwangerschaft ansteht. Der einzige Grund, der existiert und hier als Grund allen Übels verstanden werden kann, ist die Unfähigkeit einiger Nasen, weil sie weder Personalmanagement noch Unternehmensführung jemals beherrscht haben.
Danke! So siehts aus.

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Handschlag 05.09.2013, 12:00
58. Lesson

Mutterschutz führt im Ergebnis leider zu einer Benachteiligung von Frauen.

Die ganzen Schutzrechte führen dazu, dass keiner Lust hat Frauen einzustellen. Weniger Schutz wäre daher für die Betroffenen besser.

Wenn ein Arbeitgeber weiß, dass er jemanden im Notfall loswerden kann, stellt er ihn eher ein, als wenn er weiß, dass er ihn die ganze Zeit an der Backe hat.

Ist bei Behinderten auch so. Ich kann gut verstehen, dass man sich dreimal überlegt ob man nen Behinderten/Frau nimmt. Selbst wenn man den/die Kantidat/in gut findet. Sicherer, weil kündbarer ist ein Mann.

Paradox, aber wahr.

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BettyB. 05.09.2013, 12:04
59. Lustig...

Wenn der Fall nicht konstruiert wurde, ein schöner Beweis, wie dusselig Chefs sein können...

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