Forum: Karriere
Frauen in der IT: Mädels, wo seid ihr?

Die Jobs sind da, die Rechner hochgefahren, aber es sitzen nur Männer davor: Programmiererinnen sind rar. Dabei hat der Beruf mehr zu bieten als Nerds und Zahlenkolonnen. Drei Frauen wollen das schlechte Image der Branche ändern - und Informatik zum Pflichtfach in der Schule machen.

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TylerD. 21.06.2012, 10:12
20.

Zitat von SPON
"Informatik sollte ein Pflichtfach werden", findet Anne Schüßler...
An sich eine gute Idee aber der solide Umgang mit Computern und Medien sollte eigentlich ausreichen.
Man sollte z.B. in den Grundzüge verstehen wie das Internet funkioniert und wie der Rechner selbst arbeitet aber ich wüsste nicht wozu der Otto Normal-Bürger Programmiersprachen beherrschen sollte.
Ok bisschen HTML kann ja nicht schaden aber mir würde es schon reichen wenn man nicht mehr Dinge wie "Mein Internet ist kaputt!" hören muss oder nicht mehr zu Bekannten fahren muss, weil die zu doof sind mal einen aktuellen Treiber zu laden.
Kompetenz im Alltag und im Umgang mit dem Medium Internet halte ich da für sinnvoller.
Von daher würde ich zum Informatikunterricht schon ja sagen aber man muss es nicht übertreiben.

Zitat von SPON
"Aber gibt es nicht schon so viele Pflichtfächer? "Dann muss man vielleicht mal etwas anderes wegzulassen", sagt sie. "Was werden die meisten später eher im Leben brauchen: Chemie, Physik - oder Informatik?"
Physik oder Chemie weglassen ?
Niemals oder hat sich die Dame ihre eigenen Erkenntnisse zu dem Thema selbst beigebracht ? Ich glaube kaum, dass sie auf ihr Basiswissen verzichten will bzw. sollte.
Grundkenntnisse sind auch in diesen Fächern eigentlich unerlässlich, wenn man einigermaßen selbstständig durch Leben gehen will.
Wenn ein erwachsener Mensch heute nicht mehr kapiert wie Elektrizität funktioniert oder alternativ nicht weiß wie eine Verbrennung abläuft und er daher zu dämlich ist seinen Grill anzubekommen, dann läuft schon gewaltig was schief.
Ich weiß ja, dass es auch trotz bereits existierenden Angebots absolut ungebildete Menschen gibt aber die werden irgendwann in ihrem Leben dadurch vor einem Problem stehen. Die Konsequenzen liegen dann irgendwo zwischen dem Tod und einer kalten Bratwurst.
Von daher sollte man diese Fächer eher fördern und auf keinen Fall wegstreichen.

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grünhinterdenohren 21.06.2012, 10:13
21. naja frauen !

es gibt berufe die frauen besser können und berufe wo männer besser sind !
im it bereich sind frauen einfach nicht geeignet.

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andmy_ 21.06.2012, 10:16
22.

Wir könnten es ja mit einer Frauenquote versuchen

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Mastermason 21.06.2012, 10:16
23.

Zitat von syl
Erst mal ein großes Kopfschütteln an die Machos hier im Forum. Ihr seid auch ein Grund warum Frauen nicht in solche Berufe wollen, wegen dem Umfeld. Ich bin von dieser raren Spezies InformatikerIN. Ich arbeite in einer Firma die fast 50% Frauenanteil hat und das sind auch allles echte Programmiererinnen und nicht nur Grafikerinnen. Also es gibt auch andere Betriebe. Ich glaube auch die Frauen tun unserer Firma gut, da unsere Jungs auch von unserer sozialen Seite profitieren. Einziges Problem: Regelmäßig werde ich für die Sekräterin gehalten und höre: "Kann ich mal jemanden sprechen der sich mit Computern auskennt?" Wir Mädels haben gelernt unseren Vorteil auszuspielen, erst werden wir unterschätzt inzwischen wollen manche Kunden unbedingt mit uns zusammen arbeiten. Für die verbitterten Männer (und Frauen): Der Fachkräftemangel ist auch real, wenn man abgelehnt wird muss man weitersuchen und sich weiterbilden. Es liegt seltener am Alter als am Stand der Fähigkeiten. Man kann mit Wissen und Handlungsweisen von vor 20 Jahren heute in der Branche wenig anfangen.
Das Frauen selber den Hintern hoch bekommen müssen, würden Sie aber schon unterschreiben. Ich frage mich sowieso, was das Umfeld mit der Berufswahl zu tun hat. Ich selbst habe u.a. Anglistik mit einem Frauenanteil von ca. 85% studiert. Meinen Sie, ein paar verbiesterte Latzhosenträgerinnen haben mich an der Wahl des Studienfachs gehindert? No way!

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karsten.besserdich 21.06.2012, 10:17
24. Erfahrungsbericht

In unserem kleinen IT Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen liegt der Frauenanteil bei fast 50%(2).
Als Arbeitgeber habe ich bis dato nur gute Erfahrungen mit unseren weiblichen Angestellten machen können.
Noch in diesem Jahr werden zwei weitere Mitarbeiterinnen fest angestellt.
Frauen haben m.E. in Sachen Konzeption, Planung und gesamtheitliche Betrachtung von Aufgaben/Problemen die Nase klar vorn.
Ich persönlich bin dafür, dass es viel mehr Frauen in der IT Branche geben sollte. (Dann werden auch wieder mehr IT Projekte in Time und Budget umgesetzt :-)

Karsten Besserdich
Inhaber von Besserdich IT Consutling

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theogott 21.06.2012, 10:17
25.

Die Erfahrung in der Realität spiegelt leider nicht die blümchenreiche Sichtweise der Autorin. Die Welt so darzustellen, als ob ein Mann jeden Job genauso gut wie eine Frau machen kann und umgekehrt, mag modern sein, ist aber falsch.
Ein Polizist der mit einer Frau an der Seite in eine Schlägerei gerät ist immer im Nachteil gegenüber einem Polizisten der einen stark gebauten Kollegen an der Seite hat.
Klar gibt es Frauen die auch WEB-Sites machen mit bunten Bildchen und vorgefertigten Programmen. Flash eingeschlossen. Aber die Programme und das Flash, den echten Computer- und Assemblercode dahinter, das fassen die nicht an. Weil Frauen eben nicht so ticken. Und das ist auch gut so. Ich will keine Frau, die so aussieht, dass ein Polizist sie gerne in eine Schlägerei mitnimmt. Ich will auch keine, die besser Assembler kann als ich, weil das nicht das Kriterium ist, nach dem man Frauen gemeinhin bewertet. Frauen lieben Ihr IPad und Ihr I-Phone, da gibt es bunte Bildchen, und SMS schreiben toll schnell das geht auch. Aber in der Regel war's das. Und wir Männer finden, dass Frau am Ende so wie sie ist auch ganz gut ist.

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ir² 21.06.2012, 10:20
26.

Zitat von sysop
Die Jobs sind da, die Rechner hochgefahren, aber es sitzen nur Männer davor: Programmiererinnen sind rar. Dabei hat der Beruf mehr zu bieten als Nerds und Zahlenkolonnen. Drei Frauen wollen das schlechte Image der Branche ändern - und Informatik zum Pflichtfach in der Schule machen.
Die Antwort findet man doch im Artikel

Programmieren kann jeder, der strukturiert und logisch denken kann."

Und das ist nicht die Welt der Frauen. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel, aber Frauen werden in der grossen Mehrzahl niemals Gefallen am programieren finden. Und nein, ich kann keine wissenschaftliche Studie vorzeigen die das beweist, nur meine Lebenserfahrung zeigt dass es so ist.

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Layer_8 21.06.2012, 10:22
27. ???

Zitat von syl
... Es liegt seltener am Alter als am Stand der Fähigkeiten. Man kann mit Wissen und Handlungsweisen von vor 20 Jahren heute in der Branche wenig anfangen.
Was??? Was ist denn grundsätzlich neues in der Informatik geschehen in den letzten 20 Jahren? Außer, dass die Kisten halt wahnsinnig schnell geworden sind mit wahnsinnigen Speicherkapazitäten. Aber das ist doch eher Physik und Technik. Zum Backend: UML, Nassi-Shneiderman, ER-Diagramme, C++, Java und SQL gab es schon 1992. Nur im Internet (netzwerktechnisch) scheint sich jetzt doch langsam IPv6 durchzusetzen, aber soo neu ist das auch nicht mehr.

Und das mit den Frauen. Die, die sich der Technik und Informatik schon in der Schule entziehen, sind doch selber Schuld. Wenn Justin Bieber für die wichtiger ist, soll es auch Recht sein, aber das ist dann nicht mehr ein Problem der IT-Branche.

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Kuurgaan 21.06.2012, 10:22
28.

Zitat von syl
Erst mal ein großes Kopfschütteln an die Machos hier im Forum. Ihr seid auch ein Grund warum Frauen nicht in solche Berufe wollen, wegen dem Umfeld. Ich bin von dieser raren Spezies InformatikerIN. Ich arbeite in einer Firma die fast 50% Frauenanteil hat und das sind auch allles echte Programmiererinnen und nicht nur Grafikerinnen. Also es gibt auch andere Betriebe. Ich glaube auch die Frauen tun unserer Firma gut, da unsere Jungs auch von unserer sozialen Seite profitieren. Einziges Problem: Regelmäßig werde ich für die Sekräterin gehalten und höre: "Kann ich mal jemanden sprechen der sich mit Computern auskennt?" Wir Mädels haben gelernt unseren Vorteil auszuspielen, erst werden wir unterschätzt inzwischen wollen manche Kunden unbedingt mit uns zusammen arbeiten. Für die verbitterten Männer (und Frauen): Der Fachkräftemangel ist auch real, wenn man abgelehnt wird muss man weitersuchen und sich weiterbilden. Es liegt seltener am Alter als am Stand der Fähigkeiten. Man kann mit Wissen und Handlungsweisen von vor 20 Jahren heute in der Branche wenig anfangen.
Bitte erläutern Sie mir mal im Detail, was an den vorherigen Beiträgen Machohaft sein soll. Wir sprechen über statistische Schwerpunkte und nicht über Individuen. Auch ich kenne in dem Konzern, in dem ich arbeite, sehr kompetente Mitarbeiterinnen. Doch leider sind dieser in der Minderheit. Sollte diese Festellung schon Machohaft sein?
Ich finde es sexistisch, dass Sie offenbar den Männern soziale Fähigkeiten absprechen. Diese Behauptung ist unbewiesen. Meine persönlichen Erfahrungen bzgl. Sozialverhalten und Fairness beider Geschlechter zeigen leider eher das Gegenteil auf. Anscheinend versuchen einige Frauen mit Gewalt zu beweisen, dass sie in der Lagen sind, männliche Klischees der Ellenbogenmentalität zu toppen um die besseren Männer zu sein. Besonders im Bereicht Mobbing ist mir das leider aufgefallen.

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teutonischelyrik 21.06.2012, 10:22
29. Weiterbildung im Alter

Zitat von syl
Für die verbitterten Männer (und Frauen): Der Fachkräftemangel ist auch real, wenn man abgelehnt wird muss man weitersuchen und sich weiterbilden. Es liegt seltener am Alter als am Stand der Fähigkeiten. Man kann mit Wissen und Handlungsweisen von vor 20 Jahren heute in der Branche wenig anfangen.
Gegen Lernen oder Weiterbildung, wie Sie es nennen, bis ins hohe Alter ist nichts einzuwenden. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen und nicht so recht in unsere Lifestyle hineinpasst, das Alter spielt eine ganz wichtige Rolle. Mit 40, 50 oder 60 Jahren habe ich eine andere Sichtweise der Dinge als mit 20 Jahren. Ich muss das nicht in allen Einzelheiten benennen. Auch verstößt das gegen die Natur des Menschen. Wenn überhaupt im Alter von Lernen oder Weiterbildung die Rede sein soll, dann auf dem Gebiet der Religion, Philosophie, Psychologie und Spiritualität, den irgendwann geht’s ja ans Sterben und eine Erklärung sollte man schon haben, wofür das Alles gut war.

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