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Frauen in Führungspositonen: Hälfte der Firmen könnte Quote problemlos einführen
DPA

30 Prozent der Führungspositionen für Frauen? Kein Problem, sagt knapp die Hälfte der Arbeitgeber. Allerdings tun sich große Unternehmen mit der Quote schwer.

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Lagrange 20.10.2014, 07:16
1.

Also ich verstehe die ganze Diskussion um die Frauenquote in Führungspositionen überhaupt nicht. Klar können Frauen den Job genauso ausfüllen wie Männer und ich verstehe auch das Argument, dass z.B. ein gemischter Vorstand einem Unternehmen gut tut - mir fehlt allerdings der Glaube daran, dass es genug Frauen gibt, die von ihrer Natur aus dazu bereit sind, diese Job auszuüben. Mindestens 60h Wochen, immer Erreichbar, 8 Wochen nach Entbindung eines Kindes wieder 100% für die Firma da. Alle Frauen, die ich bisher getroffen habe, wollen bsp.weise 1Jahr nach einer Entbindung zu hause bleiben.

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JBond 20.10.2014, 08:52
2.

"Nur 36 Prozent der Betriebe mit weniger als fünfzig Mitarbeitern erwarteten Hemmnisse bei der Einführung der Quote"

Liegt das vielleicht daran, dass diese Betriebe überhaupt kein "oberes Management" haben und ihnen die Quote daher reichlich egal sein kann.

Zumal die ja erstmal eh nur für Aufsichtsräte der großen Konzerne kommen soll - und nicht für das mittelständische Unternehmen mit 20 Mitarbeitern.

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whiteelephant1 20.10.2014, 09:10
3. Ach nee.

Die Diskussion ist nicht mehr anzuhören. Mir ist es egal, ob Männer oder Frauen mehrheitlich in Führungspositionen sind. Für mich ist Qualifikation und Leistung entscheidend. Und in einem gewinnorientierten Unternehemn ist das, dass einzige Argument, was bei der Besetzung dieser Positionen zählt. Als Unternehmen würde ich mich definitv nicht zu einem solchen Schwachsinn per Gestz drängeln lassen. Beendet endlich diese hirnloses Diskussion und wendet euch wichtigeren Tehmen zu.

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RainerCologne 20.10.2014, 09:26
4.

"Ursula Piëch
Aufsichtsrätin bei:

VW

Jahrgang: 1956
Beruf: Kindergärtnerin, Ehefrau von VW-Patriarch Ferdinand Piëch"


Von Beruf Ehefrau?

Zudem: Wenn sie gelernte Erzieherin ist, zeigt das nicht, dass Qualifikationen eher zweitrangig sind?

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sarang he 20.10.2014, 09:30
5. ich würde es gut finden

dass deutlich mehr Frauen in Top-Führungspositionen kommen würden. Ich vermute, dass wird aber nicht so bald geschehen, obwohl mittlerweile in vielen Grosskonzernen Frauen bevorzugt in untere Führungspositionen befördert werden. Einen Grund sehe ich in der Beobachtung, der schon öfter in Kollege und Freundeskreis diskutiert wurde, dass wenn mehrere Frauen für eine untere Führungspostioen in Frage kommen, häufig überraschenderweise nicht die qualifizierteste Bewerberin das Rennen macht, sondern die am schlechtesten Qualifizierte.

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Arktuss 20.10.2014, 09:32
6.

Dazu braucht es nichtmal Kinder.
Bei uns wird es keine Kinder geben, trotzdem hat meine Frau nicht den Wunsch nach Karriere. Trotz sehr guten Studium und entsprechender Weiterbildungen, geht der Wunsch eher in Richtung weniger Arbeitszeit. Sie hätte prima Voraussetzungen um schnell nach oben zu kommen und hat auch schon die ein oder andere AT-Stelle (Außertarifliche Stelle) abgelehnt, was schon ein deutliche Sprungbrett wäre. Ich dagegen habe leider nicht die entsprechenden Voraussetzungen und werde im Vergleich zur IG Metall eher wie der Hausmeister bezahlt und habe dafür deutlich über 45h die Woche und werde Abends, am Wochenende oder im Urlaub noch angerufen, ist in der Branche aber eher normal und hat nichts mit Karriere zu tun. Kurzum, meine Frau will schlicht keine Karriere und ich würde die Chancen sofort nutzen.

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wolfgang.h.r.mueller.gosl 20.10.2014, 09:54
7. 2%

Dieses Thema ist lediglich für eine extrem kleine Grupp von Frauen (2%) interessant aber führt doch immer wieder dazu, dass irrige Ansichten darüber, wie „Führungskräfte“ zu „Führungskräften“ werden. Qualifikation und fachliches Können sind dafür zweitrangig. Wichtiger sind Beziehungen. Ein Beispiel: Für die Leitung der österreichischen Niederlassung eines Weltkonzerns soll jemand zum Vorsitzenden berufen worden sein, weil er in der Lage war, Karten für den Opernball (gegen Bezahlung!) besorgen konnte. Noch Fragen?

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KlausP22 20.10.2014, 11:11
8. macht keinen Sinn, wenn im unteren Management der Anteil geringer ist

Warum sollte im oberen Management eine bestimmte Mindestquote für Frauen gelten, wenn im unteren und mittleren Management der Anteil der Frauen geringer ist als die Quote?
Wenn man davon ausgeht, dass in Großunternehmen die Karriereleiter von unten nach oben führt und Männer und Frauen im Schnitt gleich qualifiziert sind, dann müsste bei fairer Behandlung die Verteilung auf allen Ebenen des Managements nahezu identisch sein. Statt Quoten sollte es daher eher den Anspruch auf gleiche Behandlung geben.

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wolly21 20.10.2014, 12:03
9.

Kann mir jemand schlüssig erklären, was es uns allen für einen Vorteil bringt, wenn in Großunternehmen eine bestimmte Quote an Frauen vorgeschrieben wird?

Frauen, die genügend qualifiziert und ehrgeizig sind, haben schon heute jede Möglichkeit. (Siehe Bundeskanzlerin, Ministerpräsidentinnen, Ministerinnen in Bundes- und Landesregierungen.)

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