Forum: Karriere
Frauenmangel in Führungsetagen: "Man braucht keinen Bart, um Rasierer zu verkaufen"

Ein Appell hier, ein Versprechen dort: Die Frauenförderung in Deutschlands 75 größten Unternehmen ist halbherzig und darum erfolglos. Laut einer Umfrage des Juristinnenbundes wissen Firmen oft nicht einmal, wie viele Frauen sie gern im Vorstand hätten.

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Tastenhengst 16.11.2011, 17:51
1. Generationenfrage?

Auf keinen fall darf die managerelite abwarten, bis weiblicher nachwuchs kommt, der mit kapitalistischen gedankengut verseucht ist. An studierten germanistinnen hingegen gibt es schon jetzt keinen mangel. Die können doch die unternehmen lenken!

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poster 16.11.2011, 17:53
2. Diese Frage...

Zitat von sysop
... Laut einer Umfrage des Juristinnenbundes wissen Firmen oft nicht einmal, wie viele Frauen sie gern im Vorstand hätten.
Diese Frage ist vor dem Hintergrund eines gleichberechtigten Wettbewerbs auch völlig irrelevant...

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klauspi 16.11.2011, 17:55
3. Selten so gelacht

Zitat von sysop
Ein Appell hier, ein Versprechen dort: Die Frauenförderung in Deutschlands 75 größten Unternehmen ist halbherzig und darum erfolglos. Laut einer Umfrage des Juristinnenbundes wissen Firmen oft nicht einmal, wie viele Frauen sie gern im Vorstand hätten.
Mann soll eigentlich nur wissen, wieviel Frauen man gern im Vorstand hat. Qualität spielt also auch offiziell keine Rolle mehr. Meinen Dank an den JuristInnenbund! Hat mir wirklich meinen Feierabend versüsst, ansonsten schaue ich noch mal schnell im Kamasutra nach, welche perverse Stellung mit "Vorstand" gemeint ist, denn "Kopfstand" kenne ich schon.

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poster 16.11.2011, 17:59
4. Umgekehrt...

Zitat von
"Man braucht keinen Bart, um Rasierer zu verkaufen"
Umgekehrt wissen das Schuhverkäufer, Hersteller von Damen-Hygiene- und Kosmetik-Artikeln sowie Konstruktuere von SUVs schon lange...
...also ist diese Erkenntnis wahrhaftig nichts neues.

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Seifen 16.11.2011, 18:02
5. Entspricht das etwa dem Grundgesetz,

wenn eine Frau bei gleicher Eignung einem, Mann vorgezogen wird? Mit Gleichstellung hat das nichts mehr zu tun. Im übrigen müssen sich endlich die Politiker aus den Unternehmen zurück ziehen. Es gibt kaum welche, die ein Unternehmen von innen kennen. In ihrer Arroganz glauben sie, mitreden zu können.

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Michael Giertz 16.11.2011, 18:04
6. Wieso immer nur Management-Ebene?

Zitat von sysop
Ein Appell hier, ein Versprechen dort: Die Frauenförderung in Deutschlands 75 größten Unternehmen ist halbherzig und darum erfolglos. Laut einer Umfrage des Juristinnenbundes wissen Firmen oft nicht einmal, wie viele Frauen sie gern im Vorstand hätten.
Immer wenn's um die Quote geht, geht's auch immer nur um die Fleischtöpfe: Verstände, Manager, Aufsichtsratsmitglieder usw.

Will jetzt nicht die olle Kamelle auspacken mit der Frage "wo bleibt die Quote im Straßenbau", sondern lieber mal 'ne andere Frage stellen:

Warum nochmal soll es eine planierte Straße für weibliche Führungskräfte geben, während männliche Mitbewerber nach wie vor Ellbogenschmalz und Verbindungen sich hocharbeiten müssen? Denn für die gibt's i.d.R. keine Abkürzung. Und auf einen Mann in irgendeiner Vorstandsetage kommen 1000, die nicht mal einen Hauch einer Chance haben.

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kja87 16.11.2011, 18:17
7. Mint Fächer

Man braucht vielleicht keinen Bart, um einen Rasierer zu konstruieren...

Hat jemand eine Statistik darüber, wieviele Führungskräfte in deuteschen Maschinenbau Firmen BWLer und wieviele davon "Techniker" sind?
Vielleicht sollte man diese Zahlen noch einmal mit den Studienanfängerinnenzahlen vergleichen.

Ich finde es nebenbei Gut, dass bei gleicher Qualifikation die Frau vorgezogen wird - das ist zwar auch Geschlechterbenachteiligung, aber im Gegenzug zur Frauenquote wird so der Frauenanteil sinnvoll verstärkt. Wohingegen man einer Frau, die durch die Frauenquote in eine Führungsposition gelangt ist, wohl immer den Quotenvorwurf hinterher werfen wird. Vollkommen abgesehen von ihrer Leistung.

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Christian W. 16.11.2011, 18:33
8.

Jaja, die armen Quotenhilden. Bloss nicht, wie die Männer, um begehrte Stellen kämpfen. Lieber rumweinen, dass doch alles möglichst ausgeglichen sein soll. Und wo sind die ganzen Maurerinnen, Dachdeckerinnen und Co.? Achja, DA verbietet sich so ein Vergleich natürlich.

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kh- 16.11.2011, 19:42
9.

Zitat von Christian W.
Jaja, die armen Quotenhilden. Bloss nicht, wie die Männer, um begehrte Stellen kämpfen. Lieber rumweinen, dass doch alles möglichst ausgeglichen sein soll. Und wo sind die ganzen Maurerinnen, Dachdeckerinnen und Co.? Achja, DA verbietet sich so ein Vergleich natürlich.
Die ganzen Maurerinnen etc. sind Friseurinnen und arbeiten gern für 3,50 €/h.

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