Forum: Karriere
Frauenquote in Aufsichtsräten: "Ich habe schon eine Handvoll Damen in petto"
Amrop Delta

Die Frauenquote in Aufsichtsräten kommt, aber woher kommen die Frauen? Eine Herausforderung für Headhunter wie Sabine Hansen. Sie erklärt, warum Arbeitgeber aufschreien, die Quote trotzdem Strahlkraft entwickeln wird und gute Schminke auch in der Autobranche hilft.

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Gästin 24.11.2013, 00:07
80. Narzissten gelten als besonders komptent....

Zitat von mm71
Ich halte der Dame mal zugute, dass sie nicht wirklich Ahnung hat, wovon sie spricht - aber dies Interview zeigt, was uns nun droht. Ich glaube, so mancher Frau - auch in der Politik - scheint gar nicht klar zu sein, für wen Aufsichtsräte arbeiten. Einigen der zukünftigen ARinnen ebenfalls (noch) nicht - aber das wird kommen, wenn die EIgner plötzlich Zahlen und Ergebnisse fordern. Da hilft dann eine Quote auch nicht mehr...
Der Autor des Kommentars spricht also Frauen im Allgemeinen jegliche Kompetenz für eine Position als Aufsichtsrat ab. Seit wann ist Kompetenz mit dem (männlichen) Geschlecht verbunden? Tatsache ist jedoch, dass Männer gerne unter sich bleiben und dass AR-Positionen nicht ausschließlich und oft auch nicht überwiegend aufgrund einer bestimmten nachgewiesenen Fachkompetenz vergeben werden. Kompetenz wird in unserer Gesellschaft - bei gegebener Qualifiaktion und Erfahrung - derzeit noch hauptsächlich mit Selbstdarstellung und Ellenbogenmentalität verwechselt. Narzissten haben derzeit die größten Chancen für höhergestellte Positionen. Und dass Spitzenpositionen zudem hauptsächlich an diejenigen vergeben werden, die die "richtige" Herkunft und Beziehungen aufweisen, ist eine Binsenweisheit. Oh, und in Norwegen mussten sich die Firmen wegen der Quote vom Kapitalmarkt zurückziehen? Ganz neu.

Für mich sind diese polemischen Anfeindungen der Frauenquote nichts anderes als schwache Versuche, sich Konkurrenz vom Leib zu halten.

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rembremerdüring 17.07.2014, 23:09
81. .

Zitat von petrapanther
Die Beseitigung von ungerechtfertigten Privilegien ist keine Diskriminierung.
Da haben Sie absolut recht. Also weg mit dem Privileg einer Frauenquote, weg mit den Privilegien einer jahrelangen, mittlerweile milliardenschweren einseitigen Frauen"förderung" aus Steuermitteln, weg mit Scheidungs- und Familiengesetzen, die bei der Privilegierung von Frauen zum Schaden von Kindern und Männern kaum noch ein Maß kennen und regelmäßig vom Europäischen Gerichtshof für rechtswidrig erklärt werden.
Ganz zu schweigen natürlich von der totalitären, einer Demokratie absolut unwürdigen Einrichtung der "Gleichstellungs"beauftragten, die massiv in das Leben von Männern eingreifen dürfen (nur zu deren Nachteil, versteht sich, sonst werden sie weggemobbt), ohne dass Männer das Recht haben, sie mitzuwählen.

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