Forum: Karriere
Für den Job in die Provinz: "Was zur Hölle mache ich in diesem Kaff?"
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Buxtehude, Detmold, Gunzenhausen - da ist der Hund begraben. Aber: Da gibt es Jobs. Fünf Großstädter erzählen, wie sie für die Arbeit in die Kleinstadt zogen.

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NeueTugend 16.02.2016, 06:33
1. Find ich gut

Wenn man Familie hat, ist es doch schöner in kleinen überschaubaren Orten. Man grüßt noch seine Nachbarn und hilft sich noch eher gegenseitig. Zudem sehnen sich viele Menschen nach Entschleunigung. Und abgehängt von der Welt ist man durch Internet auch nicht mehr unbedingt.

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Cotopaxi 16.02.2016, 06:54
2. Eine viertel Stunde?

Von Detmold nach Höxter in einer viertel Stunde? Das ist selbst sonntags morgens um 4 Uhr nicht zu schaffen! Der Schenkelklopfer!

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roninger2000 16.02.2016, 06:59
3. Landeier

Machen wir uns nichts vor:
Ein Städter wird auf dem Land nie glücklich werden. Das einzige was den Zugezogenen interessiert sind die billigen Immobilienpreise.
Um sich zu integrieren muss man in den Schützenverein, Sportverein etc.
Und das macht i. d. R. der Fremde nicht.
Es ist für einen Münchner leichter in New York oder in Shanghai glücklich zu werden als in Freising.

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netroot 16.02.2016, 07:08
4. Gunzenhausen...

....kann man ja verstehen. Mir fehlen bei den Beispielen echte Härtefälle, z.B. Suhl oder Hannover.

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commanderbond 16.02.2016, 07:16
5. Was erwartet mich im Großstadtmoloch?

In den Beispielen werden ja schon ein paar Vorzüge des Landlebens angeführt. Hier ein paar weitere, von einem, der beide Welten kennt:
Eine wirklich unbeschwerte Kindheit,
Naturlandschaften statt Parks,
Kriminalfälle kannte man nur aus XY,
Gemeinschaft statt Anonymität,
Burgruine statt Museum,
Hähnekrähen statt Strassenlärm...
und man munkelt es gäbe inzwischen bereits Internet mit Glasfaserperformance... Jeder hat die Wahl

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mielforte 16.02.2016, 07:24
6. Spon entdeckt die Provinz?

Klar, jetzt wird es den ganzen selbsternannten Kosmopoliten und Weltbürgern in den Ballungsräumen etwas mulmig. Außerdem ist die Provinz der Hort allen rechten Gedankentums und muß durch "qualitativen Zuzug" von Hipstern und anderen Spießern aufgewertet werden. So schließt sich der Kreis. Ha!

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In Vino Veritas 16.02.2016, 07:30
7. Big City Living

Ich unternehme gerne Städtereisen in Großstädte und finde das eine schöne Abwechslung mit allen Annehmlichkeiten (vielfältige Küche, viel Kultur, andere Lebensweisen etc.). Aber ehrlich der ganze Trubel, die Menschenmassen, das auf Dauer eher nein. Die Luft ist schlecht, viel Schmutz. Die arbeitende Bevölkerung gestresst und meist unfreundlich, eine beachtliche Menge von sozial Abgehängten, offene Kriminalität in den Randbezirken, viel Polizei, viel Verkehr ... viel viel eben.
Auf dem Land hat man leider dann zu wenig von allem, aber leider zu viel Engstirnigkeit und Lebenstrott.

Der Kompromiss ist ein Leben in einer Stadt mit 80.000 Einwohner mit hoher Industrialisierung und guter Verkehrsanbindung, sowie viel schöner Natur vor der Türe. Bin 1h in Zürich am Flughafen oder HBF (somit in 4h in London City), 30 min in den Bergen und Bodensee.

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derlabbecker 16.02.2016, 07:44
8. ähmmmm....

... von Buxtehude auf der anderen Seite der Elbe ist es aber ein ziemlich weiter Weg zum Hamburger Flughafen....

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widower+2 16.02.2016, 07:50
9. Lichter der Großstadt

Die Lichter der Großstadt kann Frau Arnold von Worpswede aus sehen, so dicht liegt das bei Bremen, gegen das ihre vorherige Station Bonn ein übles Provinzkaff ist.

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