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Gefeierte FT-Kolumnistin schmeißt Job: Liebe Anwälte, Banker und Berater - werdet Leh
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Sie hatte Glamour, Geld und Freiheit: "Financial Times"-Kolumnistin Lucy Kellaway hat gekündigt, um Lehrerin zu werden. Jobs seien wie Partys, sagt sie. Man solle gehen, wenn es am schönsten ist.

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joe_ann 22.11.2016, 11:27
1. Gute Idee

Wie ich finde. Lehrer werden gebraucht und ich denke, diese Leute können den Stoff oft viel besser vermitteln als Uni-Frischlinge. Aufgrund der Lebens- und Berufserfahrung kann man einen viel besseren Eindruck davon vermitteln, wozu man bei Mathematik z.B. diese ganzen, oft abstrakten Dinge, eigentlich braucht. In der Schule war mir nie klar, wozu man z.B.Kurvendiskussion braucht, jetzt im Fernstudium der Wirtschaftsinformatik gibt es interessante Anwendungsgebiete und es gab oft den Aha-Effekt.

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hinschauen 22.11.2016, 13:02
2.

Die einzige Voraussetzung dafür in Großbritannien: man muss sich entscheiden. Und ein bisschen schulen lassen. In Deutschland aber bräuchte es dafür noch ein Referendariat, natürlich mit dem richtigen Fächerzuschnitt abhängig vom Bundesland - und ein Alterslimit gibts wahrscheinlich auch.

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Boesor 22.11.2016, 13:06
3.

Zitat von hinschauen
Die einzige Voraussetzung dafür in Großbritannien: man muss sich entscheiden. Und ein bisschen schulen lassen. In Deutschland aber bräuchte es dafür noch ein Referendariat, natürlich mit dem richtigen Fächerzuschnitt abhängig vom Bundesland - und ein Alterslimit gibts wahrscheinlich auch.
Man muss sich, je nach Bundesland, das Studium anerkennen lassen, sofern es eben kein Lehramtsstudium war.
Und natürlich braucht man noch ein Referendariat. Das sollte sich allerdings mal verbessern.

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bidebotchi 22.11.2016, 13:12
4. Schön

aber in Deutschland dank übertheoretisiertem, viel zu langen Umschulungs- oder Ausbildungsprozessen extrem unattraktiv. Gilt für alle Bereiche.

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brehn 22.11.2016, 13:12
5. naja

Schön und gut, auch in Deutschland kann man als Quereinsteiger in den Lehrerberuf wechseln. In Berlin aber, muss man (soweit ich weiß) um beispielsweise Elektrotechnik unterrichten zu dürfen, auch "Elektrotechnik" studiert haben, was doch etwas übertrieben ist. In nahezu jedem Ingenieursstudium kommen diese bewussten Fächer (E-Technik, Mathematik, Physik) ebenso vor, und zwar auf einem Niveau welches weit, weit über dem der Berufsschulen/Gymnasien liegt.
Zusätzlich käme dann im Falle des Quereinstiegs noch eine pädagogische Ausbildung dazu, wobei ich an deren Sinn zweifle, wenn ich mich so an manche Lehrer erinnere und an deren Strukturierung des Unterrichts.
Jedes Jahr die gleichen Arbeitsblätter kopieren und austeilen kann ich auch als Ingenieur.....
Falls ich da was falsch verstanden habe lasse ich mich gerne korrigieren....

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AxelSchudak 22.11.2016, 14:09
6. Hoffentlich...

Hoffentlich müssen diesen Berufswunsch zur Selbstverwirklichung nicht am Ende die Schüler ausbaden. Nicht jeder, der Lehrer sein möchte, kann das auch. In etwas beruflich gut und erfolgreich zu sein heisst noch lange nicht, dass man das dann Schülern auf dem notwendigen Niveau vermitteln kann. Jeden Tag vor wechselnden Gruppen von Teenagern mit hochst variabler Motivation zu stehen muss man schon mögen :-)

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BlackRainbow666 22.11.2016, 14:26
7. Plädoyer zur Schulverweigerung

Ja, lasst uns unsere Kinder von Pragmatikern, Kapitalisten und Wirtschaftslobbyisten erziehen, nicht von Idealisten.

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cobaea 22.11.2016, 14:57
8.

Zitat von brehn
...Zusätzlich käme dann im Falle des Quereinstiegs noch eine pädagogische Ausbildung dazu, wobei ich an deren Sinn zweifle, wenn ich mich so an manche Lehrer erinnere und an deren Strukturierung des Unterrichts. Jedes Jahr die gleichen Arbeitsblätter kopieren und austeilen kann ich auch als Ingenieur..... Falls ich da was falsch verstanden habe lasse ich mich gerne korrigieren....
Meiner Meinung nach haben Sie tatsächlich etwas falsch verstanden: Sie sollten als Quereinsteiger ein guter Lehrer werden und kein fauler und schlechter. Das, was Sie aber hier anführen, zeichnet einen extrem schlechten und zudem noch faulen Lehrer aus. Von der Sorte braucht keine Schule noch mehr - von denen gibt's eh zu viele. Und eine pädagogische Ausbildung ist wahrlich nicht überflüssig - nur weil es schlechte Lehrer gibt, heisst das nicht, dass die Ausbildung falsch ist. Es gibt auch miserable Ingenieure, Architekten. Mediziner - daran muss nicht die Ausbildung schuld sein. Allerdings wird man die meisten schlechten Ingenieure und Architekten einfacher wieder los als einen schlechten, faulen verbeamteten Lehrer. Ganz zu schweigen von miesen Medizinern.

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smartphone 22.11.2016, 15:34
9. mit 57 Lehrer

Bewerben Sie sich mal auch nur mit 50 oder ganz krass mit 35 als Ing/IT Sie sind in HR Augen schon ein fossiles Etwas,was vergessen hat cum tempore sein sozialverträgliches ABleben einzuleiten . Im übrigen #cobaea, sie mahcen einen erheblichen Denkfehler. Es sind meist die Guten (!) , die man los werden will ,weil die ja wissen was sie können und entsprechend auch bezahlt werden möchten. "los" wird man heutzutage fast jeden zügigst ,wenn man nicht gerade bei halbstaatlichen Konzernen arbeitet ( wie VW etc ) . Die extrem schlehcten Lehrer sind leider "standard" an den Schulen - es gibt geradezu Seilschaften , dei schwer daran arbeiten Kinder nach Gusto durchfallen zu lassen .... und fidnen sich auch noch Toll dabei . Solche Quereinsteiger wären generell wesentich besser , vorallem weil sie mal Realkontakt nach draussen hatten . Das Kernproblem ist doch , daß die Kinder nach dem Abi erst mal lernen müssen zu lernen - so war das bei uns damals - das kostet wertvolle Studienzeit ( wenn si nciht schlimmstenfalls gekickt werden )

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