Forum: Karriere
Gehälter von Männer und Frauen: Schulz will Lohnlücke "nicht hinnehmen"
DPA

Frauen verdienen weniger als Männer. Das will SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ändern - mit dem Familiengeld. "Als Bundeskanzler wird dies eins meiner ersten Vorhaben sein", sagt er dem SPIEGEL.

Seite 1 von 21
quercusuevus 08.09.2017, 18:19
1. Fake facts

Der sog. "gender pay gap" von 21% ist eine Lüge: https://www.heise.de/tp/features/Ten-Years-Gender-Pay-Gap-Mistake-Ein-Irrtum-wird-zehn-Jahre-alt-3652060.html

Beitrag melden
peter.di 08.09.2017, 18:19
2. "Frauen verdienen weniger als Männer."

Weil Frauen eher vertreten sind im Bereich Technik, Informatik und weniger im Management. Nicht weil die bei gleichem Job weniger verdienen und wenn dann nur in Jobs in denen keine Tarifverträge gibt und jeder selber sein Gehalt raushandeln kann.

Daher müsste er wenn er ehrlich wäre, dort ansetzen. Überlegen, wie Mädchen dazu gebracht werden können, mehr technische Fächer zu studieren. Nicht mit noch mehr Abgaben, die auch wieder als Steuern eingenommen werden, hier in diesem Land das sowieso schon eine extrem hohe Abgabenquote hat.

Aber erstens ist er nicht ehrlich und zweitens wird er zum Glück nicht Kanzler.

Beitrag melden
ruudi1010 08.09.2017, 18:21
3. Statistik

Die angebliche Lohnlücke von 21% ist doch absurd. Dieser Wert ist doch nicht bereinigt um die verschiedenen Faktoren, wie Berufswahl, Erfahrung im Job, Kontinuität bei einem Arbeitgeber und ähnliches. Wenn man die Statistik schon zeigt, dann muss dies unbedingt mit erwähnt werden. Der vereinigte Wert bewegt sich in der Größenordnung von ~3%. Ich finde es auch ein Unding, dass einzelne Parteien, wie die SPD, mit dieser unkommentierten Zahl Werbung betreibt.

Beitrag melden
Esib 08.09.2017, 18:25
4. Mit der Wahrheit hat man es nicht so

Zitat von
Tatsächlich halten 73 Prozent der Deutschen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen für ungerecht.
Das wäre wohl nicht so, würde man den Menschen sagen, dass es sich bei dieser Gehaltsdifferenz um einen Durchschnittswert über alle Tätigkeiten - von der Putzfrau/Pförtner bis zum Chefarzt/in - handelt und nicht, wie Feministinnen jahrzehntelang gelogen haben bei gleicher Arbeit. Schulz bläst ganz bewusst weiter in dieses Lügenhorn. AfD-Politiker, die derart falsche Dinge behaupten und daraus Konsequenzen ableiten würden, würde man dafür zu Recht in den gesamten bundesweiten Medien in der Luft zerreißen.

Beitrag melden
josho 08.09.2017, 18:25
5. Mit Schulz kann man nur......

.....noch Mitleid haben - so ziemlich das Schlimmste, was einem in der Politik passieren kann. Alles, was er anspricht, ist in der Sache zumindest nicht falsch. Aber man traut es ihm nicht zu. Weil er auch grundsätzlich nichts anders machen will als Merkel, nur besser. Und das traut man ihm auch nicht zu. Das Ergebnis wird eine SPD um die 20% sein. Steinmeier wird die rote Laterne los werden. So sad.

Beitrag melden
aspro86 08.09.2017, 18:27
6. Naja

Ich habe ja Verständnis für das Ziel der gleichen Bezahlung. Aber wieso muss man dann immer mit der diesen irreführenden 21% argumentiert werden, die unterschiedliche Branchen, Qualifikationen und andere Aspekte nicht berücksichtigt? Gleiches Geld für gleiche Arbeit müsste das Ziel heißen, aber dann ist der Unterschied nur noch im einstelligen Prozentbereich, was wohl nicht so gut zieht im Wahlkampf.

Beitrag melden
ritzicking 08.09.2017, 18:29
7. Unsinn

Das Gender Wage Gap von 21% ist doch die komplett falsche Kennzahl um Diskriminierung zu messen, wenn
man herausrechnet, dass Frauen eher weniger und eher in anderen Berufen arbeiten ergibt sich eine Zahl von 4-6%. Soll ja vorkommen, dass Frauen und Männer tendenziell andere Interessen haben.

Beitrag melden
Säulenderschöpfung 08.09.2017, 18:30
8. Fakenews bei Spon

Der Lohnunterschied beträgt in Wirklichkeit nicht einmal 2%.

Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Ten-Years-Gender-Pay-Gap-Mistake-Ein-Irrtum-wird-zehn-Jahre-alt-3652060.html

Beitrag melden
kapamb 08.09.2017, 18:30
9. Lächerlich

Schulz sollte endlich aufhören, den Satz "ich als Bundeskanzler" zu sagen. Es gibt viele Arten sich lächerlich zu machen; das ist eine davon. Es geht nur noch darum wie hoch Schulz verliert - mehr nicht -.

Beitrag melden
Seite 1 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!