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Gehalt, Lob, Stresslevel: Was wirklich für Zufriedenheit im Job sorgt
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88 Prozent der Deutschen sind mit ihrem Job zufrieden, die hiesige Wirtschaft schneidet damit in Europa überdurchschnittlich gut ab. Doch welche Faktoren machen uns eigentlich glücklich?

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Crom 21.08.2017, 15:51
1.

Man sollte nicht so viel im SPON-Forum lesen. Die üblichen Pessimisten und Schwarzmaler stecken dann vielleicht noch an. Ist ja angeblich alles kurz vorm Zusammenbruch.

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Newspeak 21.08.2017, 16:17
2. ...

Zitat von Crom
Man sollte nicht so viel im SPON-Forum lesen. Die üblichen Pessimisten und Schwarzmaler stecken dann vielleicht noch an. Ist ja angeblich alles kurz vorm Zusammenbruch.
Ich glaube, was Sie und viele andere nicht verstehen, ist, dass sich die Lebenswirklichkeiten von den Menschen am unteren Rand des Spektrums deutlich von der der Mittelklasse unterscheidet, und nicht nur das, sondern auch voellig entkoppelt hat. Frueher gab es den Aufsteiger aus dem Arbeitermilieu, durch eigene Leistung. Heute sind diese Milieus durch unsichtbare Barrieren getrennt, wenn ueberhaupt dann geht es nur leicht in die Abwaertsrichtung. Sozialer Abstieg, der ist rasend schnell moeglich. Praktisch schon oft nach einem Jahr.

Ein bisschen ist das nebenbei wie in DDR. Da war auch alles in Ordnung, noch am 40. Jahrestag war alles blendend, nicht wahr? Dabei hatte sich ein Grossteil der Gesellschaft schon lange still und heimlich verabschiedet. Die haben das nicht unbedingt gesagt. Die haben aber nur darauf gewartet, dass das System kollabiert.

Ich kenne einige Leute, die wuerden, wenn man sie offiziell fragt, antworten, dass ja Alles nicht so schlecht sei, die sind aber gleichzeitig staendig und berechtigt am jammern und noergeln und unzufrieden und frustriert und diffus schon laengst in Abwehr zum System. Die warten nur auf den Moment, wo sich die Dinge mal wieder aendern. Die naechste Wirtschaftskrise, der naechste Finanzwahnsinn, und schon hat die AfD wieder aus dem Stand 20%.

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profali 21.08.2017, 16:24
3. arbeitgebernahes institut

sagt doch fast alles. gibt es denn keine unabhängigen ?

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andneu 21.08.2017, 16:28
4. @Crom

Zitat von Crom
Man sollte nicht so viel im SPON-Forum lesen. Die üblichen Pessimisten und Schwarzmaler stecken dann vielleicht noch an. Ist ja angeblich alles kurz vorm Zusammenbruch.
Behauptet die Wirtschaft doch ständig selber.

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andneu 21.08.2017, 16:36
5. @profali

Zitat von profali
sagt doch fast alles. gibt es denn keine unabhängigen ?
Das ist reine Wissenschaft, völlig objektiv. Ein gewerkschaftsnahes Institut würde selbstverständlich auf exakt das gleiche Ergebnis kommen. ;-)

Ihr Hinweis ist schon gut. Ich weiß auch nicht, warum solche lobbyinteressierten Gutachten einfach immer so in den Medien veröffentlicht werden. Zumindest erscheint der Hinweis im Artikel, dass es sich um ein Arbeitgeberinstitut handelt, das ist leider nicht selbstverständlich.

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th.diebels 21.08.2017, 16:38
6. Nee

Zitat von profali
sagt doch fast alles. gibt es denn keine unabhängigen ?
die anderen Institute sind im Auftrag der Bundesregierung tätig !

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lachina 21.08.2017, 16:42
7.

"Dinge dagegen, die häufig in der Öffentlichkeit kritisiert werden, wie befristete Arbeitsverträge, Nacht- oder Schichtarbeit und Termindruck haben der Untersuchung zufolge nicht zwingend einen negativen Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit." Nee- nicht zwingend nicht, was ist mit zwingend?

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wilbury 21.08.2017, 16:51
8. 1600 Befragte in Deutschland

Die Frage ist doch welche Arbeitnehmer aus welchen Unternehmen und mit welchem Bildungsstand und welcher Position im Unternehmens befragt wurden. Ich zweifle ob diese Ergebnisse repräsentativ sind.

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phg2 21.08.2017, 16:52
9.

Zitat von Newspeak
Ich glaube, was Sie und viele andere nicht verstehen, ist, dass sich die Lebenswirklichkeiten von den Menschen am unteren Rand des Spektrums deutlich von der der Mittelklasse unterscheidet, und nicht nur das, sondern auch voellig entkoppelt hat. Frueher gab es den Aufsteiger aus dem Arbeitermilieu, durch eigene Leistung. Heute sind diese Milieus durch unsichtbare Barrieren getrennt, wenn ueberhaupt dann geht es nur leicht in die Abwaertsrichtung. Sozialer Abstieg, der ist rasend schnell moeglich. Praktisch schon oft nach einem Jahr. Ein bisschen ist das nebenbei wie in DDR. Da war auch alles in Ordnung, noch am 40. Jahrestag war alles blendend, nicht wahr? Dabei hatte sich ein Grossteil der Gesellschaft schon lange still und heimlich verabschiedet. Die haben das nicht unbedingt gesagt. Die haben aber nur darauf gewartet, dass das System kollabiert. Ich kenne einige Leute, die wuerden, wenn man sie offiziell fragt, antworten, dass ja Alles nicht so schlecht sei, die sind aber gleichzeitig staendig und berechtigt am jammern und noergeln und unzufrieden und frustriert und diffus schon laengst in Abwehr zum System. Die warten nur auf den Moment, wo sich die Dinge mal wieder aendern. Die naechste Wirtschaftskrise, der naechste Finanzwahnsinn, und schon hat die AfD wieder aus dem Stand 20%.
Jammern und nörgeln gibt's auch in der "Mittelklasse", selbst dann wenn's dafür eigentlich keinen Grund gibt. (Irgendwas findet sich ja immer.)
Am unteren Rand des Spektrums ist das sicherlich deutlich häufiger berechtigt und ja der Arbeiter war mal stolz darauf Arbeiter und kein Sesselfurzer zu sein.

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