Forum: Karriere
Gehalt von ZDF-Reporterin: Es ist Diskriminierung - aber nicht von Frauen
ZDF/ Svea Pietschmann

Eine Reporterin klagt auf gleiche Bezahlung wie ihre männlichen Kollegen - und verliert vor Gericht. Ein Skandal? Ganz so einfach ist es nicht.

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KV491 01.02.2017, 16:02
10.

"Jetzt braucht es dringend richtige Fälle."

Das dürfte ja kein Problem sein, die gibt es ja angeblich massenhaft. Komisch nur, dass sich in konkreten Fällen gerne noch, ähem, "ergänzende" Fakten ergeben. welche den einfachen Satz "Gleiche Arbeit wird ungleich bezahlt, weil einer der Arbeitnehmer eine Frau ist" etwas, ähem, verkürzt aussehen lassen.

Freie Mitarbeit....ein sehr weites Feld. Würde gerne mal wissen, welcher Anteil der "7 %-Lücke" aus solchen Sachverhalten resultiert und daher zu dieser Lücke nicht gezählt werden dürfte.

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sozialismusfürreiche 01.02.2017, 16:03
11. Freie Mitarbeit

Bei Freier Mitarbeit läuft sowieso generell etwas extrem schief. Jeglicher Urlaub und Krankheit geht ja auf Kosten des freien Mitarbeiters. Der freie Mitarbeiter trägt fast sämtliches Risiko. Daher sollte das Brutto-Gehalt eines freien Mitarbeiters auch 3-4x dem eines festangestellten Mitarbeiters sein, um am Ende nicht belämmert da zu stehen. Da es aber eine freie Marktwirtschaft ist unterbieten sich die freien Mitarbeiter permanent und am Ende kommen Tagessätze heraus die 1/4 von dem sind was vernüftig wäre.

Selber schuld.

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Hanz Gruber 01.02.2017, 16:08
12. alternative Fakten?

"Die Fakten sind bekannt: Selbst bei gleichem Job und gleicher Qualifikation bekommen Frauen durchschnittlich sieben Prozent weniger Gehalt."
Der reale durchschnitt, durch alle Berufe und nicht nur durch die die der Statistik zugute kommen, liegt bei ca. 2%.
Bei typischen Frauen berufen verdienen Frauen im Durchschnitt mehr, Verkalkungszulage sei Dank. Aber das wird ja gerne mal aus der Statistik heraus geklammert. Die restlichen 2% sind nicht mal der Rede wert und spiegeln kaum den höheren Karrieredrang bei Männern wieder. Wer seine Karriere auf maximales Gehalt auslegt, anstatt auf maximalen Wohlfühlfaktor, der verdient am Ende meist auch mehr Geld. Frauen wählen diesen Weg weitaus seltener als Männer.

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Noch ein Leser 01.02.2017, 16:09
13. Gähn

Ich kann dieses ewige Geflenne nicht mehr hören. Frauenquote hier, ungerechte Bezahlung da. Man wird nach Leistung bezahlt und nicht nach der Tatsache, daß es augenscheinlich die gleiche Arbeit ist. Eine leistende Frau erhält mehr als ein fauler Mann. Und umgekehrt. Wenn es ihr nicht passt, kann sie ja woanders hingehen. Und wenn sie keiner zu ihren Gehaltsvorstellungen nimmt, ist sie es wohl nicht wert. Wie beim Mann...

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paulvernica 01.02.2017, 16:13
14. Ministerin für sinnlose Gesetze

Also wahrscheinlich werden Sie keinen einzigen Fall finden, wo nachweislich der Arbeitgeber gesagt oder getan hat : Du bist eine Frau und deswegen bekommst du weniger.
Es sind ohnehin nur 7% der Frauen die weniger bekommen als die Männer, und dass wohl deswegen, weil nicht der AG ein böser Macho war, sondern die Damen sich halt unter Wert verkauft haben.
Ausserdem könnte es ja auch rein theoretisch Fälle geben wo ein Mann weniger verdient als die weibliche Kollegin die den gleichen Job hat. Und ich denke es ist irgendwie komisch, wenn einen die Kollegin nun fragt , was man denn eigentlich verdient.
Es wäre der Kollegin wahrscheinlich auch unangenehm wenn sie da von ihrem Kollegen ausgefragt würde.
Frau Schwesig macht sinnlose Gesetze, wohl aus einer feministischen Motivation die aber mehr Symbolkraft haben , als irgendeine Substanz.
Das gleiche gilt für das Lohfink-Gesetz. Zwei Aussagen prallen aufeinander und in einem Rechtsstaat müsste es immer einen Freispruch geben.
Aber worum gehts ? Frau Schwesig macht mal wieder ein Gesetz und das Hauptmotiv ist wohl Profilierungssucht.
Das wir dafür Steuern zahlen müssen !!!

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Susi64 01.02.2017, 16:15
15. Die richtigen Fälle?

Es gibt immer einen Grund warum es so ist wie es ist.
Vermutlich hätte ZDF-Mitarbeiterin auch auf eine feste Stelle klagen können und mit der Bemerkung, dass sie ja einen freien Vertrag nicht unterschreiben muss, wäre sie wieder gescheitert.
Nur bei der Scheinselbständgkeit ist das anders. Aber freie Mitarbeiter sind sozusagen erlaubte Scheinselbständige.

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theresarain 01.02.2017, 16:18
16.

Zitat von Le Commissaire
Zitat: "Zahllose Unternehmen, gern auch in der Medienbranche, bedienen sich freier Mitarbeiter, die meist schlechter abgesichert und bezahlt sind. Unfair, aber rechtskonform." Nun ja, als freier Mitarbeiter man im Gegensatz zum festen Mitarbeiter seine Arbeitszeit und seinen Arbeitsort im wesentlichen frei bestimmen. Das solch ein Unterschied in der Bezahlung sichtbar wird, ist an sich keine Ungerechtigkeit.
Sie arbeiten nicht in dem Bereich, oder? Sonst wüssten Sie, dass das eben nichts stimmt. Weder Arbeitszeiten noch Arbeitsort können Sie als "freier Mitarbeiter" auch nur irgendwie "freier" bestimmen als die "Festen". Der einzige, der in so einer Arbeitsbeziehung "frei" ist, ist der AG, der gänzlich frei bestimmen darf, wann der Mitarbeiter gebraucht wird und wann nicht.

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Schen 01.02.2017, 16:18
17. wie immer...

...in den Medien wird zu diesem Gesetz falsch berichtet. es wird der Eindruck erweckt, dass nur Frauen einen Auskunftsanspruch haben, dem ist nicht so, diesen Anspruch haben alle, egal ob man oder Frau. und ja, es gibt auch Männer, die schlechter bezahlt werden als Frauen. ich bitte SPON die Diskriminierung von Männern künftig zu unterlassen und eine sachlich richtige Berichterstattung einzuführen. Vielen Dank fürs nicht mehr populistisch sein!

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hger 01.02.2017, 16:22
18. Was für ein Blödsinn

Ehrlich mal. Nur weil ein freier Mitarbeiter sich die Arbeit und den Arbeitsort aussuchen kann ist Lohndumping gerechtfertigt. Da spart der Auftraggeber gleicht mehrfach. Es muss keinen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen und hat die "Lohnkosten" nur während der Vertragslaufzeit mit dem freien Mitarbeiter. Also kaum noch Risiko. Und das ist dann der Grund warum ein freier Mitarbeiter weniger Geld bekommt?
Gibt es diese richtigen Fälle überhaupt? Sicher alle Frauen die weniger verdienen sind eigentlich in Teilzeit, hier hat wahrscheinlich der Arbeitgeber nur vergessen die richtige Anzahl der Arbeitsstunden in den Vertrag zu schreiben. Dummer Zufall aber was soll man machen. So ein Quatsch! Natürlich gibt es diese richtigen Fälle und zwar überall und in jedem Beruf. Liebe Frauen steht doch mal auf und traut euch was. Ich bin als Mann für eine absolute Gleichbezahlung bei gleichem Job und gleicher Erfahrung.

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waddehaddeduddeda 01.02.2017, 16:22
19. Selten dämlicher Post

Zitat von Noch ein Leser
Ich kann dieses ewige Geflenne nicht mehr hören. Frauenquote hier, ungerechte Bezahlung da. Man wird nach Leistung bezahlt und nicht nach der Tatsache, daß es augenscheinlich die gleiche Arbeit ist. Eine leistende Frau erhält mehr als ein fauler Mann. Und umgekehrt. Wenn es ihr nicht passt, kann sie ja woanders hingehen. Und wenn sie keiner zu ihren Gehaltsvorstellungen nimmt, ist sie es wohl nicht wert. Wie beim Mann...
Es wird nach Leistung bezahlt, und die preisgekrönte Reporterin bekommt weniger?
Offensichtlicher kann man sich ja wohl nicht selber widerlegen.

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