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Gehalts-Flop: Die zehn schlecht bezahltesten Berufe nach der Uni
DPA

Ein Studienabschluss ist kein Garant für einen guten Verdienst. Oft arbeiten Akademiker für geringe Gehälter.

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lemmy01 06.08.2016, 20:05
10.

Zitat von Marlo
Warum muss denn eine Rezeptionistin studieren? Das ist doch total überflüssig...
Genau das habe ich auch gedacht... Mit welchem Studium qualifiziert man sich eigentlich als "Rezeptionist"?

Es gibt übrigens auch Studiengänge, die qualifizieren faktisch im Normalfall zu überhaupt keinem (nachgefragten) Beruf.

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mac4me 06.08.2016, 20:06
11. Musiker

Es gibt eine Regel, daß man 10.000 Stunden üben muß, um ein Instrument wirklich zu beherrschen. Und oft genug gibt es dann 10.000 € Gehalt pro Jahr. Aber "Kunst" wird erst dann als lebenswichtig erkannt, wenn sie komplett fehlt.

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dunnhaupt 06.08.2016, 20:07
12. Versager schon VOR dem Studium

Vor ein paar Jahren fragte die "Zeit" eine arbeitslose Akademikerin, was sie studiert habe. Ihr Antwort lautete: "Irgendwas mit Medien und was mit sozial." Mit dieser Grammatik wird sie kaum weit kommen.

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Greggi 06.08.2016, 20:08
13. Ihr Facharzt ...

Zitat von Buerste
Wer als Facharzt bei Kochlöffel die Tische abwischt, wird wohl kaum erwarten, dass er wie ein Chefarzt bezahlt wird. Und wer mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium den - ohne Frage ehrenvollen - Beruf des Verkäufers wählt, wird vermutlich auch nie in die Einkommenssphären der akademischen Top- Verdiener vordringen. Aber wen überrascht das jetzt?
soll sich im östlichen Deutschland selbstständig machen und den Kochlöffel in München in die Ecke schmeißen. Schlagartig verzehntfacht er sein Gehalt. Ganz einfach. Nur dass es dort kein Schwabing, keinen Franziskaner, keinen Augustiner, keine Neuhauser Straße, keine Theatinerstraße, keinen Englischen Garten, kein Theater und keine Wiesen mit Käfer-Zelt gibt. Jede Münze (im Leben) hat nun mal zwei Seiten. Aber wem schreibe ich das ...

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topsykrett 06.08.2016, 20:08
14. Unsinnige Statistik

Der Text entlarvt ja die Statistik bereits als unsinnig und unseriös. Wer natürlich mit einem Studienabschluss nicht in seinem eigentlichen Job arbeitet, sondern als Rezeptionist, der wird auch nicht das Akademiker-Gehalt bekommen. Für eine aussagekräftige Statistik hätte man prüfen müssen, ob die einzelnen Teilnehmer in ihrem entsprechenden Metier arbeiten oder nicht. 'Thema verfehlt' mal wieder..

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bissig 06.08.2016, 20:16
15.

Und wo sind die taxifahrenden Soziologen/Historiker? wenn ich mir die Liste der ausgepbten Berufe so ansehe, glaube ich nicht, dass für alle ein Studium die Voraussetzung ist (Vertriebsassistent, Verkäufer, Texter). Nach der Logik müssten auch Maschinenbauer gelistet werden, die als Lagerist bei einer Verleihfirma anfangen.

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LorenzSTR 06.08.2016, 20:19
16.

Zitat von Marlo
Warum muss denn eine Rezeptionistin studieren? Das ist doch total überflüssig. Was mich aber etwas nervt, ist das 'nur' bei 30.000 Euro Jahesverdienst. Davon kann man super leben. Viele wären froh,das zu verdienen. Und die Aussage 'die haben ja auch studiert' hat keine allgemeine Relevanz. Sehr viele Studiengänge sind ziemlich anspruchslos und keiner kann erwarten, ein super tolles Gehalt zu kassieren, nur weil man ein Studium abgeschlossen hat. Da es mittlerweile sehr viele Absolventen gibt, werden die Löhne sowieso immer weiter sinken. Denn ein Studium, ganz egal welches, wird als das einzig Wahre angesehen und fast alle Eltern drängen ihre Kinder, die nichtmal richtig schreiben oder rechnen können, an die FH/Uni. Man muss sich erstmal klar werden, welche Talente man besitzt. Einfach iwas studieren, ist keine Lösung. Fur niemanden. Wenn einem bewusst wird, was man kann und was einem am besten liegt, und viel wichtiger,was weniger oder garnicht, kann man seinen Weg besser planen. Evlt muss man weder studiern, noch eine Ausbildung machen. Ich zb wollte nichts lieber als Softwareentwickler werden. Dafür muss man aber nicht Informatik studieren. Zudem sollte auch das Hauptaugenmerk nie auf dem Gehalt liegen. Und wie gesagt, mit 30k brutto,kann ich super klar kommen. Das aber ein Arzt mehr verdient als ein Kunsthistoriker, ist wohl auch klar. Zudem sind viele Studiengänge einfach überflüssig, weil man damit nichts anfangen kann. Dann besser garnicht studiern, wenn man vlt nicht die Skills hat, um ein Ing, Medizin oder Chemie Studium abzuschließen.
In Ihrer Welt sind also nur Ings, Ärzte und Chemiker wertvoll und talentiert? Seltsam, gerade in D hat etwa das Medizinstudium eher etwas mit Auswendiglernen zu tun, das Ingenieursstudium ebenso. Den großen Fortschritt etwa in unserer ach so tollen Autoindustrie sehe ich nicht. Ich habe gerade in dieser Gruppe an unserer örtlichen Uni und Hochschule nicht nur einmal Studierende erlebt, die keinen geraden Satz zu Papier bringen, keinerlei Allgemeinwissen haben und nur mit vorgegebenen Inhalten etwas anzufangen wissen. Unter Denken verstehe ich etwas anderes. Aber Denker brauchen wir ja nicht, auch wenn Zivilisation, Aufklärung und Fortschritt erst durch die möglich wurde. Wir brauchen heute Erfolg, Karriere, Wachstum und Status - und da gibt Ihnen die Gehaltstabelle ja vollkommen recht. Bei der Studierendenschwemme mit vielen eher Ungeeigneten stimme ich Ihnen aber zu. Ein formaler Abschluss sagt imho sowieso wenig aus.

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evilynnigirlie 06.08.2016, 20:25
17.

Dass in Deutschland ein Sozialarbeiter im Schnitt weniger verdient als ein Verkäufer im Einzelhandel finde ich schon krass. Ich bin gelernte Kauffrau im Einzelhandel und finde den Job nicht gerade anspruchsvoll - eher monoton und man hat nicht gerade Verantwortung. Das Studium zum Sozialarbeiter ist hart, das mache ich nämlich gerade in Finnland. Wenn man bedenkt, was man da alles wissen muss und welche Verantwortung bzw. welche Belastung man im Job man danach hat, dann verstehe ich wirklich nicht, warum die Bezahlung danach so mies ist. Klar, andere wären froh, wenn sie 30.000 im Jahr hätten, aber mit dem Totschlag-Argument könnte man ja wohl wirklich alles rechtfertigen. In Finnland werde ich nach dem Studium zum Glueck ein wenig besser verdienen, selbst wenn ich danach im Kindergarten lande. (Ja, Kindergärtnerin ist auch ein verwandtes Studienfach in Finnland - das schlägt scih auch auf die Bezahlung nieder!) Klar, die meisten, die Sozialarbeit studieren sind Idealisten, die das sicher nicht fuers Geld machen, aber sie leisten eine enorm wichtige Arbeit - das könnte man doch auch so honorieren.

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Aguirre, der Zorn Gottes 06.08.2016, 20:25
18. @plankton

"Bin auch im akademischen Mittelbau und kann Beitrag 1 nur bestätigen.. da hätte man auch gleich in den Einzelhandel gehen können und dort wahrscheinlich bessere Aufstiegsschancen.. aber ist ja nicht wegen dem Geld an einer Uni."

Stimmt, sondern um sich vom vorgesetzten Professor verarschen zu lassen, indem man ständig unbezahlt dessen Forschungsarbeiten und Projekte übernimmt, während man selbst eigentlich Doktorarbeit schreiben müsste um nach drei Jahren rausgeschmissen zu werden, weil man ja seine Promotion nicht fertig gekriegt hat; während der Forschertätigkeit die Hälfte der eigenen Zeit mit dem Werben von Forschungsgeldern und Schreiben von Anträgen zu vergeuden oder vielleicht mit 'nem 20h-Vertrag quasi prekär beschäftigt als Lehrbeauftragter von Semester zu Semester gereicht zu werden?

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fatrick 06.08.2016, 20:36
19. Geld oder Zufriedenheit ?

Zufriedenheit wenn sie ehrlich ist ist ganz klar ausschlaggebend-es gibt viel zu viele Menschen die sich durch den Faktor Geld in Berufe treiben lassen die sie am Ende ( immer öfter ) in die Krankheit oder zu Bayer -Pharma Abonnenten treibt.
Ich habemein Abitur angebrochen weil meine Schule eine prvinzielle Mief und Schleimanstalt war in der der soziale Stand der Eltern und deren Parteibuch mehr zählte als das was man kann-ich habe 2 Ausbildungen abgebrochen und verdiene heute als selbstständiger in einem Job den ich mir selber aufbaute weil er mir gefällt ca 120 000 euro brutto

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