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Gehalts-Flop: Die zehn schlecht bezahltesten Berufe nach der Uni
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Ein Studienabschluss ist kein Garant für einen guten Verdienst. Oft arbeiten Akademiker für geringe Gehälter.

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dickebank 07.08.2016, 06:47
50. Ingenieurwissenschaften

Zitat von Zaunsfeld
Akademiker müssen mehr verdienen, jedenfalls richtige Akademiker, d.h. Ärzte, Ingenieure, Naturwissenschaftler usw. Denn ohne diese Leute hätten auch die Handwerker nichts zu tun. Wie soll ein Handwerker ein Haus bauen, wenn er keinen Bauingenieur hat, der vorher ausrechnet, wie das Haus gebaut werden muss, damit es auch nicht zusammen bricht. Akademiker haben in der Regel bis zum 18. oder 19. Lebensjahr die Schule besucht, dann mindestens 5 Jahre Studium, mit Promotion 8 bis 9 Jahre. Die sind zwischen 25 und 30, wenn sie anfangen zu arbeiten und das erste richtige Gehalt verdienen. Bis dahin haben die meisten von 600€ oder weniger pro Monat gelebt, haben von morgens bis abends gelernt (aber ja, es gibt auch schöne Seiten des Studentenlebens), haben dutzende Prüfungen abgelegt, viele haben nebenher gearbeitet, um sich ihr Studium zu finanzieren, denn nicht jeder hat Eltern, die einem oder sogar mehreren Kindern eine Wohnung, Studiengebühren, Lebensunterhalt usw. finanzieren können. Die Studenten haben also bis zum 25. oder 30. Lebensjahr erst mal nur bezahlt für eine oft hochwertige Ausbildung, die es ihnen ermöglicht, Sachen zu machen, die ein Handwerker eben nun mal nicht kann (Bauingenieure, Ärzte, Werkstoffingenieure, Physiker, Chemiker, Biologen und und und). Und die müssen natürlich ein Gehalt beziehen, das es ihnen ermöglicht, die Jahre bis zum Ende des Studiums, in denen sie quasi nix verdient haben, finanziell zumindest auszugleichen. Denn sobald das mit einem Studium nicht mehr möglich ist, wird das eben kaum noch jemand studieren. Und irgendwann fällt es einer Volkswirtschaft eben auf die Füße, wenn sie keine Ingenieure, Naturwissenschaftler, Ärzte und ähnliches mehr hervorbringt.
Seit wann sind den Ingenieure Akademiker? Das sehen die klassischen Fakultäten aber ganz anders. Wäre es anders, gäbe es den Grad des Dr.-Ing. in dieser Schreibweise nicht.

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curdim-1 07.08.2016, 07:05
51. Österreichische Veterinärmediziner

Österreichische Veterinärmediziner sind noch weit unter ihrer Aufzählung der anfangs schlechtest bezahlten Jobs.Das geht hier so weit,dass Tierärzte in Schlachthöfen bis zu 200 Stunden teils G R A T I S arbeiten.

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exHotelmanager 07.08.2016, 07:29
52. Front Office Manager

Das ist ein Abteilungsleiter in einem größeren Hotelbetrieb. "Rezeptionist" ist die Bezeichnung der normalen MitarbeiterInnen. Es ist ein Ausbildungsberuf, bei dem der Erfolg vor allem auf Erfahrung beruht. Akademiker wird man da im Hotel eher nicht finden, wohl aber Menschen mit gesundem Verstand, Einfühlungsvermögen, Sprach- und Ortskenntnissen und einer hohen Einsatzbereitschaft.

Ich empfehle SPON dringend, Artikel auf diesem Niveau zu meiden. Sachverstand ist auch durch Massenproduktion von Unsinn nicht zu ersetzen.

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udar_md 07.08.2016, 07:45
53. Birnen und Äpfel

Sollte man einem/er
Verkäufer/in im Einzelhandel nur deshalb besser bezahlen,weil er/sie ein/e Akademiker/in ist?
Ich habe selten so einen absurden Artikel gelesen.

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to78ha 07.08.2016, 08:33
54. Lustig...

Vergleichen Sie doch mal nen ostdeutschen Bauingenieur (Planer) und nen westdeutschen Maurer. Das ist ne Farse. Und das wird mit höheren Lebenserhaltungskosten im Westen Deutschlands erklärt. Und dann arbeiten Sie mal ne Weile in den alten Bundesländern und merken das da vieles gar nicht so teuer sondern teilweise billiger ist. Mal abgesehen von den Mieten in den Ballungszentren vielleicht. In den alten Bundesländern sind Einstiegsgehälter von 2200 bis 2400 €/Mon. keine Seltenheit. Frauen steigen generell niedriger ein.

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dgbmdss 07.08.2016, 08:37
55. Alles keine Akademikerberufe

(Bis auf Architektur) die Bologna Reform halt eben doch nicht, was sie verspricht und wertet die Lehre unnötig ab. Der Bachelor ist keine Qualifikation für irgendetwas, schon gar nicht in anspruchsvollen Ingenieurwissenschaften. Der deutsche Diplomingenieur ist weltweit das Mass der Dinge.

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NuclearSavety 07.08.2016, 08:42
56. Akademischer Mittelbau...

.. ist ja faszinierend wie hier gejammert wird. Seit doch froh dass ihr eine feste Stelle habt, und nicht alle 18 Monate zur nächsten halbe Stelle ziehen müsst wie andere....

Und bezüglich Gehalt, ja an der Uni verdient man nicht toll, aber seit gewarnt, der Leistungsdruck in der freien Wirtschaft steigt überproportional im vergleich zum Gehalt...

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ratxi 07.08.2016, 08:46
57. Oder ist es doch eher...

Welchen Informationswert soll das denn haben, wenn wir erfahren, dass Akademiker nach ihrem Studium in Berufen arbeiten, für die sie eben nicht studiert haben müssen?
Oder ist es doch eher Unterhaltungswert?

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Halcroves 07.08.2016, 09:13
58. schöne Lückenfüller ohne Autor

von wem diese wohl stammen und welchen Zweck diese Information wohl verfolgt? Ist nicht schwer zu erraten. Nun braucht sich der Michel nicht mehr lange schämen im Niedriglohn zu malochen. Hände schmutzig machen war gestern. Heute werden alle Akademiker oder Beamte. Arbeit wird seit Schröder verhöhnt und belächelt. Die Vorrangprüfung wurde ausgesetzt. Nun können endlich die vielen Neuankömmlnge in der Leiharbeit ihre Zukunft gestallten. Oder eher für unsere Eliten schufften. So sieht deutsche Hilfe aus. Das nennt man auch noch synisch Integration..."...eine erfolgreiche Integration der Menschen, die zu uns kommen und Fuß fassen wollen"...lach mich schlapp.

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nochnbier 07.08.2016, 09:16
59. An welcher

Zitat von snark
Nun ja, mit MA, Magister oder 1. Staatsexamen wird man i.d.R. nach TV-L E13 bezahlt, da liegt das monatliche Grundgehalt bei mind. € 3500, das Jahresbrutto bei rund € 44.000. Nach ein und drei Dienstjahren gibt es mehr. Wie hoch sollte der Mittelbau denn Ihrer Meinung nach bezahlt werden? Dass die meisten Mittelbaustellen befristet sind ist wahr; meist sind es Qualifikationsstellen auf denen promoviert oder habilitiert wird. Es wird aber auch niemand gezwungen, eine akademische Laufbahn einzuschlagen.
Eher die Regel sind z.B. bei Naturwissenschaftlern auf 1 Jahr befristete Verträge mit einer halben Stelle. Da schaffen Sie es nach Steuern und Klasse I gerade mal auf schlappe 1300 Euro/Monat. Und PostDoc Stellen suchen Sie vergebens. Auch in der Wirtschaft finden Sie als MINTler keinen qualifizierten Job.

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