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Gehaltsreport 2011: Vor allem Spitzenverdiener bekommen mehr Geld

Die Gehaltsschere öffnet sich weiter: Die Einkommen in Deutschland steigen spürbar - doch nicht alle profitieren gleich stark. Das zeigt der Gehaltsreport des manager magazins, für den 170.000 Angestellte, Beamte und Freiberufler ihre Bezüge offengelegt haben.

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larsmach 20.05.2011, 15:30
70. Das System..?

Zitat von ruibok
Das im Kapitalismus nur Menschen mit ererbten Vermögen oder "Top-Positionen" reich werden, ist hinlänglich bekannt. (...)
Nicht ganz: Ich beispielsweise habe Unternehmen gegründet und ärgere mich oft über leitende Angestellte anderer Firmen mit unsinnig hohen Gehältern ohne Risiko und tatsächliche Leistung. Meist wird nur verwaltet - wofür also viel Geld zahlen?

Jeder kann in diesem Land Millionär werden, auch Milliardär. Manche aber wollen Lebensentwürfe wie beispielsweise meinen (knapp 100 Flugreisen im Jahr, 100% Verantwortung 24 Stunden am Tag) vermeiden - und das ist gefälligst zu respektieren! Das macht einen Arbeiter mit Familienleben in keiner Weise zu einem schlechteren Menschen.
Ich finde es schlimm, wenn Einkommen abhängig Beschäftigter so weit auseinanderfallen. Wir haben in Europa Staaten mit sehr großen Unterschieden zwischen Arbeitern und leitenden Angestellten - dort gibt es Probleme wie Alkoholismus, hohe Mordraten etc. zu besichtigen als Aussicht, wohin eine Gesellschaft driften kann.

Ich fahre auch in überfüllten Straßenbahnen, wenn es sinnvoller ist als im Parkhaus Spiralen bis ganz oben zu drehen, weil ich die Gesellschaft, in der ich lebe, nicht abstoßend finde, sondern ein Teil davon bin.

Wir sollten manchen Entwicklungen nicht auf die leichte Schulter nehmen!

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Pollenolli 20.05.2011, 15:37
71. Das stimmt so nicht

Zitat von Korken
Immer diese Gleichsetzungen von Beamter und Öffentlicher Dienst. Die erwähnten 53000 Euro Jahresgehalt bekommt im ÖD noch nicht mal ein Wissenschaftlicher Hochschulabsolvent nach zig Jahren im Dienst. Die angegebenen Gehälter scheinen utopisch für den Normalbürger, von daher können diese Zahlen nicht repräsentativ sein.
Die 53000 Euro sind doch kein Problem im öffentlichen Dienst gerade mal A14 mit Dienstaltersstufe 5.
Mit den Vorraussetzungen sollte man die haben.
hier der Link zur Besoldungsordnung.
http://www.dbb.de/dbb-beamtenbund-20...ung_010111.pdf

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BlueWednesday 20.05.2011, 15:47
72. ,

Zitat von Betonia
Liegt daran, dass es - jedenfalls finanziell - auch Menschen ohne Einkommen recht gut geht in Deutschland.
Ja, sie müssen von denen, die Arbeit haben, alimentiert werden und brauchen deswegen nicht betteln, kriminell werden oder verhungern. Sie wollen das ändern. Ok, dann gehen die Menschen ohne Einkommen betteln, werden kriminell oder verhungern. Schauen Sie übern Teich oder in andere Teile der Welt, da ist das so. Wenn Sie das auch hier wollen, sagen Sie es doch einfach ganz klar. Aber lügen Sie sich und anderen nicht weiter vor, dass für alle, die arbeiten wollen auch Arbeit da ist. Schauen Sie mal auf die offiziellen Zahlen der Bundesagentur f. Arbeit, da sehen Sie die Realitäten. Und das sind nur die offiziell gemeldeten Zahlen.

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Euron 20.05.2011, 15:54
73. Kt

Zitat von Sharoun
... Die Kohle, die oben gebunkert wird, fehlt im Kreislauf. ...
Die einen stolzieren durch begehbare Schränke und den anderen gehen die Unterhosen aus.

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Reinhard51 20.05.2011, 16:12
74. Was bekommen die Notrmalverdiener?

Interessante Zahlen, aber die Normalverdiener bekommen doch deutlich weniger. Realistische Zahlen gibt's für rund 300 Berufe beim Lohnspiegel http://www.lohnspiegel.de

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Kvalda 20.05.2011, 16:22
75. Der Durchschnitt?!

Zitat von Euron
Selbstverständlich sind diese Zahlen nicht repräsentativ. Wen interessiert eigentlich der Durchschnitt?
Eben; der Median und die Quartile würden auch mich mehr interessieren...

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danielschneider 20.05.2011, 16:47
76. ÖD wird nicht wie Beamte bezahlt

Zitat von Pollenolli
Die 53000 Euro sind doch kein Problem im öffentlichen Dienst gerade mal A14 mit Dienstaltersstufe 5. Mit den Vorraussetzungen sollte man die haben. hier der Link zur Besoldungsordnung.
Das war ja gerade was der von ihnen zitierte Poster kritisiert hat - man sollte nicht Beamte und ÖD gleichsetzen.
Im ÖD wird man als Uni-Absolvent idR in EG13 eingruppiert:
http://oeffentlicher-dienst.info/c/t...-2011&matrix=1

Weitere Unterschiede zwischen Beamten und ÖD im Nettogehalt, zwischen Pension und Rente, Beihilfen etc, und die Arbeitsplatzicherheit wären auch noch zu berücksichtigen ;-)

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Meerkönig 20.05.2011, 16:56
77. Rente plus 0,9%

Zitat von Spiegelkritikus
Eine Mehrheit in der Bevölkerung kann von solchen Gehältern nur träumen, nämlich all diejenigen, die nicht in etablierten Wohlstandsberufen arbeiten, für die starke Lobbys seit langem kämpfen. Ganz zu schweigen vom bitteren Los der Arbeitslosen. !
Nicht zu vergessen die Rentner, die mit 12.000,- Euro im Jahr auskommen müssen. Selbst Rentner, die zu den Spitzenverdienern zählten, mit 80.000,- Euro Jahresgehalt, müssen sich mit knapp 24.000,- Euro zufrieden geben und werden jetzt richtig abgehängt. Ein Mal durch die „Politik der Raffgierbefriedigung“ und zum Anderen durch die galoppierende Inflation. Unverständlich nur, dass 20 Mil. Rentner aus Protest nicht geschlossen die "Die Linke" wählen. Selbst schuld!

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GeorgAlexander 20.05.2011, 17:00
78. Vorbilder gibt es schon

Zitat von taubenvergifter
...Der soziale Frieden scheint immer weniger Bedeutung zu haben... bis man ihn nicht mehr hat. Spanien macht´s vor. An die Leistungsträger: Investiert den Zuwachs in hohe Mauern.
der ganze amerikanische Kontinent macht es vor.

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BlueWednesday 20.05.2011, 17:02
79. .

Zitat von peddersen
Volle Zustimmung. Der Unterschied zwischen einem Hartz4 Empfänger und einem normal verdienenden Leistungsträger wird wohl gerade mal 5000 Euro ausmachen - aus der Warte unserer schmarotzenden .....
Eben. Ich gehöre zu den durchaus gut Verdienenden. Natürlich habe ich das durch eigene Leistung erreicht. Aber ich mache mir nicht die Illusion, dass ich davor geschützt bin, meine Arbeit und das Erreichte unverdient zu verlieren, weil irgendjemand anders nicht genug Rendite bekommen kann.
Und wenn man nicht gerade mehrfacher Millionär ist, für den weiteres Arbeiten lediglich eine Option und keine Notwendigkeit darstellt oder zu der Klasse der reichen Sozialschmarotzer gehört, die möglichst wenig bis gar nichts beitragen wollen aber trotzdem sehr gut leben, sollte man darüber mal ganz genau nachdenken, bevor man auf alle anderen eindrischt, mit denen man letztendlich im gleichen Boot sitzt - auch wenn man sich das bisher nicht eingestanden hat.

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