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Gehaltsvergleich: Wo Beamte am meisten Geld bekommen
DPA

Typisch Föderalismus: Ein Beamter derselben Besoldungsstufe verdient am Wannsee 5700 Euro weniger als am Chiemsee. Ein neuer Report zeigt, wie groß die Unterschiede sind.

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Hans58 04.03.2017, 18:03
120.

Zitat von dickebank
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&cad=rja&u act=8&ved=0ahUKEwjo2sHVmb3SAhUB2BQKHQMCAmkQFgg1MAM &url=http://www.der-oeffentliche-sektor.de/bezuegetabellen/bund-tvoed&usg=AFQjCNFs0zPAc6mVP1339qnC1QJrx5GXQg
Uninteressant!
Maßgeblich sind die Inhalte von Gesetzen und Verträge.

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dickebank 04.03.2017, 18:45
121. Träumen Sie weiter

Zitat von Hans58
Lehrer i.T. ? Lehrer i.A. Amtsbezeichnung bei einem Beschäftigten gibt es nicht! Ein Amt haben nur BeAMTe inne...
Dann erklären Sie es meinem Arbeitgeber, der scheint ja nicht so rechtssicher zu sein wie Sie.

Nur scheinen Sie nicht den Unterschied in den Amtsbezeichenungen Lehrer, Lehrer i.E. und Lehrer i.T. zu kennen.
Tipp 3 Bezeichnungen gelten für Tarifbeschäftigte und zwei können auch auf Beamte zutreffen..

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dickebank 04.03.2017, 18:54
122. Tarifbeschäftigte

Schon komisch, dass - wie ich Ihnen nachgewiesen habe - selbst das BMI von Beschäftigten, die in Tarifbeschäftigte und Beamten, Soldaten und Richter unterteilt werden, spticht.
http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Moderne-Verwaltung/Dienstrecht/Zahlen-Daten-Fakten/zahlen-daten-fakten_node.html

Verträge ist übrigens das Stichwort, Schauen Sie doch einmal in den TVöD oder den TV-L oder den TV-H.
http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Moderne-Verwaltung/Dienstrecht/TVoeD-Tarifbeschaeftigte/tvoed-tarifbeschaeftigte_node.html

Aber Sie werden es wieder besser wissen als die Juristen des BMI. Nur sollten Sie Ihr Wissen nicht mit mir sondern mit Minister Dr. Thomas de Maizière teilen, der ist nämlich für die unmittelbaren Beschäftigten des BMI der Dienstvorgesetzte bzw. Arbeitgeber..

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dickebank 04.03.2017, 18:58
123. Link für Unverbesserliche

Zitat von Hans58
Uninteressant! Maßgeblich sind die Inhalte von Gesetzen und Verträge.
http://www.bmi.bund.de/RundschreibenDB/DE/RdSchr_20170127.pdf?__blob=publicationFile

So dämlich kann wahrscheinlich in Ihren Augen nur die deutsche Bundesexekutive sein.

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Hans58 05.03.2017, 11:16
124.

Zitat von dickebank
Dann erklären Sie es meinem Arbeitgeber, der scheint ja nicht so rechtssicher zu sein wie Sie. Nur scheinen Sie nicht den Unterschied in den Amtsbezeichenungen Lehrer, Lehrer i.E. und Lehrer i.T. zu kennen. Tipp 3 Bezeichnungen gelten für Tarifbeschäftigte und zwei können auch auf Beamte zutreffen..
Noch einmal gaaanz langsam für Sie:
Eine Amtsbezeichnung haben nur Beamte, Näheres hierzu nachstehend.

BBG:
§ 86 Amtsbezeichnungen:
(1) Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident oder eine von ihr oder ihm bestimmte Stelle setzt die Amtsbezeichnungen fest, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
(2) Beamtinnen und Beamte führen im Dienst die Amtsbezeichnung des ihnen übertragenen Amtes. Sie dürfen sie auch außerhalb des Dienstes führen. Nach dem Wechsel in ein anderes Amt dürfen sie die bisherige Amtsbezeichnung nicht mehr führen. Ist das neue Amt mit einem niedrigeren Endgrundgehalt verbunden, darf neben der neuen Amtsbezeichnung die des früheren Amtes mit dem Zusatz „außer Dienst“ oder „a. D.“ geführt werden.
(3) Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamte dürfen die ihnen bei der Versetzung in den Ruhestand zustehende Amtsbezeichnung mit dem Zusatz „außer Dienst“ oder „a. D.“ und die im Zusammenhang mit dem Amt verliehenen Titel weiter führen. Ändert sich die Bezeichnung des früheren Amtes, darf die geänderte
Amtsbezeichnung geführt werden.

BBesG Vbm Nr. 1
1. Amtsbezeichnungen
(1) Weibliche Beamte führen die Amtsbezeichnung soweit möglich in der weiblichen Form.
(2) Die in der Bundesbesoldungsordnung A gesperrt gedruckten Amtsbezeichnungen sind Grundamtsbezeichnungen. Den Grundamtsbezeichnungen können Zusätze beigefügt werden, die hinweisen auf
1. den Dienstherrn oder den Verwaltungsbereich,
2. die Laufbahn,
3. die Fachrichtung.
Die Grundamtsbezeichnungen „Rat“, „Oberrat“, „Direktor“ und „Leitender Direktor“ dürfen nur in Verbindung mit einem Zusatz nach Satz 2 verliehen werden.
(3) Über die Beifügung der Zusätze zu den Grundamtsbezeichnungen entscheidet das Bundesministerium des Innern.
(4) Die Regelungen in der Bundesbesoldungsordnung A für Ämter des mittleren, gehobenen und höheren Polizeivollzugsdienstes – mit Ausnahme des kriminalpolizeilichen Vollzugsdienstes – gelten auch für die Polizeivollzugsbeamten beim Deutschen Bundestag. Diese führen die Amtsbezeichnungen des Polizeivollzugsdienstes mit dem Zusatz „beim Deutschen Bundestag“.

Herr Lehrer i.A. Sie haben definitiv als Beschäftigter keine Amtsbezeichnung.
Beamtete Lehrer haben Amtsbezeichnungen wie z.B. Studienrat, Oberstudiendirektor etc.

Ihr Arbeitgeber scheint diese Systematik nicht zu kennen, als Jurist bin ich mir aber sicher, dass es keine Amtsbezeichnung für Beschäftigte gibt, andernfalls würde dieser Begriff im TVöD verwendet werden.

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Hans58 05.03.2017, 11:28
125.

Zitat von dickebank
Link für Unverbesserliche http://www.bmi.bund.de/RundschreibenDB/DE/RdSchr_20170127.pdf?__blob=publicationFile So dämlich kann wahrscheinlich in Ihren Augen nur die deutsche Bundesexekutive sein.
Wie ich Ihnen schon wiederholt übermittelt hatte, interessiert es mich nicht, was das BMI umgangssprachlich mitteilt.

Ich weiß allerdings auch aus interministerieller Erfahrung, dass das BMI bei rein formalrechtlichen Angelegenheiten die rechtlich zutreffenden Begriffe verwendet, beispielsweise:
"Tarifvertrag über das Leistungsentgelt für die Beschäftigten des Bundes (LeistungsTV-Bund)"
oder
"Tarifvertrag zur Überleitung der Beschäftigten des Bundes in den TVöD und zur Regelung des Übergangsrechts (TVÜ - Bund"

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dickebank 05.03.2017, 13:14
126. Lachhaft

Zitat von Hans58
Wie ich Ihnen schon wiederholt übermittelt hatte, interessiert es mich nicht, was das BMI umgangssprachlich mitteilt. Ich weiß allerdings auch aus interministerieller Erfahrung, dass das BMI bei rein formalrechtlichen Angelegenheiten die rechtlich zutreffenden Begriffe verwendet, beispielsweise: "Tarifvertrag über das Leistungsentgelt für die Beschäftigten des Bundes (LeistungsTV-Bund)" oder "Tarifvertrag zur Überleitung der Beschäftigten des Bundes in den TVöD und zur Regelung des Übergangsrechts (TVÜ - Bund"
Das Rundschreiben des BMI an die obersten Bundesbehörden sit also umgangssprachlich abgefasst.

Da auch beim Bund viele der Beschäftigten Tarifbeschäftigte sind, können Sie uns Unwissenden auch bitte mitteilen, wie den deren Berufsbezeichnungen - wenn sie denn keien Amtsbezeichnungen führen - lauten.

Von den 424.360 unmittelbar beim Bund beschäftigten Personen sind 133.805 Beamte und Richter, 166.003 Zeit- und Berufssoldaten und 124.552 Tarifbeschäftigte.

Glauben Sie ernsthaft das die alle die Berufsbezeichnung Verwaltungsangestellte tragen?

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dickebank 05.03.2017, 13:20
127. Lehrer i.A.

Zitat von Hans58
Noch einmal gaaanz langsam für Sie: Eine Amtsbezeichnung haben nur Beamte, Näheres hierzu nachstehend. BBG: § 86 Amtsbezeichnungen: (1) Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident oder eine von ihr oder ihm bestimmte Stelle setzt die Amtsbezeichnungen fest, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. (2) Beamtinnen und Beamte führen im Dienst die Amtsbezeichnung des ihnen übertragenen Amtes. Sie dürfen sie auch außerhalb des Dienstes führen. Nach dem Wechsel in ein anderes Amt dürfen sie die bisherige Amtsbezeichnung nicht mehr führen. Ist das neue Amt mit einem niedrigeren Endgrundgehalt verbunden, darf neben der neuen Amtsbezeichnung die des früheren Amtes mit dem Zusatz „außer Dienst“ oder „a. D.“ geführt werden. (3) Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamte dürfen die ihnen bei der Versetzung in den Ruhestand zustehende Amtsbezeichnung mit dem Zusatz „außer Dienst“ oder „a. D.“ und die im Zusammenhang mit dem Amt verliehenen Titel weiter führen. Ändert sich die Bezeichnung des früheren Amtes, darf die geänderte Amtsbezeichnung geführt werden. BBesG Vbm Nr. 1 1. Amtsbezeichnungen (1) Weibliche Beamte führen die Amtsbezeichnung soweit möglich in der weiblichen Form. (2) Die in der Bundesbesoldungsordnung A gesperrt gedruckten Amtsbezeichnungen sind Grundamtsbezeichnungen. Den Grundamtsbezeichnungen können Zusätze beigefügt werden, die hinweisen auf 1. den Dienstherrn oder den Verwaltungsbereich, 2. die Laufbahn, 3. die Fachrichtung. Die Grundamtsbezeichnungen „Rat“, „Oberrat“, „Direktor“ und „Leitender Direktor“ dürfen nur in Verbindung mit einem Zusatz nach Satz 2 verliehen werden. (3) Über die Beifügung der Zusätze zu den Grundamtsbezeichnungen entscheidet das Bundesministerium des Innern. (4) Die Regelungen in der Bundesbesoldungsordnung A für Ämter des mittleren, gehobenen und höheren Polizeivollzugsdienstes – mit Ausnahme des kriminalpolizeilichen Vollzugsdienstes – gelten auch für die Polizeivollzugsbeamten beim Deutschen Bundestag. Diese führen die Amtsbezeichnungen des Polizeivollzugsdienstes mit dem Zusatz „beim Deutschen Bundestag“. Herr Lehrer i.A. Sie haben definitiv als Beschäftigter keine Amtsbezeichnung. Beamtete Lehrer haben Amtsbezeichnungen wie z.B. Studienrat, Oberstudiendirektor etc. Ihr Arbeitgeber scheint diese Systematik nicht zu kennen, als Jurist bin ich mir aber sicher, dass es keine Amtsbezeichnung für Beschäftigte gibt, andernfalls würde dieser Begriff im TVöD verwendet werden.
Vorsicht, ich bin definitiv kein Lehrer i.A. Diese habe ich nämlich schon sehr lange abgeschlossen.
Wenn Sie glauben Lehrer sei allenfalls eine Berufsbezeichnung, dann springen Sie zu kurz.
Es gibt eben auch verbeamtete Lehrkräfte mit der Amtsbezeichnung Lehrer. Die von Ihnen aufgelisteten Amtsbezeichnungen betreffen nämlich nur den höheren Dienst. die Masse der lehrkräfte gehört aber dem gehobenen Dienst an und führt die Amtsbezeichnung "Lehrer (m/w)".

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Hans58 06.03.2017, 10:11
128.

Zitat von dickebank
.
Zu Ihren Beiträgen Nr. 126 und 127:

Wie schön, dass Sie endlich nachvollziehen können, dass nur Beamte (natürlich auch beamtete Lehrer) eine Amtsbezeichnung haben. Das habe ich Ihnen in meinem Beitrag Nr. 124 versucht, klarzumachen.

Ich habe Amtsbezeichnungen aus dem BBesG beispielhaft aufgeführt, damit aber nur zu verstehen gegeben, wie Amtsbezeichnungen bei beamteten Lehrern lauten.

Berufsbezeichnungen Beschäftigter können lauten :
Verwaltungsfachangestellte, Kaufmann, Betriebswirt, Lohn- und Gehaltsbuchhalter, Lehrer (!!), Bauingenieur
oder vereinfacht, die Berufsbezeichnungen die der Ausbildung eines Beschäftigten entspricht!

Da inzwischen die Diskussion soweit vom vorgegeben Thema abgewichen ist, wünsche ich Ihnen eine schöne Woche und beende meine Diskussion mit Ihnen.

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