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Gender Pay Gap: Geld her!
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Frauen verdienen 21 Prozent weniger als Männer - allerdings berücksichtigt dieser allgemeine Gender Pay Gap weder Qualifikationen noch Tätigkeiten. Trotzdem beschreibt er einen gesellschaftlichen Skandal.

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Karlowitsch 18.03.2019, 19:39
180. Sie haben Recht, sind aber doch der Propaganda aufgesessen

Zitat von edelweiss99
Ich finde es jedoch schlimm, dass Berufe wie z.B. Pflege und Kindererziehung so schlecht bezahlt sind, denn diese Arbeit müsste uns, also der Gesellschaft, viel Wert sein und entsprechend bezahlt werden.
Erzieher sind in Stufe 8 eingruppert, also ab 2800 aufwärts. Auch Pfleger im Tarif stehen nicht so schlecht da, nur halt ohne schon, arbeiten aber beide auch oft nur Teilzeit. In den Medien hört man dann nur Gejammer oder einen niedrigen Lohn ohne Stundenangabe

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Karlowitsch 18.03.2019, 19:45
181. ""Denk dran, dass du davon womöglich mal eine Familie ernähren musst."

Und genau das wird von kaum einer Frau erwartet oder erbracht, die Karriere macht. Da geht es nur um sie, von Ausnahmen abgesehen.
Oft genug wird auch mit der ganzen Familie vom Geld des Mannes gelebt, was die Frau in Teilzeit verdient, geht dann aber nur in genau ihre eigene Tasche.

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crazy_swayze 18.03.2019, 19:46
182.

Gender Pay Gap 21%, ok.
Es gibt aber auch einen Gender Work Time Gap - Frauen arbeiten 23% weniger.
Es gibt einen Gender Financial Responsibility Gap - Frauen suchen sich den Erwerb nach Sinnhaftigkeit und Vorlieben aus, weil der Mann ja der Versorger sein muss.
Es gibt einen Gender Happiness Gap - Mütter sind glücklicher als Väter.
Es gibt einen Gender Lifespan Gap - Männer sterben u.a. arbeitsstressbedingt 5-10 Jahre früher.

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saddi 18.03.2019, 19:49
183. Skandal

Der Skandal sind nicht die 21%, sondern dass in den Medien diese Zahl rauf und runter in den Schlagzeilen verbreitet wird. Was will man damit bezwecken? Diese Zahl muss als statistischer Unfug bezeichnet werden. Die Forderung lautet: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ und nicht „Gleicher Lohn für Männer und Frauen“.
Um diesen Unfug zu relativieren gibt es dann noch den bereinigten gender-pay-gap. Dieser könnte auch noch hinterfragt werden.
In einer Arbeitsmarktstudie für das Bundesfamilienministerium ist erschreckenderweise festgestellt worden, dass die meisten Frauen in Teilzeitjobs zufrieden sind. Trotz drohender Altersarmut wollen viele Frauen in Teilzeit bis zur Rente nicht wieder aufstocken. Vielleicht sollte man akzeptieren, dass die Lebensplanungen von Männern und Frauen unterschiedlich sein können.
http://www.spiegel.de/karriere/teilzeit-die-meisten-frauen-in-teilzeit-jobs-sind-zufrieden-a-1243712.html

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mucschwabe 18.03.2019, 21:06
184. Fanta 4

Um Es Wie Thomas Zu Sagen Hast Du Kein Auto Und Hast Du Kein Haus
dann Hast Du Keine Frau Und So Sieht's Aus. Zitat Ende. Deswegen versuchen Männer in der Regel einen gutbezahlten Job zu bekommen. Wegen den Frauen bzw. weil ihnen klar ist, dass sie in der Lage sein müssen, eine Fsmilie zu ernähren. Vielen Frauen ist das nicht so wichtig. Der Gender-Pay-Gap hat also wenig mit Diskriminierung zu tun.

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Mastermason 18.03.2019, 21:14
185.

Es ist doch seit Jahren das Gleiche: es ist längst erwiesen, dass die Lohnlücke nichts mit Diskriminierung, aber alles mit Berufswahl, geleisteter Stundenzahl, Gehaltsverhandlungen und vielen anderen Faktoren AUßER Geschlechtsdiskriminierung zu tun. Trotzdem verbreiten Medien wie ZON, SPON etc. die Mär, die Gehaltsunterschiede wären auf fehlende Gleichberechtigung zurückzuführen statt auf individuelle Entscheidungen. Das ist aus zwei Gründen unbegreiflich: erstens kann jeder mündige Mensch auf seriösen Seiten Statistiken und Studien lesen, die keine Diskriminierung als Grund zulassen. Zweitens hat die deutsche Qualitätspresse eh ein Glaubwürdigkeitsproblem im Umgang mit Fakten. Also: warum diesen Unsinn weiter verbreiten?

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rastlos2 18.03.2019, 21:22
186.

Ein Skandal ist, dass ein Unternehmer verpflichtet werden soll, allen bei gleicher Leistung den gleichen Lohn zu zahlen! Typisch deutsch: Vollversicherung für alles, aber keine Verantwortung übernehmen. Es sollte einem Unternehmer freigestellt sein, wie viel er seinen Angestellten zahlt. Wer sich als Angestellter keine Mühe macht für sein Gehalt zu kämpfen, wird wohl auch kaum den Hintern im Job hochbekommen. Wer gut ist, den wird der Arbeitgeber behalten wollen und entsprechendes Entgelt zahlen. Es ist zum Ko*** wie alles staatlich reglementiert wird. Das unternehmerische Risiko wird ja auch nicht auf die Arbeitnehmer verteilt.

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mucschwabe 18.03.2019, 21:48
187. @rastlos2 Nr. 186

Entschuldigen Sie bitte, aber das ist Blödsinn! Kennen Sie nicht den so beliebten Overperformer-Underachiever ? Den Typus von Mitarbeiter gibt es wirklich. Menschen, die viel Leisten und trotzdem für sich wenig beanspruchen. Genauso wie es den Blender gibt, der viel will und wenig leistet. Mit ihrer Menschenkenntnis ist es wohl nicht weit her.

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ThS 18.03.2019, 21:55
188. Wir suchen händeringend

Ingenieurinnen (Elektrotechnik) und Informatikerinnen.
Teilzeit möglich, auch für Führungspositionen.
Möglichkeit der Promotion gegeben.

Auf 97 Männer kommen drei Frauen, die wir nicht nur bei gleicher, sonder auch bei annähernd gleicher Qualifikation bevorzugen.

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ThS 18.03.2019, 22:06
189. Zensur

Nicht veröffentlicht werden hier leider einige Posts / Analogien, die Dinge (zu sehr?) auf den Punkt bringen. z.B.

"Was hier gefordert wird, ist Gleicher Lohn für gleiche Arbeit."

Oder:

"Müssen dann auch Gefängnisse nicht gleich mit Männern und Frauen besetzt werden?"

Schade, bereits drei Versuche.

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