Forum: Karriere
Gender Pay Gap: Gleicher Lohn für Frauen? Aber nicht hier
Getty Images

Frauen verdienen weniger als Männer, das ist bekannt. Die Lücke beim Gehalt hängt aber auch vom Arbeitsort ab. Eine neue Studie zeigt, welche Bundesländer besonders gut abschneiden - und welche besonders schlecht.

Seite 2 von 9
dipl.inge83 14.03.2019, 14:44
10. Im Grunde

sagt die Studie nichts anderes als der gesunde Menschenverstand. Trotzdem schön zu lesen, dass die Männer im Osten so solidarisch sind und sich der schlechten Bezahlung der Frauen anpassen. So funktioniert Gleichberechtigung heute. Grüße aus Thüringen.

Beitrag melden
wynkendewild 14.03.2019, 14:44
11. Ansprüche der Industrie

Also ich lese da nur heraus, dass die Frau sich den Interessen der Industrie komplett unterordnen soll ansonsten wird sie halt abgestraft.

Heißt das jetzt, dass diese Gender-Politik reinweg zum Wohl der Industrie berieben wird?

Danach sieht es hier schwer aus.

MfG:
wynkendewild

Beitrag melden
peterpeterweise 14.03.2019, 14:47
12. Fake News bleiben auch bei Wiederholung Fake News

Wenn ein Mann in Teilzeit arbeitet, bekommt er auch weniger Lohn als der vollzeitbeschäftigte Kollege oder die Kollegin. Und aus der betrieblichen Praxis kann ich sagen, Frauen nehmen oft Arbeit nur an, wenn sie dort in Teilzeit arbeiten können. Auch wenn der Betrieb ihnen gern das volle Gehalt für die volle Arbeitszeit zahlen würde, scheitert es an den Wünschen der Frauen die erwarten, dass ihr Mann Vollzeit arbeitet, aber sie selbst mehr Zeit für andere Dinge haben. Das kann Pflege von Angehörigen sein, aber auch Frisör, Shopping, Yoga ... Über die 6 Prozent echten Unterschied müssen wir reden, aber die 21 Prozent sind einfach nur Fake News.

Beitrag melden
einervondenen 14.03.2019, 14:49
13. Und jetzt?

Dieser statistische Ansatz, relativiert als historischer Status, sagt nichts. Hätte ich raten dürfen, hätte ich einen größeren Unterschied vermutet. Und ich tippe auch noch, dass sich die Werte seit etwa zehn Jahren um einen Prozentpunkt pro Jahr angleichen. Zauberei?

Beitrag melden
sebastian_fischer 14.03.2019, 14:49
14. 6% stimmen auch nicht

Der bereingte Gender Pay Gap von 6% enthält noch immer nicht den gesamten öffentlichen Dienst, keine Selbständigen und keine Landwirtschaft. Der Gender Pay Gap liegt also unter 3% (sagt das DIW). Wollen wir da ernsthaft drüber diskutieren? Ja und weil Frauen diese Berufe einfach nicht ergreifen WOLLEN, liegt die Differenz in Regionen mit Industie besonders hch. Und natürlich bekommt jemand weniger Geld der weite Zeit seines Arbeitsverhältnisses nicht Vollzeit gearbeitet hat und auch nicht so viele Überstunden gemacht hat. Warum sollte man das Engagement der anderen denn nicht belohnen?

Beitrag melden
mustermann76 14.03.2019, 14:55
15. Deskriptive Statistiken sagen leider nichts aus

Der Gender pay gap resultiert wie im Beitrag erläutert, im Wesentlichen daraus, dass Frauen im Durchschnitt weniger und in schlechter bezahlten berufen arbeiten. Das ist als solches aber keine diskriminierung von frauen. Kontrolliert man auf diese Effekte, dann sinkt der gap auf gerade mal 6%. Im Verhältnis zu gehaltsunterschieden zwischen Arm und Reich oder ost und West ist das praktisch nichts. Dennoch wird viel Stimmung darum gemacht und Desinformation mit deskriptiven Statistiken betrieben, die gerade nicht auf solche Effekte kontrollieren. Dies gilt auch für den vorliegenden ländervergleich, der somit wenig bis nichts aussagt. Dass SPON sich an dieser Form der Desinformation beteiligt ist kein ruhmesblatt.

Beitrag melden
polza_mancini 14.03.2019, 14:57
16. Nein,

Zitat von faz-leser
Jedes Jahr die selben Zahlen. Frauen verdienen in vergleichbaren Jobs rund 6 % weniger als Männer. Das ist ungerecht und gehört dringend abgeschafft. Die übrigen 15 % Einkommensunterschied - die auch hier wieder einmal zu Unrecht als Lohnunterschied bezeichnet werden - sind auf persönliche Entscheidungen und Lebensmodelle von Frauen, Männern und Familien zurück zu führen. Derlei Entscheidungen zu kritisieren, steht der Gesellschaft nicht zu, denn derlei Entscheidungen sind Privatsache. Wann endet endlich diese Art der Bevormundung von Frauen und Familien? Wenn eine Frau nicht Vollzeit, sondern nur Teilzeit arbeiten will, sollte die Gesellschaft das so akzeptieren und sich nicht darüber echauffieren, dass dies vermeintlich ungerecht sei. Die Lebensmodelle von Frauen, Männern und Familien sind deren Privatsache und sollten nicht zum Gegenstand einer dogmatischen Frauenpolitik gemacht werden.
nicht mal das ist korrekt. Es sind zwischen 2% bis maximal 6 % Unterschied, wobei unklar bleibt, ob die Frauen weniger bekommen, WEIL sie Frauen sind oder aufgrund anderer Faktoren wie Berufserfahrung, Beschäftigungsunterbrechungen etc. pp. Außerdem wurde der komplette tarifgebundene öff. Dienst ausgelassen und die Einkommen anderer Branchen "geschätzt". 1000 mal durchgekaut, alles längst als Fake enttarnt. Jetzet noch länderbezogener GAP. Ich rate einfach mal, dass im Süden viele gutverdienende Ingenieuere am Start sind, traditionell leider überwiegend männlich besetzt. Traurig, dass Herr Himmelrath offenbar so sehr an seinem Job hängt, dass er sich hier an den SPON-üblichen Fake-News beteiligt..."Ressortleiter Bildung" mit DER Lesekompetenz, Respekt.

Beitrag melden
totalausfall 14.03.2019, 15:00
17. Ich freu mich ja jedes Jahr

Ich freue mich ja jedes Jahr, wenn diese Statistik raus kommt! *Ironie

Zieht immer so eine unangenehme Flut von Artikeln, Kolumnen und Blogs nach sich, in denen sich die selbsternannten Intellektuellen der femnisitischen Bewegung, die entweder nicht willens oder nicht fähig sind, die Statisitk richtig zu lesen!

Eigentlich könnte man ja drüber lachen, aber dafür meinen die es viel zu ernst!

Beitrag melden
donschmidto 14.03.2019, 15:00
18. Individual Pay-Gap / Gender Cost-Gap

Zwei Anmerkungen dazu:
1. Ich kenne Frauen die im selben Beruf mit derselben Berufserfahrung weniger verdienen als andere Frauen. Das wäre dann ja so eine Art "Individual Pay-Gap" und sicherlich ganz ungerecht und überhaupt sollte sich da der Staat endlich mal einmischen und Einheitslöhne für alle verbindlich vorschreiben.

2. Müsste nicht auch die Kostenseite betrachtet werden (analog einem Warenkorb zur Ermittlung der Inflation)? Nehmen wir mal an, eine Frau hat die o.g. - völlig realitätsfern an den Haaren herbeigezogenen - 21% weniger verdient als ihr Mann, aber denselben Lebensstandard hat wie letzterer qua gemeinsamem Hausstand. Wenn Sie für diesen also vergleichbaren Lebensstandard sagen wir mal 21% weniger aus eigener Tasche beisteuern muss, ist der Gender Pay-Gap dann vermittels Gender Cost-Gap wieder geschlossen weil der Mann mehr von "seinem" Geld dafür abgeben muss als die Frau? Das dürfte so ziemlich der Normalfall sein im klassischen Familienmodell.

Ich wundere mich schon gelegentlich, mit welchen Bauernfängermethoden hier Spalterei betrieben wird.

Beitrag melden
sebastian_fischer 14.03.2019, 15:05
19.

Zitat von Jörg-Detlef
Im öffentlichen Dienst sollte dieses Prinzip eine Selbstverständlichkeit sein. Den privaten Arbeitgebern sollte freigestellt sein resp. bleiben, wie sie ihre Lohnpolitik in dieser Hinsicht gestalten. Hieraus durchaus erwachsende Ungerechtigkeiten müssen in einer Marktwirtschaft hingenommen werden.
Der öffentliche Dienst ist in den Berechnungen ÜBERHAUPT nicht enthalten, denn dort gilt genau dieses Prinzip. Das ist ja der Irrsinn dieser Statistik.

Beitrag melden
Seite 2 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!