Forum: Karriere
Gerüchte im Büro: Zum Nachtisch Klatsch mit Plaudertasche
Corbis

Tuschelei bei Tisch: Weißt Du schon? Und dann beginnt der Tratsch - über den skurrilen Chef, die schwitzende Kollegin, die sexy Sekretärin. Für Klatsch-Opfer kann das Geschwätz bitter enden.

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werbungspamschund 31.07.2015, 11:35
1. Wer klatscht und tratscht drängt sich selber in die Ecke.

Wer schlau ist, der hält den Mund. Und bekommt eben aus diesem Grund seine Gehaltserhöhungen.

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info121 31.07.2015, 12:49
2.

"Ich lasse am Bahnhof einen Fremden am Schalter vor, der sonst seinen Zug verpasst. Meine Bekannten in der Schalterhalle sehen das und reden gut über mich. Ich werde also später von meinem guten Ruf profitieren."

Wenn man selbst die einfachsten kleinen Nettigkeiten derart auf Kosten/Nutzen analysiert könnte ich echt kotzen... Was ist mit der Empathie? Was ist mit dem Wunsch anderen Leuten zu helfen? Gibts es das in der heutigen Gesellschaft denn noch?

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heidschnucke 31.07.2015, 12:56
3. Als ich in die Chefetage befördert wurde,

hörte ich, wie eine Kollegin lästerte "die hat sich hochgeschlafen". Ich konterte "warum gelingt Ihnen das nicht, Sie sind doch viel hübscher als ich". Das saß, vor allem weil ihre Gesprächsteilnehmer laut lachten.

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ThoR1234 31.07.2015, 13:54
4. Urlaubsgeld?

"Und wenn der Kollege über die Gehaltserhöhung des Kollegen lästert? Dann könnte man zum Beispiel sagen: "Bald gibt es doch Urlaubsgeld, wohin fahren Sie denn dieses Jahr?" "

Mir persönlich ist niemand bekannt, der diesen Luxus genießen darf. Weihnachtsgeld ja, aber Urlaubsgeld?

MfG

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yshitake 31.07.2015, 14:38
5. Corpsgeist

Ich pflege an meinem Arbeitsplatz 99% berufliche Dinge zu besprechen. Sozialer Austausch findet nur mit meinen 100%-igen Freunden statt, mit denen ich schon viele Jahre auch abseits der Arbeit etwas zu tun haben will. Lästereien gibt es immer, aber selbst da bleibe ich strikt auf fachlicher Ebene. Lästern über Äußerlichkeiten oder Beziehungs-, und Prostitutionsstatus sind Markenzeichen eines weit unten liegenden Niveaus, mit dem sich jeder mittelfristig selbst für die höheren Weihen disqualifiziert.

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albert schulz 31.07.2015, 14:45
6. Interessant, was Leute herausbekommen, die gar nicht arbeiten

Mitarbeiter mit Selbstachtung machen sich über den Chef lustig (und seine Lieblingsgeliebte). Irgendein kleines Stinktier wird es dem Alten schon hinterbringen. Das stört aber nicht, ist das Ablästern über eherne Monumente und Würdenträger doch das einzige Vergnügen des kleinen Arbeitssklaven.

Wer über Schwächere Witze macht, hat es in der Regel arg nötig, ist ein geborener Verlierer, ein Würstchen. Und das denkt jeder, der der tratschenden Zimtzicke zuhört, die die Klappe halten würde, wäre sie imstande, zwei oder drei Gedankengänge erfolgreich durchzuführen. Das führt zu der Frage, in welchem Umfeld die Beobachtungen gemacht wurden. Es soll da Unterschiede geben. Beispielsweise zwischen dem Pausenraum einer hochintellektuellen Nachrichtenmagazinredaktion und einer Runde Fleischwarenfachverkäuferinnen, die regelmäßig über ein wenig mehr Grips verfügen dürften, was reale Gegebenheiten betrifft.

Und dann gibt es noch die geschickt verpackten üblen Nachreden, Kabalen und Intrigen, gespickt mit jeder Menge frei erfundener Legenden. Diese Übung wird bei allen durchgeführt, die etwas zu sagen haben, egal ob Vorgesetzte oder Gleichrangige, die kompetent und vor allem privilegiert sind. Dagegen kann man sich nicht wehren, weil man nichts davon weiß, bestenfalls erahnt. Am einfachsten ist es, absolut korrekt zu handeln. Damit treibt man die Brüder zur Weißglut, was sie fehleranfällig macht. Der Chef wird sich allerdings ärgern, weil korrektes Handeln aufwendig ist und teuer, es frißt Zeit und Arbeitskraft. Meist erfährt er nichts davon, in kleineren Betrieben haben die Leute nämlich keine Zeit dazu. Erfährt er es trotzdem, setzt er beide Parteien an die frische Luft.
In größeren Einheiten ist dem natürlich nicht so. Da werden bis zu 90% der Arbeitszeit für Intrigen genutzt. Das hat einen banalen Grund. Die Firma hat zuviel Geld und kann es sich leisten, daß die Leute sich den lieben langen Tag das Maul zerreißen. Es gibt sogar Firmen, die viel Geld damit verdienen, üble Nachreden zu verbreiten. Das muß natürlich geübt werden.

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donatellab 31.07.2015, 18:01
7. Klatschtanten und -onkel

Von solchen "Kollegen" halte ich mich fern. Mir ist es in der Vergangenheit häufiger zu Ohren gekommen, dass über mich getratscht wird. Um es mit den Ärzten zu sagen: Lasse reden! Ich lächle und erzähle grundsätzlich nichts Privates. So haben sie viel Platz für ihr "Geschichten" über mich. Mir tun diese Menschen nur leid. Wie langweilig muss ihr eigenes Leben sein, dass sie es nötig haben, sich über andere Leute das Maul zu zerreissen?

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egyptwoman 31.07.2015, 18:35
8.

Da ich Gerüchte generell hasse, diese aber immer wieder an meine Ohren kommen, vor allem wenn über andere Kollegen getratscht wurde, hab ich es so gemacht, das ich zu dem Kollegen gegangen bin über den getratscht wurde (es gibt nichts schlimmeres für mich als wenn hinter meinem Rücken gelästert wird, wenn man was wissen will kann man mich direkt fragen, finde ich fair und anständig und hab das auch immer so gehandhabt und mache es heute noch) und hab ihm brühwarm erzählt was wer über ihn erzählt hat. Mag sein das das einige nicht für die nette Art halten, hatte aber den Vorteil das ich nach kurzer Zeit von der Gerüchteküche verschont wurde und in meiner Gegenwart nichts mehr erzählt wurde. Klar es wurde dann hinter meinem Rücken geredet, aber das hab ich auch häufig erfahren und sehr häufig auch, wer die Gerüchte gestreut hat und derjenige konnte sich warm anziehen.

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fatherted98 03.08.2015, 15:12
9. Vorsicht...

...bei uns hat der Chef überall Zuträger oder ein Ohr an der Tür...keiner kann mehr ein offenes Wort sagen...jeder hat Angst...das freut den Chef und der Rest geht mit hängenden Schultern an die Arbeit...Ergebnis: Dienst nach Vorschrift...aber: Wir haben ja so ein gutes Betriebsklima!
Lästern ist wichtig...zuviel natürlich schädlich...aber der aufgestaute Frust kann so raus...schluckt man ihn immer runter oder nimmt ihn mit nach Hause leidet auf Dauer die Leistung....die Motiviation...und vor allem die Loyalität.

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