Forum: Karriere
Geschlechterstudie: Er macht Karriere, sie hütet die Kinder
DPA

Deutsche Paare denken erstaunlich konservativ. Einen Gang zurückschalten, damit Frauen im Beruf vorankommen? Dazu sind Männer laut einer neuen Studie immer weniger bereit. Und selbst Frauen wünschen sich eine Rollenumkehr seltener als noch vor 20 Jahren.

Seite 1 von 48
Christian Wernecke 25.11.2013, 15:30
1. Gender-Junkies

Zitat von sysop
Deutsche Paare denken erstaunlich konservativ. Einen Gang zurückschalten, damit Frauen im Beruf vorankommen? Dazu sind Männer laut einer neuen Studie immer weniger bereit. Und selbst Frauen wünschen sich eine Rollenumkehr seltener als noch vor 20 Jahren.
Solche Nachrichten lassen hoffen, dass die Gender-Junkies irgendwann gestoppt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
timwev 25.11.2013, 15:34
2.

Immer feste Klieschees bringen. Auch für die Mehrzahl der Männer ist Karriere eine Illusion, die bestenfalls in der Sandwichposition im Mittelmanagement oder in einer aufreibenden Selbständigkeit endet. Nur die wenigsten erreichen die Pfründe. Männer zahlen dafür mit einer paar Jahre kürzeren Lebenserwartung. In der (Geschlechter)Emanzipation ging es mal um die Abschaffung von (Geschlechter)Privilegien, also um die Überwindung von Unterdrückung und Bevorzugung. Jetzt scheint Unterdrücken und Privilegieren OK zu sein, wenn sie geschlechterquotiert erfolgt, da kann sich die alleinerziehende Mutter ja freuen, dass sie jetzt auch Anspruch auf einen Sitz im Aufsichtsrat in einem DAX-Konzern hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
akkiroeh 25.11.2013, 15:34
3. Ist das erstaunlich?

Zitat von sysop
Deutsche Paare denken erstaunlich konservativ. Einen Gang zurückschalten, damit Frauen im Beruf vorankommen? Dazu sind Männer laut einer neuen Studie immer weniger bereit. Und selbst Frauen wünschen sich eine Rollenumkehr seltener als noch vor 20 Jahren.
Jetzt mal ehrlich: ich habe drei Kinder allein erzogen - immer gearbeitet und ich muss ehrlich sagen, wenn ich die Wahl gehabt hätte, wäre ich zuhause geblieben. So toll ist die Arbeitswelt nun auch wieder nicht - zuhause kann ich alles selber organisieren, die Arbeit einteilen, Entscheidungen treffen, mich engagieren in Schule, Kirche, Politik und hab noch Zeit für Sport. Ehrlich gesagt - was ist so toll am Arbeiten? - Der einzige Faktor, der mir einfällt, mein eigenes Geld und Unabhängigkeit. Aber das kann es auch nicht immer sein. Anders sieht es aus, wenn man einen Beruf hat, der Berufung ist... aber das sind nicht alle!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andre_jordan 25.11.2013, 15:34
4. Und?

Da entscheiden Menschen selbst, wie sie ihr Leben gestalten!

Das ist ja schon fast unverschämt.
Vielleicht liegt es auch daran, dass die Killerphrase "Heimchen am Herd" nicht so zieht!
Wurde die Erwerbstätigkeit bejubelt, so ierfuhr die (höchst anspruchsvolle) Kindererziehung immer mehr Abwertung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kika2012 25.11.2013, 15:36
5. Frauen in Deutschland

Was ist nur los mit Euch? Konservativer gehts ja nichts...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
air plane 25.11.2013, 15:36
6. Mein Profil

Zitat von sysop
Deutsche Paare denken erstaunlich konservativ. Einen Gang zurückschalten, damit Frauen im Beruf vorankommen? Dazu sind Männer laut einer neuen Studie immer weniger bereit. Und selbst Frauen wünschen sich eine Rollenumkehr seltener als noch vor 20 Jahren.
Fehlinterpretiert. Frauen studieren häufiger brotlose Fächer; dass sie dann karrieremäßig hinten liegen, liegt nicht, wie der Artikel suggeriert, an den althergebrachten Rollenmodellen, nicht daran, dass die "bösen" Männer das so wollen und entscheiden; das liegt auch zum großen Teil am Arbeitsmarkt. Man kann nicht einfach sagen: "Ich mach jetzt Karriere"; da müssen auch die passenden Stellen dafür da sein, das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
arondor 25.11.2013, 15:38
7. Warum auch

Warum auch sollten es Männer erstrebenswert finden Hausmann zu sein, nachdem Ihnen von Feministinnen jahrezehntelang erzählt wurde, dass es nichts schlimmeres gibt als Hausfrau zu sein.
Schmackhaft machen geht anders.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
arminpillhofer 25.11.2013, 15:39
8. Der Feminismus und die Wirklichkeit

Hier sieht man mal wieder schön die Differenz zwischen dem Wunsch der politischen und journalistischen Eliten und dem was viele Menschen wirklich wollen. Der Feminismus und seine politischen Helfer glauben, dass sich Frauen und Männer alles zu 50% teilen müssen und man nur so glücklich werden kann. Dass das aber nichts anderes ist als Bevormundung ist diesen Wahrheitsverkündern anscheinend noch nie aufgefallen. Jeder sollte so leben wie er es für richtig hält und nicht wie es feministische Bevormundungseliten haben wollen. Es scheint so, als ob sich das Volk hier nichts dreinreden lässt. Gott sei Dank.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
starkimarm_ 25.11.2013, 15:39
9. Kurzes kollektives Gedächtnis

Es kommt eben alles wieder, weil längst vergessen - sogar die hässlichen Brillen mit den dicken Rändern, die wir in den letzten Jahrzehnten erfolgreich durch randlose ersetzt hatten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 48