Forum: Karriere
Geschlechterstudie: Er macht Karriere, sie hütet die Kinder
DPA

Deutsche Paare denken erstaunlich konservativ. Einen Gang zurückschalten, damit Frauen im Beruf vorankommen? Dazu sind Männer laut einer neuen Studie immer weniger bereit. Und selbst Frauen wünschen sich eine Rollenumkehr seltener als noch vor 20 Jahren.

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franko_potente 25.11.2013, 17:29
150. Looooooooool

Zitat von spon-facebook-1053012092
Das Bild Kinder, Küche, Kirche ist sicherlich überholt bei der Frau. Aber sollte man nicht stolz auf seine Frau sein, wenn sie die Kinder selbst erzieht und dabei ausgeglichene Kinder bei rum kommen. Und nicht alleingelassene Schlüsselkinder die in die Vollzeitbetreuung gehen.
Welche ausgeglichen Kinder meinen Sie denn?

Ich kenne nur Terorristen, unerzogene Nervensägen, unglaubliche Egomanen als Kinder, welche da allein zu Hause erzogen wurden. Das Schlüsselkind (8 Jahre 2 Klasse - jüngere gibt es nicht) ist wohlerzogen, selbstsändig, selbstsicher und kann auch bei Niederlagen mit sich selbst umgehen. Es ist konfliktresitent und kann mit Kritik umgehen. Wer mit 7 das erste mal in die Schule muss, und vorher schön bei Mutti...scheitert, regelmäßig. Spätenstens dann, wenn das Kind feststellt, es ist nicht immer der Mittelpunkt

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Qualisch 24 25.11.2013, 17:30
151. Wirrungen

Alles im Leben hat seinen Preis! Ich habe zwei Kinder, bin immer arbeiten gegangen und bin Hauptverdienerin. Nie würde ich einer Mutter aus Leidenschaft einen Vorwurf machen, aber mit der Rente sieht es für sie trübe aus. Ich liebe meine Arbeit und konnte mir nie vorstellen 20 Jahre nur Mutter zu sein. Dafür bin ich heute ziemlich ausgepowert, die Doppelbelastung hat ihren Preis. Ich habe mir auch alle Wehwehchen eines gestandenen Mannes angelacht, die Freude an der Arbeit lässt mich aber durchhalten. Für mich ist es der richtige Weg und mein Partner ist als Witwer abgesichert. Aller Genderunfug ist das Papier nicht wert, auf dem er steht, denn die Menschen sind nicht glücklicher, wenn sie zu Hause eingeengt werden oder als Arbeitsreserve herhalten müssen. Jeder Mensch hat ein Recht seinen eigenen Weg zu gehen und nach seinen Vorstellungen zu leben. Niemand sollte urteilen und verurteilen, denn den Preis zahlt jeder allein.

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lilochilo 25.11.2013, 17:30
152. verständlich...

viele Frauen resignieren vielleicht ganz einfach. Wenn Kinder erst mal da sind, werden Frauen im Beruf oft gleich als Muttchen abgetan... gelten als nicht flexibel und haben somit kaum noch Möglichkeiten weiter zu kommen. Da bleiben viele gleich lieber zu Hause und halten dem Mann den Rücken frei.
Einer muß ja die Brötchen verdienen..

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mitchomitch 25.11.2013, 17:30
153.

Was soll man jetzt daraus schließen? Dass anno 2013 viele Frauen erkannt haben, dass es sich vielleicht doch nicht lohnt, Karriere zu machen? Dass es vielleicht doch angenehmer ist, daheim zu bleiben und dem Mann das Arbeiten zu überlassen? Dass bei gleichem Einsatz der Mann eben sehr viel weiter im Beruf kommt als die Frau? Dass man als gebärfähige Frau im Berufsleben als mit einem unauslöschlichen Makel behaftet angesehen wird und sich das vielleicht lieber von Anfang an ersparten will? Hm, ich weiß nicht, ob es extra einer Studie bedurft hätte, um das herauszufinden.

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xehris 25.11.2013, 17:31
154.

Zitat von haltetdendieb
Es gibt halt eine natürlich Arbeitsteilung, seit Millionen von Jahren.
Das stimmt nicht. Die Hausfrau, die zu Hause allein die Kinder hütet und der Mann, der das Haus verlässt, um Geld zu verdienen, das gibt es in der Menschheitsgeschichte erst seit relativ kurzer Zeit. Mit "natürlich" hat das also nichts zu tun.

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Pfeiffer mit drei F 25.11.2013, 17:31
155.

Zitat von max-mustermann
Könnte auch ganz simpel daran liegen das Frauen nach wie vor deutlich weniger Gehalt bekommen als Männer auch in der selben Branche.
Ist ja auch klar: Wenn man nur einfache Sachbearbeiterin ist bekommt man auch weniger Gehalt als der Abteilungsleiter. Genauso wird der IT-Leiter mehr Gehalt bekommen als die Personalleiterin.

Der bereinigte Gender-Pay-Gap liegt zur Zeit bei ca. 7% und ist z.B. auf unterschiedliches Verhandlungsgeschick der Geschlechter zurückzuführen.

Quelle. https://www.destatis.de/DE/PresseSer...3_108_621.html

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knowit 25.11.2013, 17:32
156. Warum in aller Welt

muß konservativ (sprich das Bestehende bewahren) automatisch negativ sein? Vieles hat sich nicht ohne Grund bewährt und ist daher auch bewahrens-wert. Grundsätzliche Reformbereitschaft ist absolut OK und manchmal auch unverzichtbar, jedoch alles unbedingt anders machen wollen aus Prinzip kann doch nur suspekt sein.

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boeseHelene 25.11.2013, 17:32
157.

Zitat von communicate
Ganz genau. Natürlich soll jeder selbst entscheiden, wie er/sie leben will. Aber ich kenne tatsächlich einige solcher Fälle. "Es ist ja so schön zuhause mit den Kindern (Jahre 1-4)". "Es ist so langweilig, immer nur Kinder, Schule usw. Keine Wertschätzung (Jahre 5-7)". Und nach der unvermeidlichen Trennung (weil die Wertschätzung außerhalb der Beziehung wieder gefunden wurde..) sind meist die Männer die Verlierer - im Familiengericht schon abgestempelt, weil sie ja auch vorher die Kinder "nicht betreut" haben und Mütter vor dem Familiengericht sowieso Heilige sind. Also Kinder vermissen - aber bitteschön zahlen. Und zwar für die Ex-Frau gleich mit, daran ändert auch ein neues Scheidungsrecht nicht viel. Doch auch die "attraktiven" Hausfrauen sind dann dem Armutsrisiko Nummer eins ausgesetzt... Männer, die es ja so toll finden, wenn ihre Frau den Nachwuchs hütet, müssen dann eben tiefer in die Tasche greifen. Und Frauen, die gerne zuhause arbeiten (ja, das tun die wirklich), sollten ebenfalls ihr Risiko kennen. Aber wenn ich einige Kommentare hier so lese, denken viele (Männer und Frauen) darüber offensichtlich nicht nach und werden dann unsanft geweckt. Das Konstrukt "einer arbeitet für das Familieneinkommen einer zuhause" funktioniert nur solange, wie eine Beziehung hält. Und so sehr wir uns alle vielleicht wünschen, dass dem so wäre - mehr als ein Drittel der Ehen hält eben nicht. Von der Anzahl derer, die - weil wirtschaftlich nicht entscheidungsfrei - vergiftet und gefrustet nebeneinander herleben, ganz zu schweigen. Aber träumt ruhig weiter :-)
absolut richtig und da stimme ich ihnen Frau zu. Und was man nicht vergessen sollte die Hausfrauenehe gab es in der Geschichte nur sehr kurz davor haben Frauen immer mitgearbeitet nur der Adel und das reiche Bürgertum hatte Frauen die nicht gearbeitet haben und die hatten für die Kinder oft Ammen und Kinderfrauen.

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marcus tullius cicero 25.11.2013, 17:32
158. Selbe Brach ungleich selbe Tätigkeit

Zitat von max-mustermann
Könnte auch ganz simpel daran liegen das Frauen nach wie vor deutlich weniger Gehalt bekommen als Männer auch in der selben Branche.
Sie werden keinen Tarifvertrag finden in denen Männer und Frauen unterschiedlich entlohnt werden und wer micht einen Tarifvertrag unterliegt ist in der regel selbst für sein Gehalt verantwortlich, d.h. es kommt idarauf an wie man verhandelt.
Der Gender Pay GAp Report der Jährliche erscheint spricht von 8% Lohnunterschied und dieser Unterschid ist:
a) nicht auf Diskriminierung zurückzuführen und
b) sogar noch niedriger wenn man weitere Faktoren in die Berechnung einfließen lassen würde.

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kfp 25.11.2013, 17:35
159.

Zitat von boeseHelene
die Arbeitnehmer bezahlen die Rente richtig, aber niemand sagt das aus einem Kind mal ein Arbeitnehmer werden muss dafür gibt es die verschiedensten Gründe wie Krankheit, findet keinen Job, wird Beamter oder das Kind wandert als Erwachsener aus.
Und wie groß ist der Anteil derer, die auswandern, krank werden usw.? Beamte zählen nicht, denn auch wenn sie jetzt nicht direkt in die Rente einzahlen, leisten auch die ihre Anteile an der Gesellschaft, die niemand leisten kann, wenn keiner mehr im arbeitsfähigen Alter ist? - Arbeitslose lasse ich wohl noch durchgehen, aber es ist anzunehmen, dass es, wenn die Demografie-Entwicklung unverändert weitergeht, eher zu wenige AN gibt. (Es sei denn, es gibt bis zu Ihrer Pensionierung genug Roboter, um Sie medizinisch zu behandeln, in Geschäften die Regale gefüllt zu halten - Selbstbedienungskassen gibt es ja schon - , Ihnen Rollatoren und Hörgeräte zu bauen und Ihnen den Hintern abzuwischen.)

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