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Geschlechterunterschiede bei der Jobsuche: Frauen zaudern, Männer bewerben sich einfa
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Frauen sind oft hoch qualifiziert, bewerben sich dann aber auf Positionen unter ihrem Niveau. Grund sind laut einer neuen Studie die Formulierungen der Stellenanzeigen - und längst überholte Klischees.

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taglöhner 25.06.2019, 13:07
20.

Die weibliche Motivation zu einem Hochschulabschluss hat im Schnitt signifikant weniger mit dem Arbeits- und signifikant mehr mit dem Heiratsmarkt zu tun, als beim Mann, denke ich.

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pwallenb 25.06.2019, 13:32
21. ... basic psychology ...

Wilkommen im "Gender Paradoxon", ist ne ganz alte Nummer, gut erforscht, vom forschenden GenderUniversitätspersonal aktiv ignoriert (tatsächlich weigern diese sich, mit Endokrinologen und Evolutionsbiologen überhaupt zu reden). Glaubt ihr nicht ?
Bittesehr: https://youtu.be/tiJVJ5QRRUE
Soviel zur Jobwahl.
Zum Selbstvertrauen:
In den 5 big personality traits ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen in dem Bereich "assertiveness vs. agreeability" eine volle Standardabweichung. Männer überschätzen sich, Frauen unterschätzen sich. Möchte ich jemanden einstellen, der sich gegenüber der Konkurrenz nicht durchsetzen kann weil eher "agreeable"? Warum sollte ich ?

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roenga 25.06.2019, 14:59
22.

Zitat: "In einer Broschüre empfehlen die Studienautoren daher, statt "Verhandlungsgeschick" oder "Durchsetzungsvermögen" in einer Anzeige besser "Wortgewandtheit" und "Selbstbewusstsein von potenziellen Bewerberinnen zu fordern."

Eine Bewerberin die also nicht selbstbewusst genug ist um auf eine Stelle zu antworten die "Verhandlungsgeschick" und "Durchsetzungsvermögen" (vermutlich im Verkauf oder Außendienst) gegenüber dem Kunden fordert, sollte also mit genau der Eigenschaft (Selbstbewusstsein) angesprochen werden, die ihr die Autoren dieser Broschüre ja eher nicht zutrauen?!?
Warum dann nicht gleich der Zusatz "Von Bewerberinnen werden keinerlei Fähigkeiten erwartet."

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p-touch 25.06.2019, 15:18
23. Ach wie putzig

nur weil die Frauen keinen A.... in der Hose habe und sich nicht auf evtl. ungeschickt formulierte Stellenausschreibung bewerben muß man ihnen mal wieder goldene Brücken bauen. Wenn die Damen immer so im Watte gepackt werden wolle brauchen sich sich nicht zu wundern wenn sie von vielen Männern nicht allzu sehr ernst genommen werden. Die Berufswelt ist nun mal kein Ponyhof, da muß man (bzw. frau) auch mal Zähne zeigen und denn Ellenbogen ausfahren.

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sa7ra9 25.06.2019, 16:25
24.

Zitat von spdf
Das sind Klischees pur. Kunst ist nach Drogen und Waffen der drittgrößter Schwarzmarkt. Hinzu kommt noch der legale Markt. Es gibt also im Bereich Kunst für Akademiker genug zu tun. Unabhängig von dem was jemand studierte, niemand wird daran gehindert, in eine Stabi zu gehen und sich dort BWL - Kenntnisse zuzulegen. Das geht sehr gut. Außerdem profitieren sie gerade als Kunsthistoriker, wenn sie sich sehr weitreichende Kenntnisse bzgl. Datenbanken zulegen. Das ist ohne Probleme machbar. Das Problem ist eher, dass viele Studenten und Studentinnen nicht sonderlich gut daran sind, sich selbständig Kenntnisse beizubringen und alles extra vorgekaut brauchen. Was man bei der Berufswahl als Problem ansehen kann ist, dass so einige Frauen ihre Berufswahl sehr stark mit ihrem Hobby verknüpfen. Es gibt so einige Akademikerinnen die dann Mode verkaufen, auch wenn sie von der Qualifikation her das nicht nötig hätten.
"Das Problem ist eher, dass viele Studenten und Studentinnen nicht sonderlich gut daran sind, sich selbständig Kenntnisse beizubringen und alles extra vorgekaut brauchen."

Wobei "wir" ja dann wieder beim Thema Klischee wären ...

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mark.muc 25.06.2019, 20:58
25.

Sich nur unter seinem Niveau zu bewerben, kann auch vor Stress bewahren und durchhaus klug sein. Das Problem bei dem gesamten Gender Geschwafel ist, daß alles nach " maskulinen" Maßstäben betrachtet wird. Das ist lustig aber auch traurig. In jedem Fall ist es rückwärtsgewandt. Denkt man dagegen offen, löst sich auch das Gender Paradoxon schnell auf. Dieses sog. Paradoxon besteht darin, daß gerade in besonders fortschrittlichen und offenen Gesellschaften (Beispiel Skandinavien) z.B. besonders wenige Frauen Maschinenbau studieren. Ein Feminismus, der solche Fakten ignoriert, ist nicht ernst zu nehmen d.h. de facto der heutige Feminismus ist in großen Teilen nicht ernst zu nehmen. Widersinnig am F ist auch,daß einerseits immer wieder auf eine Gleichheit von Mann und Frau recurriert wird, um dann gleich beflissen zu betonen, daß Frauen natürlich klüger und moralisch überlegen sind. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Die individuellen Unterschiede sind aber deutlich prägnanter. Diese Denken schafft ein menschliches Miteinander. Feminismus und Quotendenken zerstört und ist im Kern reaktionär.

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gruen99 25.06.2019, 22:21
26. Darf ich raten ?

Diese "niederen" Jobs auf die sich eher besser ausgebildete Damen bewerben werden wohl auch nicht so hoch entlohnt wie solche, zu denen die Ausbildung und Berufserfahrung eigentlich auch gereichen würde.
Haben wir gleich die Ursachenforschung unterschiedlicher Entlohnung bei gleicher Ausbildung beantwortet. Ich liebe Genderforschung.

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siebenachtneun 25.06.2019, 23:48
27.

Zitat von p-touch
nur weil die Frauen keinen A.... in der Hose habe und sich nicht auf evtl. ungeschickt formulierte Stellenausschreibung bewerben muß man ihnen mal wieder goldene Brücken bauen. Wenn die Damen immer so im Watte gepackt werden wolle brauchen sich sich nicht zu wundern wenn sie von vielen Männern nicht allzu sehr ernst genommen werden. Die Berufswelt ist nun mal kein Ponyhof, da muß man (bzw. frau) auch mal Zähne zeigen und denn Ellenbogen ausfahren.
Ich frage mich, welche Frau sich wirklich nicht bewirbt, weil die Anzeige blöd formuliert wird. Dann bewerbe ich mich doch erst recht und wenn daraus eine Absage kommt, ist es doch egal.

Vielleicht können Frauen besser einschätzen, ob sie wirklich eine Chance haben. Ich hatte mal eine Stellenanzeige gelesen für einen Nebenjob. Die suchten eine Empfangsdame und zwischen den Zeilen konnte man schon rauslesen, was das für ein Typ sein soll. Da hat eine dralle Blondine Chancen und ich nicht, also bewerbe ich mich nicht.

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fördeanwohner 26.06.2019, 07:14
28. -

Zitat von mark.muc
... Widersinnig am F ist auch,daß einerseits immer wieder auf eine Gleichheit von Mann und Frau recurriert wird, um dann gleich beflissen zu betonen, daß Frauen natürlich klüger und moralisch überlegen sind. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Die individuellen Unterschiede sind aber deutlich prägnanter. Diese Denken schafft ein menschliches Miteinander. Feminismus und Quotendenken zerstört und ist im Kern reaktionär.
Männer behaupten, Feministinnen behaupteten, Frauen seine klüger und moralisch überlegen.
So lange das der Fall ist, bedarf sehr wohl noch des Feminismus' und der Quoten.
Die Mehrzahl der Beiträge in den Spon-Foren werden von Männern verfasst, die durch das Wort "Femismus" getriggert werden, der Welt erklären zu müssen, dass Frauen ja so und so wären und das ganze "Gendergedöns" Quatsch sei.
Ihren letzten Satz würde ich unterschreiben, jedoch hilft diese Einsicht doch noch längst nicht dabei, Leuten, die diese Einsicht nicht haben, zu überzeugen.
Ich finde z.B., dass Männer genauso geeignet sind wie Frauen, den Nachwuchs zu versorgen usw. Hier werden Männer diskriminiert. Lustigerweise behauptet aber keine Feministin, dass Frauen dazu besser geeignet wären. Sollte man mal drüber nachdenken.

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dervanon 28.06.2019, 14:17
29. Journalistische Inkompetenz

Hier wird Äpfel mit Birnen verglichen.
Zunächst wird definiert das Arbeitskräftemangel besteht, sobald auf eine zu besetzende Stelle lediglich 2 oder weniger Bewerber/innen zur Verfügung stehen. Jedoch wird dann gesagt "durchschnittlich mehr als 62.000 offene Stellen für Hochschulabsolventen. Mit den rund 28.000 arbeitslosen Akademikerinnen, die trotz Hochschulabschluss eine Tätigkeit unterhalb ihres Qualifikationsniveaus suchen, ließe sich zumindest ein Teil der Stellen besetzen.". Auf jede Stelle würde demzufolge nichtmal eine halbe Akademikerin kommen, was an dem Fachkräftemangel nichts ändert.

Doch führt dieses Zitat auch zum nächsten Punkt. Hier wird behauptet das der Titel "Akademikerin" automatisch für diese Posten qualifiziert. Was hilft einem Maschinenbauunternehmen eine Bewerberin die einen Bachelor in Sozialwissenschaften hat wenn er jemanden für Maschinenkonstruktion sucht?

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