Forum: Karriere
Getriebe-Gründer Pinion: Tandem mit dem Trauminvestor
Pinion

Gebrochene Prototypen, kriselnde Zulieferer, schwindsüchtige Geldgeber: Eine Firmengründung kann leicht zum Alptraum werden. Doch Christoph Lermen und Michael Schmitz haben ihr Pinion-Fahrradgetriebe doch noch auf den Markt gebracht. Entscheidend war ein Investor, der Techniker ist - wie sie.

Seite 4 von 4
les2005 28.11.2012, 11:35
30. Denk- oder Konstruktionsfehler?

Zitat von sennahoj
Im Artikel geht es nicht um die Technik, sondern um die betriebswirtschaftliche Problematik. .... Ob der dann ganz klassische Sekundärantrieb mit Kette oder Riemen oder halt mit Kardanwelle realisiert wird... alles wäre möglich. Ergo: billig kann dieses Getriebe nicht sein, aber allemal sein Geld wert, da bin ich mir sicher. Ob man sich's leisten kann, ist eine andere Frage.
Also erstmal: bei Nabenschaltungen gibt es keine überlappenden Gänge, die gibt es nur bei Kettenschaltungen aufgrund des Zusammenwirkens von mehreren Ritzeln/Kränzen vorne und hinten.

Aus meiner Sicht ist die Frage nach guten, günstigen, haltbaren Schaltungen für 90% des Alltags mit der 7-Gangnabenschaltung schon lange zufriedenstellend beantwortet.

Aber wenn ich lese, daß diese Schaltung Kräfte aushalten muß, die weder im Motorrad noch im Kleinwagen vorkommen, dann frage ich mich wo hier der Konstruktionsfehler liegt? Vom Fahrer rühren sie ja jedenfalls nicht her

Beitrag melden Antworten / Zitieren
helmutderschmidt 28.11.2012, 11:47
31. Da Hüpft ein sportlicher Biker drüber :-D

Zitat von WOLF in USA
"Das funktioniert aber nur, wenn man das Rad ohne, oder mit extrem kurzer, Spezial-Pedalkurbel fahren kann. Denn aus ihrer Länge ergibt sich letztendlich die Bodenfreiheit." Sehen Sie, da haben Sie rein theoretisch natuerlich Recht. Fahrtechnisch sieht die Sache schon wieder völlig anders aus. Denn man sieht natürlich zu, dass die Pedale horizontal parallel zum Boden ausgerichtet sind, wenn man maximale Bodenfreiheit braucht, ganz gleich ob man konventionell oder mit dem Pinion-Getriebe unterwegs ist. Dann hat das Pinion-Rad allerdings die Nase ganz weit vorne. Theorie ist man manchmal wirklich wertlos, wenn man nicht weiss wie man damit umgehen soll.
Lieber Wolf in den USA,

ich fahre sehr viel Rennrad und All-Terrain-Bike...
und ich weiß wie man ein Fahrrad, wann, fährt ;-).

Das Pinion-Getriebe sollte doch alltagstauglich sein, oder liege ich da falsch!?
Ob aber jeder "Normalradler" weiß, wann er die Kurbeln waagerecht stellen muss?

Und ob das Pinion angetriebene Rad, gegenüber dem normalen Rad, wirklich die Nase ganz weit vorne hat, wage ich zu bezweifeln.

Wenn überhaupt, tendiere ich zu einem Vorsprung von höchstens 8 cm...
und da Hüpft ein sportlicher Biker drüber :-D

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter_30201 28.11.2012, 12:04
32. optional

Ich finde die Idee recht interessant, jedoch stört mich, dass das Kettenblatt vorne nicht mehr synchron zur Kurbel läuft (anders kriegt man die unterschiedlichen Übersetzungen durch das fixe Ritzel nicht hin). Dann wird Hosenbein oder Schnürsenkel einfädeln richtig interessant...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
felisconcolor 28.11.2012, 14:20
33. Wenn ich

Zitat von Teile1977
Antriebsmotoren für Fahrräder dürfen nicht schaltbar sein, es sollen reine Hilfsmotoren sein. Sonst wäre es ein Mofa/ Moped.
den Motor auf die Abtriebswelle setze erfülle ich die Voraussetzungen für ein elektr. Fahrrad. Und einen E-motor muss ich nicht zwingend schalten

Beitrag melden Antworten / Zitieren
monoman 28.11.2012, 20:40
34. Interessante Entwicklung, aber nix für mich!

Was hier anscheinend noch keiner bemerkt hat, ist die Notwendigkeit eines Getriebekastens zur Aufnahme der Pinion, wo ein konventioneller Rahmen einfach ein Innenlager hat (einfach mal das Foto ansehen). Dies bedeutet die Notwendigkeit spezieller Rahmen zum Einbau einer Pinion, bzw. die Unmöglichkeit, ein solches Getriebe in einen herkömmlichen Rahmen zu bauen (i. Ggs. etwa zur Rohloff). Das ganze Konzept steht und fällt damit im Zusammenspiel mit (bzw. der Verweigerung) der Fahrradindustrie. Da ja vollgefederte Rahmen selbst aus Elementen bestehen, die meist nur zu diesem einen Modell passen, und daher selbst alle schon etwas wie ein "Spezialrahmen" sind, dürfte sich dieses Hindernis am ehesten in diesem Segment der hochwertigen vollgefederten Mountainbikes überwinden lassen. Aber mindestens ein namhafter Hersteller muss schon mal mitspielen, sonst wars das auch schon wieder.
Als Biker, der gerne mal der Erdanziehungskraft entflieht und dann auch wieder mit entsprechenden Lasten auf die Tretlagerregion landen muss, habe ich meine Zweifel an der Tauglichkeit eines solchen Getriebes für echte Hardcoreanwendungen. Glaube kaum, dass das genannte Gewicht, das so schon nicht mit Kettenschaltungen konkurieren kann, ausreicht um diese Lastspitzen dauerhaft auszuhalten. Zudem hat ein Getriebe niemals annähernd den Wirkungsgrad einer Kettenschaltung. Habe selbst Erfahrungen mit zwei Nexus 8-Gangnaben und bin nun wieder reuig zur Kettenschaltung zurückgekehrt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sichernicht 29.11.2012, 08:25
35. oder

Zitat von Antiautor
MMn wäre ein Zahnriemen besser.
man wählt gleich die platzsparendste und wartungsärmste variante, wenn es denn schon teuer sein darf: ein kardanantrieb wie bei den BMW-motorrädern.

verdreckt nicht, baut flach, ist robust, und das hinterrad mit zwei handgriffen ausbaubar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rem73 29.11.2012, 08:41
36. Gratulation aus LB nach S

Ich hab eure schöne Nabe auf der Eurobike 2011 fahren dürfen und war wirklich begeistert. Respekt vor Eurer Leistung. Auch das Problem mit dem speziellen Rahmen scheint durch das Angebot vieler Hersteller inzwischen gelöst zu sein. Hätte ich damals nicht gedacht, daß da so viele mitziehen. Einfacher wäre es allerdings gewesen eurem Getriebe ein (anderes) Bosch-kompatibles Gehäuse zu verpassen. Das war damals mein Vorschlag und den find ich immer noch gut ..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 4