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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Frauenveräppelungsgesetz
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Ein neues Gesetz soll dafür sorgen, dass Frauen künftig so viel wie Männer verdienen. Es greift ab Samstag, aber es greift zu kurz - und wird rein gar nichts ändern.

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rugall70 06.01.2018, 15:07
90. Bitte verbieten: Männer schieben deutlich mehr Überstunden

Fakt ist: Männer schieben deutlich mehr Überstunden als Frauen. Wo bleibt ein Gesetz, das dies verbietet? Warum kann ich als Mann nicht fragen, wie viel Überstunden die liebe Kollegin X bereits geleistet hat? Und falls Kollegin X weniger Überstunden hat, muss SIE länger im Büro bleiben. Von Gesetz wegen.

Quelle zu Überstunden: http://www.spiegel.de/karriere/maenner-machen-mehr-ueberstunden-als-frauen-a-922191.html

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global.payer 06.01.2018, 15:08
91. die Konsequenzen dieser Ungleichbehandlung sind viel größer als der

monetäre Effekt der z.B auch bei Witwen deutlich wird, wo der Staat die gemeinsam erworbene Rente (Scheidungsrecht) auf 60% kürzt und nun unterscheidet, wer die Ansprüche erworben hat. Das lehrt uns: Man darf Frauen ungerecht behandeln, selbst der Staat macht das. Der Weg zu Ausbeutung, Missbrauch etc. ist dann nicht mehr so weit....

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Paul-Merlin 06.01.2018, 15:11
92. Bei tarifvertraglicher Regelung gibt es schon

heute für Frauen bei gleicher Arbeit den gleichen Lohn. Das ganze Gejammere ist von daher fehl am Platz. Die Realität ist vielmehr, dass Männer einfach karierebewußter als Frauen sind bzw. sein müssen und dafür auch bereit sind mehr zu arbeiten. Das wirkt sich dann natürlich auch auf die Löhnung aus.

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rugall70 06.01.2018, 15:12
93. Warum zahlt SPON Frauen weniger?

Die Autorin behauptet, dass Frauen wirklich in ALLEN Branchen benachteiligt werden und in allen Branchen weniger verdienen als Männer in gleicher Position. Das heißt doch: Auch bei den Medien. Auch bei Spiegel online.

Nachdem ich nicht annehme, dass SPON hier Unwahrheiten verbreiten möchte, muss ich davon ausgehen, dass auch Spiegel-Online seinen Autorinnen weniger bezahlt als den Autoren. Das verblüfft mich doch etwas. Hätte ich nicht gedacht.

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spieler73 06.01.2018, 15:13
94. wort und tat!

Zitat von warholandy
tun sie ja, aber mit unlauteren Mitteln insofern, dass sie die auf Grundlage von Halbwahrheiten und handfesten Lügen die Wirklichkeit vernebeln, Stimmung machen, und so politisch wirksam sind.
was tun sie? sind in der jammerecke und machen stimmung! und das schon seit die zeitschrift emma gegründet wurde wenn nicht noch länger! das ist doch das problem sie tun eben nichts!

eigeninitiative, ins risiko gehen... nicht jammern das wäre mal ein ansatz.

oder mal eine analyse warum ausser das jammern und nach gesetzen schreien nicht viel kam. vielleicht gibt es ja viel und ich bekomme es medial nicht wirklich mit.

warum gibt es so wenig selbständige frauen? warum gehen die unterdrückten damen nicht hin und gründen eine firma, stellen nur frauen ein? wo liegt das problem?

seit jahren immer das selbe gejammer... wir verdienen im schnitt weniger bla bla bla. gründet eine frima, dann könnt ihr einstellen wen ihr wollt und zahlen was ihr wollt. soll mir doch mal jemand erklären warum das nicht gehen soll?

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warholandy 06.01.2018, 15:21
95. ??

Zitat von krause.bettina
Normalerweise beantworte ich keine Beiträge mit mehr als 5 Rechtschreibfehlern, aber Ihnen sei gesagt: In Deutschland existieren sog. Umlagegesetze in der Sozialversicherung, die sehr wohl die unternehmerischen Kosten für Schwangerschaften etc. kalkulatorisch abfedern.
Hinweise auf Rechtschreibfehler sind wenig sachdienlich und diskriminieren Menschen mit diesbezüglicher Schwäche, Ihnen aber sei gesagt, dass diese Kompensationen natürlich nicht alle Nachteile ausgleichen. Abfedern bedeutet eben genau dies, und deshalb waren die Hinweise des Foristen auch inhaltlich im Wesentlichen korrekt.

Hochachtungsfoll

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warholandy 06.01.2018, 15:24
96. Hmm

Zitat von rugall70
Frauen arbeiten im Schnitt 9 Stunden weniger als Männer. Der so genannte Gender TIME Gap liegt laut WSI Report bei 23 Prozent. Warum wird dagegen denn nicht mit gesetzlichen Mitteln vorgegangen? Warum werden Frauen nicht verpflichtet, mehr zu arbeiten? Dann wäre der viel beschworene Gender Pay Gap auch rasch eliminiert. Quelle zum Gender Time Gap: https://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_report_22_2015.pdf
... und da haben wir von Überstunden, die von Männern geleistet werden aber in keiner Statistik auftauchen, weil sie nicht bezahlt und einfach erwartet werden, noch nicht einmal gesprochen....

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shotaro_kaneda 06.01.2018, 15:24
97.

Zitat: "Selbst wenn eine Frau es schafft nachzuweisen, dass sechs Männer den gleichen Job machen wie sie selbst, erfährt sie nur einen Mittlerwert. Genauer gesagt, den Median der Gehälter. Das heißt: Wenn drei exorbitant verdienen und drei weitere unterdurchschnittlich wenig, bildet das noch immer nicht mögliche Gehaltsexzesse ab." Dann verdienen aber auch die Hälfte der Männer weniger als den Medien. Nach dem neuen Gesetz, haben auch Männer Anspruch auf Auskunft, wie Anfangs richtig erwähnt. Warum wird hier wieder ein Geschlechterkampf daraus gemacht. Auf der einen Seite eine Frau, auf der anderen Seite sechs Männer. Diese "unterbezahlten" drei Männer wollen vielleicht auch entsprechend bezahlt werden. Was machen die denn dann? Dieses Gesetz taugt also nicht nur nicht für Frauen, sondern auch nicht für Männer, wenn es um Lohngerechtigkeit geht. Man müsste sich also am Maximallohn des Bestverdienenden orientieren. Dem entgegen steht aber das (ich kenne den korrekten juristischen Begriff nicht) Vertragsgeheimnis. Und wenn es so kommen sollte, hat der Chef ein Problem, wenn er dem Bestverdienenden eine Gehaltserhöhung zahlen will. Dann greift diese für alle anderen.

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Jimmy.B. 06.01.2018, 15:25
98.

Zitat von krause.bettina
Normalerweise beantworte ich keine Beiträge mit mehr als 5 Rechtschreibfehlern, aber Ihnen sei gesagt: In Deutschland existieren sog. Umlagegesetze in der Sozialversicherung, die sehr wohl die unternehmerischen Kosten für Schwangerschaften etc. kalkulatorisch abfedern.
Das betrifft aber nur die unmittelbaren Kosten, wie z.B. die Lohnfortzahlung und Sozialversicherung.
Alle anderen Kosten (Einarbeitung für die zeitweise Neubesetzung, Neueinarbeitung nach Rückkehr aus dem Mutterschutz, etc.) trägt der AG alleine.

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Schweizer 06.01.2018, 15:28
99. tut mir leid aber der Artikel ist typisch Frau...

Hat sie ein wirkliches Gegenargument gegen die beschriebenen Argumente gebracht?
Nein.
Habe wir Kapitalismus, ja oder nein?
Was wollen Frauen denn bitte schön tun gegen Lohnunterschiede wenn der Lohn auf Verhandlung beruht?
Das trifft doch alle... nicht nur Frauen! Auch nicht jeder Mann kann das gut. Ich z.B. auch nicht.

Warum noch typisch Frau?
- Weil sie wie in 99% der Artikel von Frauen zu dem Thema die Nachteile der Männer nicht erwähnt. Man kann doch nicht immer nur die Nachteile einer Seite aufzählen, dabei aber die Vorteile beiseite lassen und die Nachteile der Anderen Seite verschweigen.
Ist das seriös? Ich finde nein.
Ich meine die finanziellen Nachteile der Männer. Kürzer Rente weil sie weniger lang leben dafür aber längere Arbeit bis zur Rente. Fast alle Toten im Beruf sind männlich. Davon profitieren die Frauen, wenn sie uns diese Jobs überlassen. Ich z.B. installiere Solaranlagen.
In den meisten Beziehungen sind es die Männer, die die Frauen mit finanzieren. Ist das kein Lohn für sie?
Wenn er früher stirbt erbt sie und bekommt Witewenrente. Ist das kein Lohn?
Oder wollen Frauen einfach nur Vorteile und nie Nachteile? Meint sie das?

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