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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Frauenveräppelungsgesetz
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Ein neues Gesetz soll dafür sorgen, dass Frauen künftig so viel wie Männer verdienen. Es greift ab Samstag, aber es greift zu kurz - und wird rein gar nichts ändern.

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Nordstadtbewohner 06.01.2018, 11:59
20. Bürokratiegesetz

"In Island wurde auch gerade ein Gesetz zur Lohngleichheit verabschiedet. Dort müssen Frauen jetzt nicht mehr von sich aus nachforschen, ob sie schlechter bezahlt werden. Stattdessen ist es ab sofort Pflicht der Unternehmen, eine faire Bezahlung zu dokumentieren - und zwar bei einer Firmengröße ab 25 Mitarbeitern. Das wäre auch für Deutschland der richtige Weg."

Frau Töper, das, was Sie fordern, ist doch nur ein massives Bürokratiegesetz, die Menschen Einfluss einräumt, die selbst nie in der Privatwirtschaft gearbeitet haben. Wer bestimmt denn, was "fair" und "gerecht" ist? Sie als Journalistin? Oder Politiker, die selbst nie eigenverantwortlich wie in der Privatwirtschaft ihr Einkommen erwirtschaftet haben?

Das isländische Modell ist in einer großen Wirtschaftsregion nicht umsetzbar, es schürt nur die Neiddebatten und das Anspruchsdenken jener, die sich gerne in Dinge einmischen, die sie schlicht und ergreifend nichts angehen. Dazu kommt, dass nach einem "isländischen Modell" Krankenpflegerinnen wie Ärzte bezahlt werden müssten. Das wird nicht funktionieren.

Wer meint, er/ sie werde "ungerecht" entlohnt, der sollte ungeachtet des Geschlechts mit seinem Arbeitgeber verhandeln und/ oder das Unternehmen wechseln und sich neuen Herausforderungen stellen. Der Arbeitsmarkt in Deutschland läuft hervorragend und die Arbeitnehmer können sich ihre Arbeitgeber Dank der guten Wirtschaftslage selbst aussuchen.

Wer aber so wie Sie, Frau Töper, nur fordert, aber selbst wenig leistet, wird ewig von Veräppelungsgesetzen schreiben und dabei unbeteiligte Frauen in Geiselhaft nehmen.

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twister13 06.01.2018, 12:00
21. Haarsträubend

Wenn Frauen weniger verdienen bei gleicher Qualifikation und Arbeitseibsatz wären Unternehmer ja blöde Männer einzustellen.

Unternehmer sind aber nicht blöde. Eine Frau kann sich jederzeit in Mutterschaft verabschieden, in Erziehungsjahre auch gerne mehrmals hintereinander. Und dann?

Die Kosten die dann entstehen berücksichtigt natürlich keiner. Unternehmerische Kosten wird dann achselzuckend gesagt. Solange daa nicht anders geregelt ist werden due Kosten eben auf den Verursacher, die Frau abgewälzt.

Daran ändern auch irgendwelche komischen Gesetze von Frau Schwesig nix dran.

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chrismuc2011 06.01.2018, 12:03
22.

Es ist in Unternehmen üblich, unterschiedliche Gehälter auch bei gleichem Geschlecht zu zahlen. Das liegt einerseits am geschickten Verhandeln, andererseits auch an eben nicht identischen Lebenswegen, Eigenschaften, Leistungen etc.. Das wird man also nie 100%ig hinbekommen, den gleichen Lohn zu erhalten, egal welches Geschlecht.
Die Begründung sowohl in Deutschland, als auch in Island, ab 200 oder 25 Angestellten erschließt sich für mich nicht. Warum nicht ab 2 Angestellten, die das Gleiche tun?

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Whatever123 06.01.2018, 12:06
23.

Das isländische Gesetz wird ebenfalls nichts bringen, solange Frauen nicht genauso viele Überstunden machen, in den gleichen Branchen genauso stark repräsentiert sind und weniger Teilzeit arbeiten.
Das sind aber alles individuelle Entscheidungen, an denen der Staat nur wenig ändern kann.

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist den Sozialismus einzuführen und jedem das gleiche unabhängig von der geleisteten Arbeit zu zahlen. Wir wissen aber alle wo das hinführt.

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josifi 06.01.2018, 12:10
24.

Zitat von Hugo von Trimberg
Wie transparent ist da doch das Beamtentum. Gleiche Bezahlung von Männern und Frauen innerhalb einer Besoldungsgruppe. Und jeder kann sofort nachschauen, was zum Beispiel eine Baurätin verdient. Volle Transparenz bei gleicher Bezahlung. So sollte es überall sein!
Das gilt für den gesamten öffentlichen Dienst.

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josifi 06.01.2018, 12:12
25.

Zitat von twister13
Unternehmer sind aber nicht blöde. Eine Frau kann sich jederzeit in Mutterschaft verabschieden, in Erziehungsjahre auch gerne mehrmals hintereinander. Und dann?
Sie wissen schon, dass auch immer mehr Männer Erziehungsurlaub nehmen?

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diavid 06.01.2018, 12:12
26.

Es wird nichts ändern, weil es diese Diskriminierung nicht gibt. Kein Chef sagt:" eigentlich verdient man hier 1000? aber weil du eine Frau bist, kriegst du nur 800?."

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Lagrange 06.01.2018, 12:16
27.

boah wie mir das ganze getue auf den Keks geht. Warum klnnen sich die Frauen da nicht mal an die eigene Nase fassen und sagen, dass sie lernen müssen richtig zu verhandeln. Ich kenn keinen Arbeitgeber, der einer Frau per se weniger zahlen würde. Wenn Frau jedoch schon bei der Einstellung weniger Gehalt fordet als ihre männlichen Kollegen, ist es doch kein Wunder, dass Frauen weniger verdienen. Man müsste sich also wenn die prozentualen Gehaltssteigerungen anschauen. Von einem Arbeitgeber zu verlangen, dass er bei der Einstellung sagt: "Sorry ihrem Gehaltswunsch können wir nicht entsprechen - das ist zu wenig", kann man wohl von keinem Arbeitgeber verlangrn. Also liebe Damen bitte vor dem Vorstellungsgespräch informieren und den Job nur annehmen wenn es auch finanziell stimmt. So schließen wir dann auch das 6% PayGap.

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Currie Wurst 06.01.2018, 12:18
28. Von Gehältergerechtigkeit...

...zu träumen darf erlaubt sein. Aber es ist schon ein bisschen unsinnig folgendermaßen gegen das Gesetz zu argumentieren:

Das heißt: Wenn drei exorbitant verdienen und drei weitere unterdurchschnittlich wenig, bildet das noch immer nicht mögliche Gehaltsexzesse ab. Das sieht sogar das Familienministeriums so. In deren Leitfaden für Arbeitgeber heißt es dazu: Mit der Ermittlung des Medians sei "noch keine Entgeltdiskriminierung belegt".

Wenn nämlich drei männliche Kandidaten unterdurchschnittlich wenig verdienen gegenüber drei anderen Kandidaten, wie will eine Frau dann argumentieren, diskriminiert zu werden? Sie würde doch am Median gemessen werden und dann gegenüber den drei schlecht bezahlten Männern besser dastehen.

Das wirft die wichtige Frage auf, was denn die drei schlecht bezahlten Männer tun können, die dann auch von dieser Frau noch diskrimiert werden...? Und vor allem: was machen die, wenn es nicht ausreichend Frauen gibt, deren Median sie ermitteln können.

Lebbe is kompliziert würde dazu ein ehemals gutbezahlter serbohessischer Extrainer sagen :-)

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jetbundle 06.01.2018, 12:20
29. Verdienen das Gleiche

Wie oft wollen die Medien denn eigentlich noch Märchen verbreiten? In der gleichen Position bei gleicher Qualifikation und Erfahrung verdienen Frauen das Gleiche wie Männer. Laut Statistiken isi die Differenz under der Nachweisgrenze (war 3-5% in einer Studie von der ich gelesen hatte). Und In den meisten großen Unternehmen um die es hier geht gibt es für die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter (Haus-)Tarifverträge wo auch nichts von Mann un Frau drin steht. Die einzige mir bekannte Differenz gibt es bei den Aufsichtsratsmitgliedern, wo Frauen deutlich mehr verdienen. Das liegt daran dass es wenige qualifizierte Frauen gibt und der Staat mit der Frauenquote allerdings Bedarf (bzw. für die betreffenden Damen ein gutes Geschäft) erzeugt.

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