Forum: Karriere
Gleichstellung: Fünf Ministerien wurden noch nie von einer Frau geführt
DPA

In den meisten oberen Bundesbehörden sind Männer die Chefs - und zwar seit jeher: Über zwei Drittel der Institutionen wurden noch nie von einer Frau geführt, wie eine Statistik des Familienministeriums zeigt.

Seite 4 von 5
doc_snyeder 12.06.2019, 21:19
30. Die Miniesterien wurden ja auch von Männern geschaffen

Alle. - Ebenso wie der Staat, die Regierung, das Militär, ?die Polizei, die Wirtschaft insgesamt, die Kirchen, Universitäten, Kunst und Wissenschaft - die gesamte Zivilisation. Frauen haben dabei überhaupt keine oder allenfalls gelegentlich eine marginale Rolle gespielt. Und das funktionierte und funktioniert alles bestens. Ganz ohne Frauen. Warum sollte das geändert werden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hannibalanteportas 12.06.2019, 22:08
31. Wirklich....?

Könnten wir mal dahin kommen, dass es Kompetenz, ehrliches Engagement und die passende Persönlichkeit sein sollten, die über die Eignung für solche Ämter entscheiden?
Ich hatte einige männliche und etliche weibliche Vorgesetzte. Und in beiden Gruppen gab es Idioten/innen, völlig inkompetent und machthungrig.
Die schlechte Nachricht für die ewig gestrigen: Männer können es nicht besser, nur weil sie Männer sind.
Die schlechte Nachricht für die moralisch überlegenen Feministinnen: es wird nichts, aber gar nichts besser, nur weil eine Frau das Sagen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tubolix 12.06.2019, 23:04
32. Bitte, Bitte !

Bitte keine Quote ! Was eine solche bewirkt und kostet sieht man derzeit im Verteidigungsministerium.
Mir wären Leute lieber, die nicht auf Grund ihres Geschlechts sondern ihrer Fachkenntnis in ein Amt gehoben werden. Leider sind diese in der Bonzengarde dünn gesät und so werden weiterhin Parteibuch und PC (political correctnes = keiner sagt was alle denken) entscheiden wer dem Staat schaden darf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mark.muc 13.06.2019, 07:21
33. Warum Gleichstellung?

Gleichberechtigung und nicht Gleichstellung sollte das Ziel sein. Der Gleichstellungswahn bedroht die offene Gesellschaft. Quoten sind eine eklatante Verletzung des Grundgesetzes Artikel 3 (3). Gleichberechtigung und Gleichstellung miteinander zu identifizieren ist ein ideologisch bedingter logischer Fehlschluss. Aber die Sache ist noch schlimmer: Wer definiert was Gleichstellung ist? Wieso werden Quoten absolut und nicht relativ zu den grundsätzlich überhaupt infrage kommenden Frauen und Männern gesetzt? Zudem ist ein Bundesministerium für Familie, Senioren, FRAUEN und Jugend grundsätzlich nicht geeignet, sich zu Themen der Geschlechtergerechtigkeit zu äußern. Da dieses Ministerium sich schon qua seines Namens explizit nicht um die Belange von Männern schert, ist es ungeeignet zu diesem Thema etwas Ernstzunehmendes beizutragen. Aber auch männliche Kinder und Jugendliche werden missachtet, was sich z.B. darin zeigt, dass man nicht willens ist, die statistisch massive Besserstellung von Frauen (Zahl der Abiturientinnen, Studienanfängerinnen) überhaupt nur näher in Augenschein zu nehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mark.muc 13.06.2019, 07:37
34. Gleichqualifikation existiert in der Realität nicht

Zitat von wjr69
Eine starre Quote für nicht politische Beamte (i.d.R. bis In den Ausgleich mit dem Frauenfördergebot nach Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG bringt man dies dadurch, das nur bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt werden dürfen.
Nur ist es leider so, dass es in der Realität nie eine Gleichqualifikation geben wird. Zudem ist Qualifikation kein eindimensionales Objekt. Gleichqualifikation lässt sich daher nicht so einfach bemessen. Um sich rechtlich nicht zu gefährden, wird bei dem Einstellungsprozess also überwiegend nach der nachstehenden Regel verfahren werden müssen: Nur in den Fällen, in welchen der Mann / die Männer mit einer eindeutig besseren Qualität (besser hinsichtlich mehrerer Komponenten und mit deutlichem Abstand) aufwarten kann, wird von der Bevorzugung der Frauen nicht Gebrauch gemacht. Deshalb führt der später hinzugefügte Art. 3 Abs. 2 zur permanenten staatlich geförderten Verletzung von Art. 3 Abs 3.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mark.muc 13.06.2019, 07:41
35. So nicht!

Zitat von doc_snyeder
Alle. - Ebenso wie der Staat, die Regierung, das Militär, ?die Polizei, die Wirtschaft insgesamt, die Kirchen, Universitäten, Kunst und Wissenschaft - die gesamte Zivilisation. Frauen haben dabei überhaupt keine oder allenfalls gelegentlich eine marginale Rolle gespielt. Und das funktionierte und funktioniert alles bestens. Ganz ohne Frauen. Warum sollte das geändert werden?
Historisch gesehen wohl weitgehend richtig. Warum sich das ändern sollte? Deswegen: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Menschen wie Sie machen die berechtigte Kritik an der Einseitigkeit und Männerfeindlichkeit des heutigen Feminismus schwierig und deshalb tun Sie damit Männern keinen Gefallen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zufall, Rainer 13.06.2019, 09:05
36. Genauso gut...

... kann man(n) hier Skandal Schreien, dass seit 1985 das Ministerium für Familie ausschließlich von Frauen geführt wurde. Als ob ein Mann das nicht könnte!
Nein, ernsthaft. Diese bescheuerten Diskussionen nerven wirklich. Welche Qualifikation braucht man denn überhaupt um Bundesminister zu werden? Frau Merkel war schon Familienminsterin, Umweltministern, CDU-Genrealsekretärin. Familienministerin oder besser Ministerin für Frauen und Jugend war sie nach 1 Jahr Parteimitgliedschaft geworden. => Wikipedia.
Das zeigt doch, dass keine besondere Qualifikation notwendig ist. Die Posten sollen von Leuten besetzt werde, die sich auch um ihr Resort kümmern. Ob das dann eine Frau oder ein Mann ist, ist mir egal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
happyrocker 13.06.2019, 09:18
37. Richtig lustige Argumentation

Zitat von doc_snyeder
Alle. - Ebenso wie der Staat, die Regierung, das Militär, ?die Polizei, die Wirtschaft insgesamt, die Kirchen, Universitäten, Kunst und Wissenschaft - die gesamte Zivilisation. Frauen haben dabei überhaupt keine oder allenfalls gelegentlich eine marginale Rolle gespielt. Und das funktionierte und funktioniert alles bestens. Ganz ohne Frauen. Warum sollte das geändert werden?
Bis in jüngste Zeit war Frauen der Besuch höherer Schulen, ein Studium und eine Berufstätigkeit jenseits von Kinderbetreuung und Hauswirtschaft untersagt. Bis vor 100 Jahren hatten sie nicht einmal Wahlrecht. Nach dem Krieg entschied der Mann, ob seine Frau berufstätig sein durfte. Da gab es für Frauen schlicht keine Chance, "eine Rolle zu spielen". Eine Geschichte voller Krieg, Elend und Unrecht als "funktionierte alles bestens" zu bezeichnen - na ja. Heute stehen wir vor der irreparablen Vernichtung unseres Planeten, also der Auslöschung unserer eigenen Spezies. Warum sollte etwas geändert werden? Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
duke_van_hudde 13.06.2019, 11:36
38. Qutsch erzählen sie

Zitat von bernie_witzbold
Heiner Geißler, seinerzeit Vorzeigemacho der CDU, war Familienminister! Einfach so Behauptungen aufzustellen reicht leider nicht, Frau Klöckner und Frau vdL wegzubekommen.
Herr Geißler war vom 4. Oktober 1982-26. September 1985 Minister für für Jugend, Familie und Gesundheit. Das Frauenminsterium würde 1986 eingeführt und seit dem wurde es immer von einer Frau geführt.
Das Minstierum sollte eigentlich heißen für allen ausser hetrosexuelle Männer ohne Kinder die einer Arbeit nachgehen. Den die dürfen den ganzen unfug nur bezahlen.
Achso seit dem Jahr 1986 gab es 11 weibliche Personen die Minster waren für den Bereich.

Hier geht es eigentlicht wie immer um Ergebnissgleichheit und warum in der Poltik(über 2/3 der Parteimitglieder sind Männer) es zur Ergebnsisgleichheit kommen sollte bleibt mir unklar.

Das Männer im Schnitt eine höhere Motivation haben die höchsten Posten zu erreichen ist dazu biologisch klar.
Frauen wählen bei der Partnerwahl Männer die mindestens gleich oder höher was das wirtschaftliche Potenzial und oder ihre soziale Stellung angeht.
Das führt dazu das Männer in den höchsten Ämtern extrem gute Chancen haben auf den Paarungsmarkt und Frauen in den höchsten Positionen haeufig Probleme haben auf den Paarungsmarkt. Dagegen haben Männer in den unteren Bereichen es sehr schwer auf den Paarungsmarkt. Dieser Effekt führt dazu das Männer sehr stark in Richtung Karriere gehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
draco2007 13.06.2019, 12:27
39.

Zitat von otto_lustig
spielt, wird sich das auch nicht ändern. Frau von der Leyen tut doch alles, um zu beweisen, dass Frauen keine Lösung sind. Leider ist sie nur ein schlechtes Beispiel. Es gibt im Bundestag durchaus Frauen, die deutlich qualifizierter sind als manche Männer. Niemand braucht Altmaier, Seehofer und Konsorten.
"dass Frauen keine Lösung sind"

DAS ist absoluter Bullshit. Frau von der Leyen ist EINE Frau, sie schließen von einer Person auf ALLE.

Ich halte Herrn Seehofer für VÖLLIG inkompetent, also sind ALLE Männer ungeeignet. Oder was?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 5