Forum: Karriere
Guter Klang für die Karriere: Schweizer erfindet Baby-Namen für 28.000 Franken
imago/Westend61

Hollywood-Promis nennen ihre Kinder Suri, Nahla oder Zuma. Hauptsache, sie sind die ersten, die so heißen. Der Schweizer Marc Hauser hat daraus ein Geschäft gemacht.

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herr wal 11.05.2016, 09:07
80.

Zitat von wüste
Ich wage zu bezweifeln das diese Namenskreationen für Firmen oder Produkte wirklich für den Erfolg ausschlaggebend sind... Man muss natürlich negativ beladene Namen vermeiden, gerade wenn es international laufen soll z.B wix oder so...
Das habe ich bis vor einiger Zeit auch gedacht. Ich komme aber immer mehr zu dem Schluß, dass es leider Wunschdenken war. Vogel-Strauß-Politik zur Vermeidung der Begegnung mit der schauderhaften Realität.

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herr wal 11.05.2016, 09:17
81.

Zitat von Hamberliner
Niemand heißt in Spanien Jesus oder Maria. Vielleicht meintest Du Jesús bzw. María?
Und in Zukunft lebt hier oder in bella Espagna vielleicht auch mal eine Dacía Lógan Martha Christine Verónica. Eine, die keine Statussymbole braucht, aber gut aussieht, praktisch und gut ist.

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Surgeon_ 12.05.2016, 13:41
82. Es gibt viele Kranke in der Gesellschaft

wo eben nur die Fassade Bedeutung hat, der Raum dahinter ist leer, gähnend leer.
Da nützen dann auch Namen und Fassaden nichts mehr.

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herr_forelle 06.11.2016, 20:29
83.

Zitat von reflexxion
Also Opel Ascona nicht mehr exotisch genug war, kam Vectra - ein Kunstwort. Der Nachfolger floppte als Signum und heute heißen die Gurken Insignia. Bei den Kleinwagen muß es dann offensichtlich billiger zugehen, die heißen Adam (aber bitte englisch aussprechen) und Karl. Auch Biersorten bekamen so ihren Naman, ich hab gerade vergessen welches alkoholfreie Bier das war. Nun also sollen Menschen mit Kunstvornamen bedacht werden, das sind kleine Menschen die sich nicht wehren können! Ich habe mit meinem noch regulär ausgesuchten Vornamen genug Probleme - da muß man nicht künstlich noch was alberneres finden. "Und ein Junge, der nicht spätestens mit 15 mit einem Übernamen, Spitznamen oder zumindest ner Abkürzung oder Verballhornung seines Namens gerufen wird, hat nicht gelebt." Dem Satz kann ich nicht zustimmen, zu meiner Zeit hat man meine Freunde in der Schule fast alle bei ihrem normalen Namen gerufen, mich leider beim wenn auch unveränderten Nachnamen und sogenannten Spitznamen oder Abkürzungen gab es so gut wie gar nicht. Das einzige woran ich mich erinnere war eine Gabriele die Gaby und eine Cornelia die Conny gerufen wurden, aber die wollten das so.
"Adam" soll man ahistorisch englisch aussprechen, aber das historische Vorbild zum "Karl" schrieb sich tatsächlich "Carl", weil man damals weltläufiger wirken wollte... Verrückt

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