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Haftplicht-Problem: Verhandlungen zwischen Hebammen und Krankenkassen gescheitert
DPA

Tausende Hebammen bangen um ihre Existenz, weil sie ihre steigenden Haftpflichtprämien kaum noch bezahlen können. Jetzt sind ihre Verhandlungen mit den Krankenkassen vorerst gescheitert: Beide Seiten schieben sich die Schuld zu.

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nemensis_01 23.05.2014, 18:47
1. Das ist auch völlig

in Ordnung von den Krankenkassen. Die sollten lieber dafür Sorge tragen, dass mehr Geld für sinnentleerte Medikamente und teuere unnötige Arztbehandlungen im Topf sind. Sollen die Leute doch ihre Kinder im Kino oder im Ausland oder sonstwo kriegen. Wer will schon so einen schreienden Schraz, das sind doch eh alles nur Wechselbälger von Hatz VI Empfängern. Intelligente, reiche Leute adoptieren fertige Babys. Am besten schon stubenrein.

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schlauberger007 23.05.2014, 19:05
2. geld ....

es geht alles nur noch ums geld ....
und das bei diesem thema ...
und dann wundern sich die herren und damen das so wenig kinder geboren werden

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katti1234 23.05.2014, 19:16
3. Tut endlich was!!!!

Ich denke, jede Mutter stimmt mir zu, Hebammen sind der wichtigste Begleiter vor, während und nach der Geburt! Meine Tochter ist jetzt fast fünf Monate und ich habe in den letzten Monaten so viele tolle Hebammen kennengelernt und möchte deren Rat und Unterstützung nicht missen. Deutschland möchte mehr Kinder??? det fromme Wunsch allein reicht dazu nicht, dafür muss auch was getan werden und die Unterstützung von Hebammen gehört dazu!!!! Wer eine schöne Schwangerschaft und Geburt hatte und danach Unterstützung, jemandem der einen mit Rat und Tat zur Seite steht, der ist auch zu einem weiteren Mal bereit :)
Das ist bestimmt nicht alles aber ein wichtiger Baustein hin zu einem kinderfreundlichem Land meine Lieben!!!

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wschomb 23.05.2014, 19:20
4. Wo liegt der Hase in Pfeffer?

Vielleicht sollte man mal fragen WIESO die Beitraege so stark gestiegen sind. Machen die Hebammen so viel Mist bei Ihrer Arbeit oder wird da zuviel Geld fuer die einzelnen Faelle verbraten?

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arctic_girl 23.05.2014, 19:24
5. Freie Hebammen sind eher Körperverletzung

Eine Mutter, die ihr Kind noch unter mittelalterlichen Bedingungen gebären will, handelt doch grob fahrlässig und gehört wegen versuchter vorsätzlicher Körperverletung bestraft (Notfälle mal ausgenommen).
Ein Kind kommt nicht vom Klapperstorch oder blitzschnell, es bleiben Monate, um sich einen Platz in einer modern eingerichteten Klinik zu suchen.
Dort sind neben den angestellten Hebammen (da stellt sich die Haftpflichtversicherungsfrage nicht) gibt es dort Ärzte und allerlei High Tech, die dewr werdenen Mutter und dem Kind das Leben erleichtern.
Wir leben hier nicht in der 3. Welt!
Jede hat doch Kraft Gesetz eine Krankenkasse, also: Hausgeburten verbieten, die freien Hebammen, wenn vonnöten anstellen oder ihnen eine Umschulung angedeihen lassen. Und gut ist.

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retourenpaket 23.05.2014, 20:03
6. Vielleicht ist es einfach zu riskant für unsere Vollkaskomenthalität

Vielleicht ist es einfach zu riskant für unsere Vollkaskomenthalität Kinder außerhalb von Kranken- oder Geburtshäusern zu bekommen.

Die Hebammen könnten doch selbst eine Versicherung gründen in Form einer Ltd. Geburtssicher 001 die bei unberechtigt hohen Forderungen einfach pleite geht und dann erneut eine zu gründen. 002...

Alternativ könnte man einen Haftungsverzichts-Vertrag mit den werdenden Eltern schließen, so dass die Eltern das Risiko selbst tragen müssen.

Wenn die Hebammen solch ein hohes Risiko darstellen, finde ich es gut, dass die Krankenkassen nicht beliebig viel bezahlen. Die Folgekosten bei einem Geburtsschaden (OPs, Medikamente usw. lebenslang) tragen sowie so schon die Krankenkassen.

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strixaluco 23.05.2014, 20:03
7. Forderung der Hebammen absolut berechtigt

Der Grund, warum sie Probleme mit den Haftpflichtprämien haben, ist nämlich, dass sie zu schlecht bezahlt sind! - Ärzte bezahlen auch sehr hohe Haftpflichtprämien, aber die verdienen gut genug. Eine erhöhtes Risiko bei Hausgeburten, das oft als Ursache der hohen Prämien vermutet wird, gibt es eben _nicht_! Es gab auch nicht mehr Schadensfälle in den letzten Jahren, sondern die wenigen Einzelfälle sind aufgrund astronomischer Schadenersatzforderungen extrem teuer geworden. Ich denke: geboren werden ist ein Lebensrisiko, das sollte in vollem Umfang über die Krankenversicherung abgesichert sein. Hebammen und Ärzte sollten bei Fehlern berufsrechtlich zur Verantwortung gezogen werden - einen sinnvollen "Schadenersatz" für ein verpfuschtes Leben kann eh niemand zahlen. Aber man kann Opfern von Fehlern jede sinnvolle Hilfe ohne langjährige Prozesse (Extrakosten!!!) zukommen lassen, und man kann auch verhindern, dass Ärzte und Hebammen zusätzliche Fehlentscheidungen treffen, weil sie Angst vor dem Anwalt im Nacken haben!

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blaubärt 23.05.2014, 20:10
8. Wirklich in Ordnung von den Krankenkassen

dass sie die Gespräche erst einmal abbrechen, die Hebammen brauchen sicher erst mal eine Nachdenkpause.
Denn dass man mit Hebammen nicht strukturiert und nach logischen Gesichtspunkten verhandeln kann, dürfte jedem klar sein, der die Begeisterung dieser Berufsgruppe für Homöopathie, Schüsslersalze, Mond-Dingsbums und ähnlichem esoterischen Kram kennt. Habe mehrere solche Exemplare in meinem Bekanntenkreis ...

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jule.hardthausen 23.05.2014, 20:22
9. Seien wir doch mal ehrlich

Der Beitrag der Hebammen zum Geburtsgeschehen hat sich in in den letzten Jahrzehnten auf esoterischen Schnickschnack reduziert. Es kann doch keine Rede davon sein, dass sie auch nur im Entferntesten die Bedeutung haben, die sie mal vor 100 oder 200 Jahren hatten. Die Ausbildung hat einfach nicht mit der modernen Medizin Schritt gehalten. Und selbstverständlich bringt es Risiken mit sich, wenn sich eine Gebärende allein in die Hände der Hebamme begibt. Dass die Versicherungen da die Prämien hochschrauben, ist doch nachvollziehbar. Welche Frau will denn niederkommen wie ihre Großmutter. Die Rolle der Hebammen könnte auch heute noch außerordentlich wertvoll sein. Aber nicht im medizinischen Sinne. Dafür sind sie einfach nicht mehr qualifiziert genug

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