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Heiraten vs. Karriere: Das Dilemma der Singlefrauen
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Männer stehen nicht auf ehrgeizige Frauen? Das ist ein Klischee, doch richten sich weibliche Singles offenbar danach: Laut US-Forschern schrauben sie ihre Ansprüche zurück, um potenzielle Partner nicht zu verprellen.

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viwaldi 11.05.2017, 12:25
1. Wahlfreiheit? Fehlanzeige!

Wer nicht das Lebensmodell wählt, das die Wirtschaft, SPON oder Frau Schwarzer für "richtig" hält, ja, dem wird sofort unterstellt, er "hätte ein Problem". Das ist die schöne neue Wahlfreiheit. Wer eine Familie mit drei Kinder gründen will, ist sofort verdächtig. Weil eine Familie nicht gedeihen kann, wenn beide Eltern volle Karriere machen, - dann machen sie das auf Kosten der Kinder. Die rennen dann alle zum Psychiater, und wir wundern uns warum die Zahl der Psychotherapien explodiert. Wer Karriere machen will, soll sie machen. Und sich dafür den geeigneten Partner suchen. Wer aber eine klassische Familie gründen will, sollte sich hier nicht Unterstellungen anhören müssen. Machen wir uns frei von den Lebensentwürfen, die andere für uns konstruieren. Wahlfreiheit bedeutet, dass der Staat sich nicht einmischt in die persönlichen Lebensentwürfe. Gerechtigkeit bedeutet, dass die Lebensentwürfe im Rahmen des Grundgesetzes beachtet werden und nicht aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen unter Druck gesetzt werden. Zitat Grundgesetz:(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft. ...

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meister_proper 11.05.2017, 12:26
2. Ergo sind Frauen selbst schuld wenn sie nicht so weit kommen?

Oder was soll uns diese Studie sagen? In meinen Augen ist das Problem eher, dass aggressives Verhalten in unserem Wirtschaftssystem eher belohnt wird als kooperatives. Und auf viele Männer wirkt eine aggressive Frau eher abstoßend, wenn es um die Suche nach einer Partnerin geht. Umgekehrt haben viele Frauen kein Problem mit aggressiven Männern, solange sich die Aggression nach außen richtet. Würde kooperatives Verhalten im Wirtschaftsleben stärker begünstigt würde sich das Problem so nicht äußern.

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vincent-april 11.05.2017, 12:37
3. Sind 55-60 Wochenstunden gut?

Ganz allgemein sollte ein Mensch nicht 60 Stunden in der Woche arbeiten, wenn er neben der Arbeit noch andere Interessen verfolgen möchte.

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marthaimschnee 11.05.2017, 12:41
4.

Zitat von vincent-april
Ganz allgemein sollte ein Mensch nicht 60 Stunden in der Woche arbeiten, wenn er neben der Arbeit noch andere Interessen verfolgen möchte.
Ja, seh ich auch so. Wer 60 Stunden pro Woche Arbeitet, kommt eh nebenbei zu kaum was.

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h. sapiens 11.05.2017, 12:47
5. Naja.

Es gibt auch Männer, die sich extrem herunterdummen müssen. Ich bin ein gutaussehender, weisser, heterosexueller Mann - und allein. Wo, verdammt nochmal, sind denn all die hochgeistigen Frauen?

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tiefenrausch1968 11.05.2017, 12:47
6. Was läuft da schief?

Wenn jemand für Geld 70-80% seiner Lebenszeit verhökert?

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Aquifex 11.05.2017, 12:49
7.

Zitat von meister_proper
Oder was soll uns diese Studie sagen? In meinen Augen ist das Problem eher, dass aggressives Verhalten in unserem Wirtschaftssystem eher belohnt wird als kooperatives. Und auf viele Männer wirkt eine aggressive Frau eher .....
Die Frage ist doch viel eher "Warum ist das eigentlich ein PROBLEM"?
Es ist schlicht so....und nun? Tatsächlich gibt es überhaupt kein PROBLEM. Es haben sich nur einige in den Kopf gesetzt, daß das eins ist/sein sollte/muß....

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taglöhner 11.05.2017, 12:50
8. Wieso Schuld?

Zitat von meister_proper
Oder was soll uns diese Studie sagen? In meinen Augen ist das Problem eher, dass aggressives Verhalten in unserem Wirtschaftssystem eher belohnt wird als kooperatives. Und auf viele Männer wirkt eine aggressive Frau ......
Sie werten, warum?

Frauen, die sich fortpflanzen wollen, setzen teilweise andere Prioritäten als solche, bei denen das nicht im Vordergrund steht.
Genau so ist es auch bei den Männern.

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Aquifex 11.05.2017, 12:51
9.

Zitat von vincent-april
Ganz allgemein sollte ein Mensch nicht 60 Stunden in der Woche arbeiten, wenn er neben der Arbeit noch andere Interessen verfolgen möchte.
Das ist eine amerikanisch Studie. Da ist das völlig normal. Europäische Sozialtraumtänzer würden sich verwundert die Augen reiben, wenn sie mal unter den amerikanischen oder asiatischen Bedingungen arbeiten müßten. 60h die Woche? 14 Tage annual leave, also wenn ich zwei Wochen krank bin habe ich keinen Anspruch auf Urlaub mehr...? Überstunden abbauen...!?

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