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Heiraten vs. Karriere: Das Dilemma der Singlefrauen
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Männer stehen nicht auf ehrgeizige Frauen? Das ist ein Klischee, doch richten sich weibliche Singles offenbar danach: Laut US-Forschern schrauben sie ihre Ansprüche zurück, um potenzielle Partner nicht zu verprellen.

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dasdondel 11.05.2017, 13:00
10. Falsche Schlussfolgerungen

Zitat von
"Im Hinblick auf ihre Heiratsaussichten vermeiden Singlefrauen Aktionen, die ihrer Karriere helfen könnten."
Nein. Die Versuchanordnung belegt lediglich, daß die Frauen falsche Angaben machen, wenn sie von potentiellen Wunsch-Sexualpartnern oder von anderen Frauen beobachtet werden.
Gegenüber Männern, die für sie nicht in Frage kommen verhalten sie sich nicht so - meine Erfahrung.

Zitat von
"Männer haben ein Problem damit, wenn Frauen intelligenter oder erfolgreicher sind als sie."
Das drücken Sie ebenfalls missverständlich aus. Männer haben tatsächlich das Problem, daß Frauen sie als Sexualpartner nur dann attraktiv finden, wenn der Mann sie dominiert. Eine Frau macht sich dem Alpha-Mann gegenüber klein, trifft sie auf ein Beta-Männlein passiert das Gegenteil : Sie macht ihn klein.

Der Autor macht keine Unterscheidung zwischen Alpha/Beta Männern und Frauen. Vier unterschiedliche Möglichkeiten wirft er in einen Topf. Das ist so dermassen ungenau... oder gar Absicht ?

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schwarzwald67 11.05.2017, 13:02
11. Gleiches Problem, gleiche Antwort

Das Problem ist bekannt, wird jedoch von den sog. Karrierefrauen nicht akzeptiert. Frauen binden sich, gesellschaftlich gesehen, vorwiegend nach oben, während Männer diesbezüglich keine Präferenz haben. Die Ausrede dieser Frauen, Männer fürchten starke, selbstbewusste,...etc. pp. Frauen, dient nur dazu, vom eigenen Beitrag zu diesem Dilemma abzulenken.

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bru.zag 11.05.2017, 13:08
12. @aquifex: Die

....können allerdings mit recht darauf hinweisen, dass unter diesen Bedingungen die absolute wie auch die relative Effizienz und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter nicht höher, sonder niedriger ist als in den meisten Westeuropäischen Industrieländern.....

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the_tetrarch 11.05.2017, 13:18
13. Teufelskreis

1. Frauen werden von Mädchenbeinen an zum Lügen dressiert. Netter ausgedrückt: Sie lernen sich so zu verhalten, dass sie entweder ohne Reibereien ihre Ziele erreichen - oder sie geben notfalls eher ihre Ziele auf. Hauptsache Everybody´s Darling. (Wie immer: das gilt nicht für ALLE, aber für sehr viele)
2. Offenbar stand auch bei der Beantwortung des Fragebogens die Strategie Pate, sozialen (gesellschaftlichen!) Erwartungen zu entsprechen. Großer Fehler, meines Erachtens.

Nicht nur werden im Laufe des Lebens immer mehr von diesen schizoiden Lebenslügen angehäuft, was für die eigene Zufriedenheit auf Dauer nicht förderlich ist. Die Frauen verbauen sich auch die Möglichkeit, eine wirklich passende Partnerschaft einzugehen (oder, genauso wichtig: auf eine unpassende zu verzichten). Eigentlich sehr fatal und sehr traurig.

Wir befinden uns im 21. Jh.!

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fatherted98 11.05.2017, 13:26
14. stimmt nicht...

...schon sehr "minderbemittelte Partnersuchende" setzen ihre Ansprüche extrm hoch....akademischer Abschluss + super Job + super Figur + super nett + sehr viel Geld.....drunter geht bei den meisten gar nichts. Fehlende Optik macht hier nur die Brieftasche wett. Männern wird immer vorgeworfen nur nach der Optik zu gehen....ist es nicht viel verlogener beide Kriterien (Opitik + Geld) als Kriterium anzusetzen?

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matteo51 11.05.2017, 13:33
15. gutaussehend

Vielleicht stehen diese Frauen auf jemand anderen? Und "gutaussehend" und...ähem ..."weiß", stehen nicht auf deren Relevanzliste....?
könnt' ja sein, mein' ich nur mal so.

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Sibylle1969 11.05.2017, 13:35
16.

Zitat von viwaldi
Wer nicht das Lebensmodell wählt, das die Wirtschaft, SPON oder Frau Schwarzer für "richtig" hält, ja, dem wird sofort unterstellt, er "hätte ein Problem". Das ist die schöne neue Wahlfreiheit. Wer eine Familie mit drei Kinder gründen will, ist sofort verdächtig. Weil eine Familie nicht gedeihen kann, wenn beide Eltern volle Karriere machen, - dann machen sie das auf Kosten der Kinder. Die rennen dann alle zum Psychiater, und wir wundern uns warum die Zahl der Psychotherapien explodiert. Wer Karriere machen will, soll sie machen. Und sich dafür den geeigneten Partner suchen. Wer aber eine klassische Familie gründen will, sollte sich hier nicht Unterstellungen anhören müssen. Machen wir uns frei von den Lebensentwürfen, die andere für uns konstruieren. Wahlfreiheit bedeutet, dass der Staat sich nicht einmischt in die persönlichen Lebensentwürfe. Gerechtigkeit bedeutet, dass die Lebensentwürfe im Rahmen des Grundgesetzes beachtet werden und nicht aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen unter Druck gesetzt werden. Zitat Grundgesetz:(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft. ...
Darum ging es in dieser Studie ja gar nicht. Es ging darum, herauszufinden, ob Frauen sich im Hinblick auf die Erfolgschancen auf dem Beziehungsmarkt bescheidener in Karrieredingen geben. Darauf hat die Studie starke Hinweise ergeben. Man kann also annehmen, dass, ob bewusst oder unbewusst, viele Frauen denken, dass zu starke Karriereambitionen ihre Chancen auf dem Beziehungsmarkt verschlechtern.

Und aus Erfahrung muss man sagen, da ist auch oft was dran. Manche, natürlich nicht alle, Männer wollen eine Partnerin, der sie überlegen sind.

Umgekehrt gibt es auch viele Frauen, die keinerlei Karriereambitionen haben und gerne einen Mann mit selbigen finden wollen.

Die Studie fand aber an einer Eliteuniversität statt, d.h. die Frauen dort haben ja weit überdurchschnittliche Karriereaussichten als andere Frauen.

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DienstagbeiSpon 11.05.2017, 13:38
17. Wieso

.. hat das was mit dem Wunsch nach einem Partner zu tun? Selbst wenn Frauen nur untereinander über Karriere, Bewerbungsgespräche und Jobvorstellungen sprechen, werden sie unsicher und stapeln erstmal tief. Der Wunsch nach mehr, hat doch nicht zwangsläufig mit dem Paarungsverhalten zu tun, sondern sehr viel wahrscheinlicher mit der gesellschaftlichen Stellung der Frau im Berufsleben allgemein.

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unzensierbar 11.05.2017, 13:42
18. Geschlecht oder Partnerschaft?

Hat man hier denn auch beachtet, ob sich die Meinung und Vorstellungen aufgrund von Geschlecht oder möglicher Partnerschaft ändern? Vielleicht gilt diese Studie allgemein für Menschen auf Partnersucher oder in Partnerschaften und nicht generell für Frauen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass jeder unabhängig von Geschlecht seine Jobvorstellungen anpassen kann. Und was ist denn überhaupt schlecht daran? Eine Partnerschaft sollte über der Arbeit stehen.

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aron_dc 11.05.2017, 13:43
19.

Zitat von h. sapiens
Es gibt auch Männer, die sich extrem herunterdummen müssen. Ich bin ein gutaussehender, weisser, heterosexueller Mann - und allein. Wo, verdammt nochmal, sind denn all die hochgeistigen Frauen?
Wenn das alle ihre "Vorzüge" sind, kann ich verstehen warum all die hochgeistigen Frauen nicht um Sie herumschwärmen. Sie nicht?

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