Forum: Karriere
Heiraten vs. Karriere: Das Dilemma der Singlefrauen
Getty Images

Männer stehen nicht auf ehrgeizige Frauen? Das ist ein Klischee, doch richten sich weibliche Singles offenbar danach: Laut US-Forschern schrauben sie ihre Ansprüche zurück, um potenzielle Partner nicht zu verprellen.

Seite 4 von 8
freigeistiger 11.05.2017, 14:24
30. Untersuchung=Zahlen + Interpretation

Ich entnehme dem Artikel, dass Frauen zurücksteckten wenn es darum ging, die eigene Meinung gegenüber anderen zu vertreten. __ Dass übliche populistische Männer Bashing "Männer haben ein Problem damit, wenn Frauen intelligenter oder erfolgreicher sind als sie." sollten die Medien zukünftig unterlassen. Dafür gibt es keine Belege. Im Gegenteil, es gibt ein große Anzahl von Männern, die sich von ihren Partnerinnen trennen, da sie kein adäquaten Partner waren. Oder erst gar keine Beziehung eingehen. Erwartungshaltung an andere, Männer, haben ist nicht intelligent oder kompetent. Ein oft gehörter Schlüsselsatz sollte bekannt sein "Ein Mann hat mich unterstützt und mir geholfen."

Beitrag melden
teherlon 11.05.2017, 14:34
31. Zwei Seiten der gleichen Medallie..

"Frauen stehen auf ehrgeizige Männer? Das ist ein Klischee, doch richten sich männliche Singles offenbar danach: Sie erhöhen ihre Ansprüche und Leistung, um sich für potenzielle Partner interessant zu machen..." Solange Frauen auf gleicher gesellschaftlicher Ebene/gleichem Milieu oder nach oben heiraten - und Männer auf gleicher gesellschaftlichen Ebene/gleichem Milieu oder nach unten... Können Männer eben den Pool an potentiellen Partnern erhöhen, im dem sie Ihren Status aufwerten. Frauen, in dem sie sich unter Wert verkaufen. Und solange wir den gesellschaftlichen Status nunmal durch den Job, Geld und macht definieren.. Das lustige ist ja dass laut Studie die Aussage der (Single & Nicht-Single) Männer zum Gehaltswunsch nicht abweichen und konstant bleiben. Die der vergebenen Frauen auch. Wundert sich bei all dem noch jemand über ein bestehendes Gender-Pay-Gap? PS: Männer mögen es genauso wenig, wenn andere Männer intelligenter/erfolgreicher/ehrgeiziger als sie selbst sind. Läuft ja auch wieder auf einen reduzierten Pool an möglichen Partnern hinaus.

Beitrag melden
FocusTurnier 11.05.2017, 14:36
32. Vielleicht....

Zitat von Olaf
Nun, zumindest zeigt es, dass die Frauen nicht auf der Suche nach einem Mann sind, der gerne Zuhause bleiben und sich um die gemeinsamen Kinder kümmern möchte, während sie das Geld verdienen. Dann müssten sie ihren Gehaltswunsch nämlich nach oben korrigieren, um sich für diese Männer attraktiv zu machen.
....machen sie das auch, weil sie wissen, daß sie in diesen Gehaltsregionen nicht mehr auf so viele Männer treffen, die zusätzlich dann noch in allen weiteren Partnerwahlkriterien (Alpha-Softie 2.0.....) punkten können. Der Partnermarkt in dieser sozialen Region ist nur für Männer ein "Käufermarkt", da es gerade in den USA weitaus mehr junge Frauen mit hohem Einkommen (oder überhaupt Schul- und Studienabschlüssen) gibt, als Männer.

Beitrag melden
neurobi 11.05.2017, 14:51
33.

"Männer haben ein Problem damit, wenn Frauen intelligenter oder erfolgreicher sind als sie. "
Das sehe ich anders.
Es ist eher andersherum, Frauen haben ein Problem mit weniger intilligenten/erfolgreichen Männern.

Daher würde beim Gegenversuch, also Fragebögen an die männlichen Studenten, wohl gnadenlos übertrieben was den eigenen Status betrifft. Nur damit man auf dem Partnermarkt bessere Chancen hat.

Beitrag melden
mborevi 11.05.2017, 14:52
34. Ich kenne genügend Männer, die ...

... besonders auf intelligente Frauen stehen, die Erfolg im Beruf haben. Aber gerade solche Frauen sind besonders anspruchsvoll, was Männer betrifft. Und leider ist dann die Auswahl nicht mehr besonders groß. Männer: Mehr Bildung! Lasst die besten Frauen nicht unverheiratet!

Beitrag melden
scottbreed 11.05.2017, 14:52
35. ist doch logisch

Frau soll in Beziehung in erster Linie Frau sein mit allen Evolutionären Vorzügen.. Mutter, Weiblichkeit und natürlich auch ein gesundes Selbstvertrauen.. Zu selbstbewusst wirkt auf die meisten Männer zu männlich.. Was soll ich als Beispiel mit ner Frau die mich in Prinzip als man nicht mehr braucht und selber alles auf die reihe bekommt.. Da kann ich als man ja gleich in ner Männer wg ziehen.. Dazu brauche ich als Mann keine Frau... zusammenleben definiert sich nunmal in der klassischen Rollenverteilung..

Beitrag melden
Subco1979 11.05.2017, 14:56
36. Viel Arbeiten = Karriere machen

Hier wird ein grundsätzlicher, von den Arbeitgebern gern gesehener, Fehler gemacht: Viele, harte Arbeit (60 Wochenstunden + viel Reisetätigkeit) wird als Karrieremotor verkauft. Das ist aber grundsätzlich falsch. Sicher sitzt man bei Kündigungswellen etwas sicherer im Job, als ein Normal- oder gar Underperfomer. Doch was mache ich als Chef, wenn ich wen befördern will? Den, der 50% der gesamten Arbeit in meiner Abteilung wegschafft oder den Kollegen, der nicht so viel macht? Im einen Falle sinkt nach der Beförderung die Effektivität meiner Abteilung deutlich ab, im anderen Falle bleibt sie zumindest gleich. Zudem habe ich keinen befördert, der mir am Stuhl sägen kann. - So einfach ist die Denkweise. Darum gut merken: Ein Hamsterrad sieht nur von innen wie eine Karriereleiter aus!

Beitrag melden
neurobi 11.05.2017, 14:57
37.

Zitat von Aquifex
Das ist eine amerikanisch Studie. Da ist das völlig normal. Europäische Sozialtraumtänzer würden sich verwundert die Augen reiben, wenn sie mal unter den amerikanischen oder asiatischen Bedingungen arbeiten müßten. 60h die Woche? 14 Tage annual leave, also wenn ich zwei Wochen krank bin habe ich keinen Anspruch auf Urlaub mehr...? Überstunden abbauen...!?
Das kann man dan an der Produktqualität und der Effizienz der Amerikaner sehen.
Und auch bei hießeigen Managern ist das zu beobachten.
Wer zuviel arbeitet, macht immer mehr Fehler in Relation zur Arbeitszeit.

Beitrag melden
Hanz Gruber 11.05.2017, 14:57
38.

Zitat von neurobi
"Männer haben ein Problem damit, wenn Frauen intelligenter oder erfolgreicher sind als sie. " Das sehe ich anders. Es ist eher andersherum, Frauen haben ein Problem mit weniger intilligenten/erfolgreichen Männern.
Ist eher so das das dies ein gesellschaftliches Problem ist. Frauen die auf Ihr Ansehen in der Gesellschaft wert legen, haben ein Problem mit weniger erfolgreichen Männern.

Beitrag melden
skar_123 11.05.2017, 14:59
39.

Zitat von Aquifex
Europäische Sozialtraumtänzer würden sich verwundert die Augen reiben, wenn sie mal unter den amerikanischen oder asiatischen Bedingungen arbeiten müßten.
Ich stimme Ihnen mit dem Augen reiben zu.. nur frage ich mich schon seit geraumer Zeit warum die Amis dann wirtschaftlich nicht viel besser dastehen wenn doch jeder einzelne so viel mehr wegschaufelt. Dazu kommt noch dass ihr Sozialsystem kaum was kostet. Möglicherweise ist der europäische Sozialtraumtanz volkswirtschaftlich gesehen gar nicht so falsch (wobei er längst nicht in allen Branchen und in allen Ländern gleich heftig getanzt wird).

Beitrag melden
Seite 4 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!