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Heiraten vs. Karriere: Das Dilemma der Singlefrauen
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Männer stehen nicht auf ehrgeizige Frauen? Das ist ein Klischee, doch richten sich weibliche Singles offenbar danach: Laut US-Forschern schrauben sie ihre Ansprüche zurück, um potenzielle Partner nicht zu verprellen.

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manicmecanic 11.05.2017, 15:06
40. Die Frauen bekommen keinen ab

Und das sind sie selbst Schuld,da sie sehr wohl trotz Intelligenz keinen Mann akzeptieren können der jobmäßig unter ihnen steht.Woher ich das weiß?Ich habe so ein seltenes Exemplar geschnappt.Ich war so dumm statt das Gymnasium zu beenden Handwerker werden zu wollen.Meine Frau muß sich seit Jahrzehnten mehr oder weniger unverhohlen von ihren ähnlich rangigen Kolleginnen anhören wie sie sich denn mit so einem einlassen konnte.Das war s.o. schon vor Dekaden so,hat sich aber trotz all der modernen Einflüsse NULL geändert.

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pepe83 11.05.2017, 15:07
41. umgekehrt wird ein Schuh draus

Für Frauen ist es erfahrungsgemäß kaum vorstellbar, einen Partner zu suchen, welcher finanziell, intellektuell oder im sozialen Status unter ihnen steht. Meistens werden Versorger gesucht, auch wenn das gar nicht notwendig wäre. Männer hätten schon gerne intelligente, erfolgreiche Frauen. Sie haben aber oberhalb des eigenen Niveaus kaum Möglichkeiten.

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dasistdasende 11.05.2017, 15:08
42. Oder halt...

Manchmal sollte man einfach nicht zu viel nachdenken. Wenn es sich richtig anfühlt, dann ist es wahrscheinlich auch so.

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Forist2 11.05.2017, 15:09
43. Tarnen und täuschen eben

Wenn dann die Beziehung nicht klappt, weil Frau zuvor ihre wahren Motivationen versteckt hat, hat sie es ja vielleicht bis dahin geschafft, ihren Plan (B)aby umzusetzen.
Deshalb akademische alleinerziehende überall.
Ich kann verstehen, dass meine männlichen Kinder, ü30, den Frauen aus dem Weg gehen.
Wer will schon Jahrzehntelang Unterhalt zahlen und als Mann trotz Vollzeitarbeit, nur ein Taschengeld behalten dürfen ?

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mol1969 11.05.2017, 15:17
44.

Eine gut verdienende Karrierefrau ist für einen Mann anstrengend, weil sie im Zweifel ohne ihn klarkommen kann und bei Abklingen der berühmten Schmetterlinge die Beziehung einfach aufkünfigt und geht.
Ergo muss sich der Mann laufend bemühen, sie in irgendeiner Form "bei Laune" zu halten. Ihr (nicht unbedingt finanziell) etwas bieten, sie zu gesellschaftlichen Verpflichtungen begleiten usw.

Umgekehrt wird eine Nicht-Karrierefrau eher dazu neigen, den Mann so zu nehmen wie er ist. Und bei der klassischen Rollenverteilung, die ja noch bis in die 80er Jahre hieß: Mann verdient den Lebensunterhalt, Frau bleibt zu Hause ist es für den Mann noch einfacher. Die Frau war schlichtweg von ihm abhängig, bei einer Scheidung wäre sie gesellschaftlich geächtet und finanziell sehr schlecht aufgestellt gewesen. Ich weiß, das klingt jetzt alles ganz schrecklich, aber das ist die Wahrheit über die angeblich so glücklichen Beziehungen vergangener Generationen: Die Frau war finanziell vom Mann abhängig, hat das aber als "normal" akzeptiert und von einer Beziehung nicht die ewige Verliebtheit erwartet, sondern eine ordentliche Versorgung. Ein Mann, der seine Frau gut behandelte, keine Gewalt gegen sie anwandte und ihr genügend Geld für den Haushalt und ein minimales Taschengeld gab, war bereits eine gute Partie.

Ich will das jetzt gar nicht bewerten. Fakt ist aber, dass es ein Mann heute in einer Beziehung um ein Vielfaches schwerer hat. Er muss wesentlich mehr in eine Beziehung investieren als früher. Und deshalb scheitern heute auch die meisten Beziehungen nach ein paar Jahren.

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peter_1974 11.05.2017, 15:24
45. Tiefenpsychologische Betrachtung der weiblichen Bedürfnisse...

... die 500ste. Was glauben Frauen was Männer glauben und wie richten siei hr Verhalten danach aus?
Schon toll, mit was für Fragen sich so manche Studie beschäftigt.

Schade, dass es - so weit ich weiß - keine Studie gibt, die sich mit der Frage beschäftigt, welchen Problemen sich manche Männer bei der Partnerwahl gegenüber sehen.
Irgendwie scheint der Horizont bei dem Thema mit "zu dumm, zu faul, zu hässlich" abgegrast zu sein.

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Olaf 11.05.2017, 15:26
46.

Zitat von FocusTurnier
....machen sie das auch, weil sie wissen, daß sie in diesen Gehaltsregionen nicht mehr auf so viele Männer treffen, die zusätzlich dann noch in allen weiteren Partnerwahlkriterien (Alpha-Softie 2.0.....) punkten können. Der Partnermarkt in dieser sozialen Region ist nur für Männer ein "Käufermarkt", da es gerade in den USA weitaus mehr junge Frauen mit hohem Einkommen (oder überhaupt Schul- und Studienabschlüssen) gibt, als Männer.
Je höher die Ansprüche, desto kleiner der Markt. Stellt frau den "Spamfilter" zu streng ein, entgehen ihr eben manchmal auch interessante Angebote.

Ganz oben in der Nahrungskette stehen die erfolgreichen Profifussballer. Sie sind jung, sportlich, berühmt und Reich. Sie haben die freie Wahl.

Nur kommen die wenigsten Frauen überhaupt an die Ran.

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neurobi 11.05.2017, 15:26
47.

Zitat von skar_123
Ich stimme Ihnen mit dem Augen reiben zu.. nur frage ich mich schon seit geraumer Zeit warum die Amis dann wirtschaftlich nicht viel besser dastehen wenn doch jeder einzelne so viel mehr wegschaufelt. Dazu kommt noch dass ihr Sozialsystem ......
Sie schaufeln ja nicht mehr weg, das ist das Problem. Die Produktivität geht mit steigender Arbeitszeit zurück. Ab einem bestimmten Zeitpunkt kommt dann noch die rapide steigende Fehlerrate dazu.

Hat aber wenig mit dem Balzverhalten des modernen Menschen zu tun. Da scheinen wir manchen Vögeln immer noch sehr änlich zu sein.

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Leibdschor 11.05.2017, 15:32
48. Frau selbst schuld

Das Problem ist, glaube ich, dass gebilde und Karriere- Frauen Ansprüche an ihren Partner hegen, der meist nicht realitätsnah sind. Entweder sollte er genauso karierregeil und gebildet sein, dann ist die Beziehung wohl aberr eher eine Beziehung auf Abstand, da kaum Zeit für Gemeinsamkeiten ist, jeder nur sein eigenes Ego auslebt. Oder es darf aber auch kein "Langweiler" sein, der zwar ihre Karriere wohlwollend in Kauf nimmt und dafür für Sie Zeit hat und vielleicht den Haushalt noch schmeißt. Soeiner ist nämlich im "Umfeld" auch nicht vorzeigbar weil uncool und ohne Karriere. Somit scheitert die Suche nach dem Passenden am eigenen Anspruchsdenken. Je älter Sie wird, um so mehr wird das zum Problem. Im Gegensatz zu Männern, die sich auch mit "Passt!" zufrieden geben können, sind die sogenannten "modernen" Frauen selten bereit Kompromisse einzugehen. Er sollte ihnen schon mindestens den Horizont erweitern, ständig geistigen und kulturellen Input geben, zum "Aufsehen" animieren. Das damit Mann zu 99% überfordert ist, kommt ihnen garnicht in den Sinn. Das sie dann keinen finden der ihren Vorstellungen entspricht, Männer auch abwinken vor lauter mentalen Stress, wird ihnen erst klar wenn sie merken, dass ihre biologische Uhr tickt oder ihnen keiner mehr hinter guckt. Es gibt genügend Männer die gebildet und gut situiert sind, aber ebend keine Karriere betreiben. Leider fällt dieser Typ bei den meisten Akademikerinnen durch, weil er nicht dem eigenen Anspruch entspricht oder wohl zu "grau" ist. Eine Beziehung ohne Kompromisse gibt es aber nicht und irgendwann wird auch der tollste Hecht ein Normalo. Aber dass muss sie sich erstmal eingestehen. Meistens ist es dann aber zu spät und wundert sich, dass in den Wechseljahren bei Elitepartner und Co. keiner aufzutreiben ist.

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Ortus 11.05.2017, 15:33
49. Die eigentliche Problematik

für die amerikanischen Single-Frauen dürfte wohl eher darin liegen - dass immer weniger Männer überhaupt eine Ehe eingehen wollen. In den letzten 30 Jahren hätte sich der Prozentsatz der verheirateten oder verlobten 20 - 35 Jährigen von 59 % auf knapp unter 20 % vermindert, wird behauptet. Schaut man sich in den dortigen Foren um, stellt man immer wieder fest - dass man einem überzogenen Feminismus die Schuld dafür gibt. Die Rechtsprechung bei Scheidungen sei so frauen-orientiert, dass eine Scheidung praktisch den wirtschaftlichen Ruin des Mannes bedeuten würde. Wobei immer wieder betont wird, dass ca. 80 % aller Scheidungsanträge von Frauen gestellt würden. Der extreme Feminismus auf der einen Seite - und die MGTOW-Bewegung auf der anderen Seite. (MGTOW = Men go their own way.) Wenn dem tatsächlich so sein sollte, ist das genannte 'Bildungsproblem' wohl nur die Spitze des Eisbergs.

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