Forum: Karriere
Heutige Wella-Chefin über Babypause : "Mit dir sind wir in einem Jahr fertig"

"Null Bock" auf eine Frau hatten die Kollegen von Elke Benning-Rohnke, als diese nach der Geburt ihres Sohnes wieder arbeiten ging. Das war vor über 20 Jahren. Heute sitzt sie im Vorstand.

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bekkawei 15.12.2014, 13:44
30.

Zitat von sabinaz
...und halte die Diskussion trotzdem für extrem wichtig. Weil sich hierzulande viel zu wenig und das wenige zu langsam ändert. Viele Frauen an der Spitze erleichtern allen berufstätigen Frauen das Leben. Das beginnt mit besseren Kinderbetreuungsmöglichkeiten und endet mit familienfreundlicheren Arbeitszeiten (geht alles, ist eine Frage der Organisation in den Unternehmen).
Das ist kompletter Unsinn.

Auch die Supermarktkassiererinnen moechten familienfreundliche Arbeitszeiten und deshalb haben dann abends ab 17.30 Uhr die Supermaerkte zu.
Faenden Sie das dann auch "gut organisiert"?
Oder die Kita-Betreuerinnen, die vielleicht auch Familie haben und ab 16 Uhr nach Hause wollen?

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corvus cornix 15.12.2014, 13:47
31. prima

Zitat von TomRohwer
Und lassen Sie Ihr Privatleben bitte da, wo es hingehört: zu Hause. So wie Männer das übrigens seit jeher tun.
Und warum tun die Männer das?
Entweder sie haben kein Interesse an ihren Kindern oder aber sie trauen sich (wegen genau solcher Menschen wie Ihnen) nicht, das Interesse an ihren Kindern auszuleben.
Mein Job ist (mir) wichtig, ohne Frage, aber meine Kinder auch und wenn eine irgendwie geartete Betreuung wegbricht oder nicht anderwertig organisierbar ist, dann habe ich (männlich, Führungsebene) keine Probleme damit, meine Kinder an oberste Stelle zu setzen. Ich möchte auch Vater sein und nicht nur Geld-nach-Hause-Bringer!

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bekkawei 15.12.2014, 13:52
32.

Zitat von sabinaz
Ich will nichts in Blaue behaupten, aber bei Ihnen scheint eine Frau im Rücken alles Häusliche zu organisieren oder Sie haben keine Kinder. Sonst wüssten Sie, dass solche Probleme sehr wohl auch den Arbeitsalltag bestimmen. Kinder kann man nicht immer wegorganisieren, selbst mit den besten Betreuungsmöglichkeiten nicht. Wollen wir deshalb keine mehr haben? Sollen deshalb fähige Leistungsträgerinnen ganz zu Hause bleiben? Oder gibt es vielleicht langsam mal ein paar mehr Leistungsträger, die ”an den heimischen Herd” eilen? Weil ein Kind krank ist und den Papa braucht – und das ach so wichtige Meeting auch wann anders stattfinden kann... Wäre schön!
Man kann als Frau, wenn man richtig Karriere machen will, jemanden einstellen, der das Kind/die Kinder komplett von morgens bis abends betreut. Mit allem Drum und Dran. Und zwar so, dass man nie ein Meeting abbrechen muss, um nach Hause zu eilen. So, dass man vollkommen ruhig auch 10 Stunden Tage schieben kann.
Und wenn das Kind krank ist, hat die Person alles fest im Griff.

Diese Betreuung kostet natuerlich was. Aber wenn man Karriere macht, verdient man ja auch genug und kann sich das leisten.

Und ein "ach so wichtiges Meeting", wie Sie so herablassend schreiben, und damit wohl eine unnuetze Besprechung meinen, das gibt es an wichtigen Positionen selten. Da geht es meistens um was dringendes.

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diehavo 15.12.2014, 13:52
33. man merkt doch,

daß die Mütter, die wegen ihrer Karriere ihre kleinen Kinder in "allerbestmögliche, liebevolle" Obhut gegeben haben, ihre Kinder ja "abgöttisch lieben" (wie sie ja selbst immer demonstrativ wiederholen), eigentlich viel mehr als die "anderen", die im Interesse ihrer Kinder auf den interessanten, abwechslungsreichen, kontaktreichen, wertbestätigenden Tagesablauf in einer schicken Firma verzichten.

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tommit 15.12.2014, 13:56
34. Mal allen Ernstes

Zitat von Otepoti
Hier ist immer nur die Rede von gesunden Kindern, die man problemlos in eine Betreuung geben kann. Ich kenne keine Frau mit einem behinderten Kind, die den Wiedereinstieg nach einer Babypause geschafft hat. Hier liegt noch einiges im Argen. Leider wird darüber nie gesprochen.
was wollen Wir eigentlich.. und mit wir meine ich jetzt Männer und Frauen.
Natürlich sind Männer männlich manchmal dominant usw. aber das ist doch keine unlösbare Katastrophe..
Momentan reduzieren sich die Deutschen um 200000 Einwohner pro Jahr oder 2,4 Mio in 10 Jahren..

Dazu werden wir immer älter.. wir haben eine Gesellschaft die sich überlegt,und jetzt versuche ich Langsamsprech in Schrift zu fasen:
Ob sie sich Kinder 'leisten' kann..?
Wir diskutieren um Mutterschaft mit 60 als Sieg der cryomedizinischen Emanzipation?
Die eigenen Eltern mit spätestens 25 beerdigen , die Grosseltern nie gekannt?
Leute wir sind gerade geschmeidig am Aussterben.. wenn wir bis 2100 diskutieren, dann sind wir Deutsche nur noch 50 Mio und davon weit über die Hälfte 65..

Sowas wird man nicht durch Quote lösen auch nicht durch Karriere....
Intoleranz heilt man nicht durch umgedrehte Intoleranz und Ignoration bzw Prokrastinieren...
Das was manche sich hier auf den Intellekt schreiben, wird es nie geben.. weil der Mensch eben so ist...
Man stelle sich mal vor was der Mensch wäre wenn die Natur nur halb so mannigfaltig wäre... die Diversität treibt die Evolution nicht die Hybris und kapitalistischer Egoismus der Elterngeneration (beiderlei Geschlecht).

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Angelheart 15.12.2014, 14:06
35. Die Tatsache, dass überhaupt...

...in Frage gestellt wird, eine Frau könne möglicherweise eine Aufgabe nicht ebenso erledigen, wie ein Mann, hat sich mir (als Mann) nie erschlossen - sie ist so unglaublich schwachsinnig! Nur eine Frage der Macht(ausübung)!

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alpenkraut 15.12.2014, 14:11
36.

Ich freue mich immer für Menschen, bei denen alles perfekt ist. Selbst die Söhne sind schon wieder überaus talentiert.

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tommit 15.12.2014, 14:13
37. Das muss die Realität aber auch hergeben

Zitat von lock_vogell
das ist in meinen augen ein ganz schwaches argument... denn die pflicht sich um ein behindertes kind besonders kümmern zu müssen sollte gefälligst nicht nur aufgabe der frau sein. da muss sich der mann eben entsprechend mehr einbringen.
denn Nachteilsausgleiche für Behinderte sind zu 99% an ein vorhandenes EInkommen gebunden..
Pauschbetrag, KFZ Steuer, Höhere Kilometerpauschale usw usw..
Man braucht also einen der arbeitet und einen der den Pflegemehraufwand erbringt ujnd die Teilung muss nun auch einmal der Arbeitgeber mitmachen, sonst nutzt das ganze Gejapse nichts...

Wir als Gesellschaft müssen gesund oder nicht den Druck von den Familien nehmen und dafür sorgen dass auch unsere kranken Kinder versorgt sind und nicht nur wenn sie trotzdem arbeiten...

Das wird uns nicht erspart bleiben, nur die Folgen verschieben sich auf die nächste Generation.. bis es nicht mehr schiebt...
Fragen sie mal eine Familie ob sie lieber 3000 zu 2000 und 1000 hätte oder 2000 zu 1000 und 1000 und sie werden eine klare Antwort bekommen.
Ich glaube es gibt nur eine Berufsgruppe in der unterschiedliche betriebstätigkeit in Jahren nicht zu einem vermeintlich höheren Anspruchsdenken führt, ABgeordnete die bekommen alle ab dem ersten Tag das gleiche Grundgehalt.. selbst als Azubi..
Das bedeutet wohl die ABgeordneten sind alle Philantropen
Der Volkssport mit den meisten Mitgliedern : Prokrastinieren

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corvus cornix 15.12.2014, 14:17
38. ...

Zitat von bekkawei
Man kann als Frau, wenn man richtig Karriere machen will, jemanden einstellen, der das Kind/die Kinder komplett von morgens bis abends betreut. Mit allem Drum und Dran. Und zwar so, dass man nie ein Meeting abbrechen muss, um nach Hause zu eilen. So, dass man vollkommen ruhig auch......
Zum ersten Absatz
Was soll das? Kinder sind kein Selbstzweck, aber wenn ich welche habe, dann kümmere ich mich auch (mehr oder weniger) um sie und überlasse nicht die komplette Betreuung einer "Fremdperson".

Zum dritten Absatz
Das glauben Sie jetzt nicht wirklich, oder? Was meinen Sie, wie oft ich schon in ach so wichtigen Meetings gesessen habe, in denen nur Papier hin und her geschoben wurde, weil der Chef mal wieder meinte, ein Meeting machen zu müssen. Meiner persönlichen Einzelmeinung nach, waren die Meetings am fruchtbarsten, bei denen ein wichtiger Teilnehmer (aus welchen Gründen auch immer) unter Zeitdruck stand: Man vermeidet das Labern und konzentriert sich auf das Wesentliche.

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abby_thur 15.12.2014, 14:19
39.

Zitat von bekkawei
Das ist kompletter Unsinn. Auch die Supermarktkassiererinnen moechten familienfreundliche Arbeitszeiten und deshalb haben dann abends ab 17.30 Uhr die Supermaerkte .....
Das alles kann man schichttechnisch regeln.
Es liegt meist an den Arbeitgebern und kinderlosen Kollegen, dass eine familienfreundl. Arbeitszeit nicht möglich ist.

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