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Home Office: Immer weniger Deutsche arbeiten zu Hause
Corbis

Heimarbeit schien jahrelang auf dem Vormarsch. Viele hofften, Job und Familie so leichter unter einen Hut zu bekommen. Doch tatsächlich arbeiten immer weniger Menschen in den eigenen vier Wänden, so eine Studie des DIW. Besonders überraschend ist die Entwicklung bei Frauen.

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Finnland55 19.02.2014, 12:39
1. Frauen = Mütter?

Mal wieder sehr unspezifisch: welche Frauen sind denn da gemeint? Nicht jede Frau ist auch gleichzeitig Mutter. Und wenn generell die Teilzeit zunimmt, ist in diesen Fällen Heimarbeit vielleicht auch gar nicht nötig?
Ich habe auch lange von heimarbeit geträumt, aber mittlerweile bin ich froh, dass das bei mir nicht zur Debatte steht - die räumliche Trennung von Arbeit und Freizeit find ich persönlich sehr wichtig und angenehm. Nur bzg. des Pendelns wär es bisweilen von Vorteil.

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_stordyr_ 19.02.2014, 12:48
2.

Natürlich gibt es weniger davon. Weil immer weniger Unternehmen diese kontrolle aufgeben wollen.
Liegt nicht unbedingt daran, dass leute das nicht tun wollen. Ich stelle einen Bedarf bei Mitarbeitern fest, der nicht befriedigt wird, weil die Firmenleitung das nicht will.

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Solid 19.02.2014, 12:53
3. Billiger Sprit

Der Sprit ist halt einfach immer noch viel zu billig.

Sämtliche Büroarbeiten können heute problemlos zu Hause erledigt werden und das ist das Gros der Arbeit.

Theoretisch kann heute sogar Lokführer von zu Hause aus erledigt werden, denn auf die Strecke glotzen kann man auch zu Hause.
Vielleicht könnte ein Lokführer sogar drei oder vier Loks gleichzeitig fernbedienen.

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fort-perfect 19.02.2014, 12:54
4. Sehr angenehm

Zitat von sysop
.... Doch tatsächlich arbeiten immer weniger Menschen in den eigenen vier Wänden, so eine Studie des DIW.
ich nutze seit mehreren Jahren intensiv das Homeoffice und bin sehr zufrieden. Meine Arbeit ist allerdings auch nicht an einen definierten Arbeitsplatz gebunden und im Zeitalter von xdsl und Co theoretisch auch in der "Südsee" zu erledigen.....
Meine Chefs sehe ich lediglich 1-2 mal im Monat und fehlende "Sozialkontakte" mit Kollegen werden durch das Wegfallen der Pendelei mehr als kompensiert.
Allerdings habe ich in meinem Arbeitsleben schon immer Beruf- und Privatleben strikt getrennt....
Fazit: Für mein restliches Arbeitsleben gerne weiter so!

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LorenzSTR 19.02.2014, 13:02
5. Tja

So ist das eben in diesem Land. Da zählt eher wie lange das Licht im Büro brennt, als wirklich produktive Leistung, die natürlich in vielen Bereichen geschätzt zu 80 Prozent auch von zu Hause aus erledigt werden könnte. Aber hierzulande sitzen dank der Fixierung auf formale Abschlüsse und schnurgerade Lebensläufe sowieso oft die falschen Leute auf den falschen Plätzen - und diese "Entscheider" müssen dann natürlich mit Anwesenheitszeiten glänzen.

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Lamer_Exterminator 19.02.2014, 13:07
6. Steuer

Hat schon maljemand das Thema Home Office unter dem Aspekt des Lohnsteuerjahresausgleiches betrachtet.

Heutzutage ist es kaum noch möglich ein Büro, das nur teilweise genutzt wird, abzusetzen. Der Gesetzgeber unterstützt das Home Office in keinster Weise, geht eher in die andere Richtung.

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Freifrau von Hase 19.02.2014, 13:08
7. Heimarbeit

Tja, die meisten haben eben in Deutschland doch keinen Job, den man von daheim machen kann. Wer bei Krupp im Stahlwerk arbeitet, Maschinen schraubt, Lehrer ist, Altenpfleger, Kellner, Kassiererin usw. der kann das eben nicht von daheim machen.

In GB, wo nur noch Finanzprodukte verkauft werden, mag das funktionieren.

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Kamatipura 19.02.2014, 13:08
8. sehr unpassendes Bild

Home office heißt nicht telefonieren und gleichzeitig Kinder betreuen. Es ist eher eine echte Alternative zu 75 Euro Monatskarte und 10 Stunden vergeudete Lebenszeit (Arbeitszeit?) durch pendeln pro Woche.

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skroete 19.02.2014, 13:16
9. Verweigerung meist beim Arbeitgeber

Der Ton des Artikels ist so formuliert als würden nur so wenig Arbeitnehmer (egal ob Männer oder Frauen) zu hause arbeiten WOLLEN. Meist dürfte das in der Realität nicht der Fall sein, da sich die meisten Arbeitgeber dagegen stellen.

Abgesehen von Kinderbetreuung gibt es heutzutage immer mehr Fernbeziehungen, die sich durch home office-Regelungen viel besser gestalten könnten. Oder häufig liegen die Arbeitsplätze der Partner so weit auseinander, dass man sich entschließt in die Mitte zu ziehen und jeder der Partner dann bis zu zwei oder drei Stunden tägliches Pendlen in Kauf nimmt. Auch hier wären home office-Tage angebracht.

Ich denke, für viele wäre es schon eine große Erleichterung wenigstens ein paar Tage pro Woche von zu hause arbeiten zu können. Auch ein einziger vor-Ort-Tag pro Woche oder alle zwei Wochen sollte ausreichen um den persönlichen Kontakt zu den Kollegen nicht zu verlieren. In diesem Fall könnten die meisten wohl auch mit einer größeren Entfernung zwischen Wohn- und Arbeitsplatz zurechtkommen.

Am Ende zählt für den Arbeitgeber doch das Resultat und nicht die abgesessenen Stunden. Daher kann ich das Kontroll-Argument nicht nachvollziehen. Kontrollen sind auch durch regelmäßige Telefonate möglich um den Chef auf den neuesten Stand zu bringen oder um Sachen abzustimmen.

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