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Home Office: Immer weniger Deutsche arbeiten zu Hause
Corbis

Heimarbeit schien jahrelang auf dem Vormarsch. Viele hofften, Job und Familie so leichter unter einen Hut zu bekommen. Doch tatsächlich arbeiten immer weniger Menschen in den eigenen vier Wänden, so eine Studie des DIW. Besonders überraschend ist die Entwicklung bei Frauen.

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Gegengleich 19.02.2014, 13:16
10.

Zitat von fort-perfect
ich nutze seit mehreren Jahren intensiv das Homeoffice und bin sehr zufrieden. Meine Arbeit ist allerdings auch nicht an einen definierten Arbeitsplatz gebunden und im Zeitalter von xdsl und Co theoretisch auch in der "Südsee" zu erledigen..... Meine Chefs sehe ich lediglich 1-2 mal im Monat und fehlende "Sozialkontakte" mit Kollegen werden durch das Wegfallen der Pendelei mehr als kompensiert. Allerdings habe ich in meinem Arbeitsleben schon immer Beruf- und Privatleben strikt getrennt.... Fazit: Für mein restliches Arbeitsleben gerne weiter so!
Schließe mich komplett an. Nur sehe ich meine Chefs 1-2 mal im Jahr...


Zitat von Finnland55
die räumliche Trennung von Arbeit und Freizeit find ich persönlich sehr wichtig und angenehm.
Dafür hat man ein Arbeitszimmer. Dort findet die ARBEIT statt.
In der Freizeit geht man da nicht rein - fertig ist die räumliche Trennung.

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static2206 19.02.2014, 13:24
11. Ich denke viele wollen

aber dürfen einfach nicht. Ich könnte auch bequem von zuhause aus arbeiten, es wäre völlig ausreichend wenn ich höchstens 1 mal die woche für ein meetings ins büro käme, alle probleme die bearbeiten muss kommen eh per telefon oder email von daher meine physische anwesenheit ist in 95% der fälle gar nicht notwendig. zumal ich teilweise nur ins büro muss um sauerstoff in kohlenstoffdioxid umzuwandeln.

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Questionator 19.02.2014, 13:24
12. Lokführer?

Zitat von Solid
Der Sprit ist halt einfach immer noch viel zu billig. Sämtliche Büroarbeiten können heute problemlos zu Hause erledigt werden und das ist das Gros der Arbeit. Theoretisch kann heute sogar Lokführer von zu Hause aus erledigt werden, denn auf die Strecke glotzen kann man auch zu Hause. Vielleicht könnte ein Lokführer sogar drei oder vier Loks gleichzeitig fernbedienen.
Wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen, um einen Hochverfügbarkeitsarbeitsplatz mit unterbrechungsfreier Stromverorgung und alternativen Netzanbindungen zu rechnen, müsste der Sprit schon noch um Einiges teurer werden!

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anicici 19.02.2014, 13:27
13. ungleich

Sehr ärgerlich! Bisher gab es noch nie zu diesem Thema ein Foto eines Arbeitnehmers, der während seiner (Heim-)arbeit ein spielendes Kind auf dem Schoß hält, aber immer gibt es dazu solche von Frauen! Das sagt eine Menge über die Einschätzung von Frauen- und Männerarbeit! Welche Arbeit kann man machen mit Kind auf dem Schoß?? Und wie ist die Qualität der Kinder-Betreuung dann wohl? Das ist sicher nicht gemeint mit "Vereinbarkeit von Familie und Beruf = Arbeit von zu Hause aus.

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Herr Hold 19.02.2014, 13:36
14. Lokführer

Zitat von Solid
Der Sprit ist halt einfach immer noch viel zu billig. Sämtliche Büroarbeiten können heute problemlos zu Hause erledigt werden und das ist das Gros der Arbeit. Theoretisch kann heute sogar Lokführer von zu Hause aus erledigt werden, denn auf die Strecke glotzen kann man auch zu Hause. Vielleicht könnte ein Lokführer sogar drei oder vier Loks gleichzeitig fernbedienen.
Da haben sie vollkommen recht. Auch Ärzte brauchen nicht mehr in das Krankenhaus in den OP zu kommen, die operieren Ihre Kniescheibe über das Internet.

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leningraderin 19.02.2014, 13:37
15. Echt schade

Ich hätte gern von Zuhause gearbeitet. Nur leider hat es mir bis jetzt kein Arbeitgeber je angeboten. Man muss sich zum Bürostandort schleppen, um die Sachen zu erledigen, die genauso effizient im Home Office bearbeitet würden.

Das Problem liegt eindeutlich in der Trägheit des Denkens der meisten Firmen. Sie sind nicht mutig genug neue Arbeitskonzepte ins eigene Betriebsablauf zu integrieren.

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hikaru 19.02.2014, 13:37
16.

Da in den meisten Arbeitsbereichen, wo "Heimarbeit" in Frage käme, ohnehin keine produktive Arbeit geleistet wird, sondern die MItarbeiter für Anwesenheit bezahlt werden, gilt "Heimarbeit = einfach-mal-zu-Hause-bleiben". Und das wird dann doch als unangemessen empfunden.

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SPONaqua 19.02.2014, 13:38
17. Zu langweilig

Ehrlich - mir wäre das zu langweilig. Ich war letzte Woche wegen Erkältung krank geschrieben, und mir ist daheim die Decke auf den Kopf gefallen. Wie öde. Immer nur die eigenen vier Wände. Ich bin froh, wenn ich raus kann. Zwischendrin mal shoppen, Kaffeetrinken, Kollegen-Tratsch haben, eventuell mal in der Stadt ein hübsche Frau entdecken. Noch schlimmer wäre die Woche vermutlich mit Partnerin und / oder Kinder(n) gewesen. Grässlich. Home Office ist nichts für mich.

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skroete 19.02.2014, 13:48
18. falsches Bild

Zitat von anicici
Sehr ärgerlich! Bisher gab es noch nie zu diesem Thema ein Foto eines Arbeitnehmers, der während seiner (Heim-)arbeit ein spielendes Kind auf dem Schoß hält, aber immer gibt es dazu solche von Frauen! Das sagt eine Menge über die Einschätzung von Frauen- und Männerarbeit! Welche Arbeit kann man machen mit Kind auf dem Schoß?? Und wie ist die Qualität der Kinder-Betreuung dann wohl? Das ist sicher nicht gemeint mit "Vereinbarkeit von Familie und Beruf = Arbeit von zu Hause aus.
Das ärgert mich auch. Dies ist sicherlich nicht die Realität wenn man von home office zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf spricht. In erster Linie dient es der besseren zeitlichen Flexibilität. Ohne Zeit die durch den Arbeitsweg drauf geht, kann man die Kinder später zur Kita bringen und früher abholen (ist preiswerter wenn man weniger Stunden buchen muss bzw. macht die Betreuung durch teilweise enge Öffnungszeiten der Kitas teilweise überhaupt erst möglich). Außerdem wäre es möglich nachmittags für die Kinder zu hause da zu sein und abends weiter zu arbeiten wenn der Partner zu hause ist und man sich ablösen kann.

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lakonie 19.02.2014, 13:52
19. zweischneidig

Teleoffice ist für die Kollegen im Büro, die auf Information von den Teleworkern angewiesen sind, eine Quälerei. Wie oft wäre es einfacher, mal eben in einem schnellen persönlichen Gespräch Dinge abzuklären. Aber der Teleworker ist nicht da, telefonisch (mal wieder) nicht erreichbar und die e-mails sind nicht ein mühseliges Ping-Pong-Spiel, bei dem man auf Antwort wartet. Wir haben hier einige Teleworker im Büro und es nervt! Für die Teleworker ist es natürlich angenehm, es sei ihnen gegönnt, aber unter den Bürokollegen macht sich hier mehr und mehr der Unmut breit. Fazit: Teleoffice ist nicht für jeden Job geeignet und wird auch immer mal wieder ausgenutzt.

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