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Homeoffice: Mitarbeiter sollen leichter von zu Hause aus arbeiten können
DPA

Mehr als die Hälfte der Deutschen möchte wenigstens ab und zu im Homeoffice bleiben. Das soll nach Plänen des Arbeitsministeriums bald leichter möglich sein.

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draco2007 05.01.2019, 16:32
120.

Zitat von 53er
was Sie da von sich geben .-). Aber bitte, jeder darf seine Kosten selber tragen, wenn er denn möchte, nur zu. Um Ihnen wenigstens etwas auf die Sprünge zu helfen: Sie bezahlen Miete (oder haben mal den Büroraum gekauft/gebaut mit Ihrem Geld). Sie heizen, brauchen Strom und Ihr Router bezahlt sich auch nicht von alleine. Die Büroausstattung wird Ihr Arbeitgeber meist auch nur einmalig im Betrieb zur Verfügung stellen. Drucker, Druckerpatronen etc. um nur einige Beispiele zu nennen. Wenn Sie das alles selber bezahlen wollen, gerne.
Miete zahle ich auch wenn ich im Büro bin.
Heizung auch, vielleicht etwas weniger.
Strom dürfte marginal mehr sein.
Sie haben keinen Router ohne HO?

Und wenn sie viel drucken müssen, können sie das garantiert mit ihrem AG aushandeln, dass sie sowas als Spesen abrechnen können und es sogar 100% wiederbekommen.

Aber sie vergessen was sie sparen, wenn sie nicht jeden Tag 1-2 Stunden im Auto verbringen. Allein wenn sie die Fahrzeit mit ihrem Stundenlohn berechnen, dürften sie ein Vielfaches sparen, selbst wenn sie ALLES selbst bezahlen.

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k70-ingo 05.01.2019, 16:32
121.

Zitat von 53er
was Sie da von sich geben .-). Aber bitte, jeder darf seine Kosten selber tragen, wenn er denn möchte, nur zu. Um Ihnen wenigstens etwas auf die Sprünge zu helfen: Sie bezahlen Miete (oder haben mal den Büroraum gekauft/gebaut mit Ihrem Geld). Sie heizen, brauchen Strom und Ihr Router bezahlt sich auch nicht von alleine. Die Büroausstattung wird Ihr Arbeitgeber meist auch nur einmalig im Betrieb zur Verfügung stellen. Drucker, Druckerpatronen etc. um nur einige Beispiele zu nennen. Wenn Sie das alles selber bezahlen wollen, gerne.
Wie gesagt, Strom, Wasser, etc ist anteilig nach Verhältnis Bürofläche-Wohnfläche absetzbar, Aufwendungen für Arbeit und Arbeitszimmer zu 100%.

Ich erhalte Arbeitsgeräte und Büromaterial von meinem Arbeitgeber, aber wenn ich sie selber kaufen würde, könnte ich die Kosten bei der Steuer absetzen.

Soviel zur Sache von einem langjähigen Homeofficetroll.
Ihr Auf-die-Sprünge-Helfen geht daher ins Leere.

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touri 05.01.2019, 16:45
122.

Zitat von 53er
was Sie da von sich geben .-). Aber bitte, jeder darf seine Kosten selber tragen, wenn er denn möchte, nur zu. Um Ihnen wenigstens etwas auf die Sprünge zu helfen: Sie bezahlen Miete (oder haben mal den Büroraum gekauft/gebaut mit Ihrem Geld). Sie heizen, brauchen Strom und Ihr Router bezahlt sich auch nicht von alleine. Die Büroausstattung wird Ihr Arbeitgeber meist auch nur einmalig im Betrieb zur Verfügung stellen. Drucker, Druckerpatronen etc. um nur einige Beispiele zu nennen. Wenn Sie das alles selber bezahlen wollen, gerne.
Die Miete zahle ich so oder so, denn ich arbeite dann ja daheim. Mein Vermieter reduziert mir leider nicht die Miete nur weil ich auf der Arbeit bin und in der Zeit die Wohnung nicht nutze. Welcher Büroraum? Ich habe einen Platz für meinen PC, da wandert mein Firmenlaptop hin, wenn ich mobil arbeite. Strom hab ich erwähnt, das sind vielleicht 5 € im Monat und das ist hoch gegriffen. Und denn Router hab ich natürlich auch schon, genauso wie meine 50.000er flatrate, die es auch nicht interessiert ob ich ein paar MB mehr verbrauche. Drucker habe ich auch schon, wie erwähnt, und die paar Blätter die ich drucke (größere Sachen Drucke ich natürlich in der Firma, wenn ich will kann ich den Firmen Drucker sogar von Daheim ansteuern) fallen nicht ins gewicht, zumal ich einen Laserdrucker besitze und Papier mitnehmen kann. All diese Dinge basaß ich schon bevor ich überhaupt die Möglichkeit hatte mobil zu arbeiten und das gilt auch für so ziemlich jeden den ich kenne. Selbst mein Vater der schon seit etlichen Jahren in Rente ist und nie in seinem Leben mobil gearbeitet hat, hätte alles notwendige Equipment. Fällt Ihnen sonst noch etwas ein ;-)

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53er 05.01.2019, 17:15
123. Bitte nachlesen

Zitat von k70-ingo
Wie gesagt, Strom, Wasser, etc ist anteilig nach Verhältnis Bürofläche-Wohnfläche absetzbar, Aufwendungen für Arbeit und Arbeitszimmer zu 100%. Ich erhalte Arbeitsgeräte und Büromaterial von meinem Arbeitgeber, aber wenn ich sie selber kaufen würde, könnte ich die Kosten bei der Steuer absetzen. Soviel zur Sache von einem langjähigen Homeofficetroll. Ihr Auf-die-Sprünge-Helfen geht daher ins Leere.
https://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/beruf/arbeitszimmer-kosten-fuer-das-home-office-absetzen.html.
I.d.R. haben Angestellte mit Home Office Tätigkeit auch einen Arbeitsplatz im Unternehmen, auch wenn sie den nur sporadisch nutzen. Schlau eingefädelt vom Finanzamt. Wer einen Arbetsplatz hat, kann auch 4 Tage in der Woche im Büro zu Hause arbeiten und bekommt trotzdem keinen Pfennig vom Finanzamt dafür. Das mag bei Ihnen nicht so sein, für den großen Rest ist das aber leider so. Home Office entlastet den Staat, die Umwelt und die Straßen oder den ÖPNV, nur nicht die Arbeitnehmer, die ihr Eigentum kostenlos zur Verfügung stellen sollen und die Kosten selber tragen müssen. Steuergercht wäre nur eine, anteilige Absetzbarkeit.

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Einhorn 05.01.2019, 17:37
124.

Egal ob Home- oder Präsenzoffice - die Haltung der Menschen zur Arbeit ist sehr individuell. Es gibt Menschen, die sich zuhause nicht mehr abgrenzen können und sich ausbeuten - die tun das aber bei einer entsprechenden Vertrauensarbeitszeitregelung auch im Büro. Und es gibt die, die nur bummeln und trödeln - die gibt es auch an beiden Orten. Ja, ich habe auch einen Kollegen auf den das zutrifft, der ist zuhause schlecht erreichbar, hat nie etwas fertig - aber das ist im Büro irgendwie gleich. Dort verbringt er sehr viel Zeit damit, Strom- und Telefontarife zu vergleichen oder seinen Urlaub zu planen. Und wenn er das nicht tut, tratscht er mit anderen in der Teeküche. Ja, ich spreche tatsächlich von einem Mann :-).

Ich selbst arbeite gelegentlich von zuhause und empfinde das als sehr produktiv. Ich bin arbeitgeberseitig technisch sehr gut ausgestattet, Videotelefonie ist schon aufgrund der dezentralen Unternehmensstruktur seit Jahren im Einsatz. Die gute Vernetzung führt dazu, dass ich selbst im Büro nicht zum Kollegen hingehe um ihm etwas am Bildschirm zu zeigen - ich rufe ihn an und schalte meinen Bildschirm frei. Das geht von zuhause genausogut, wobei ich weiß, dass das ein Privileg eines Stadtrandbewohners ist.

Was bei uns gerne gemacht wird, sind Videokonferenzen morgens um 7:30 Uhr. Die einen sind schon im Büro, die anderen fahren danach erst los - so umgehen alle den dicksten Stau. Das geht aber auch nur, wenn man nicht blöd angeschaut wird, wenn man um 16:00 Uhr das Haus verlässt - schließlich hat man dann die 8 Stunden schon voll.

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MissMorgan 05.01.2019, 17:40
125. @catcargerry

"ein Gesetz, das ein Recht auf Heimarbeit einräumt, ist ein Eingriff in die Organisationsfreiheit des AG und ideologisch motivierter realitätsferner Populismus."
Der AN als Mensch hat vielleicht auch das Recht, sich aktuellen Entwicklungen anzupassen und dem AG die Innovationen nahe zu bringen. Ihrem Beitrag nach, hätte man beim AG noch nicht einmal Heizung im Arbeitsraum verlangen dürfen.
Die Organisationsfreiheit des AG beinhaltet zwar, dass der AN gegen einen Roboter ausgetauscht wird, aber wehe der AN möchte - sofern machbar - außerhalb der Augenaufsicht des Chefs arbeiten. Stimmt, da kann man nicht nach jedem Toilettenbesuch einen Anschiss vom Chef bekommen, weshalb man schon wieder nicht am Platz war.

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draco2007 05.01.2019, 17:44
126.

Zitat von 53er
https://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/beruf/arbeitszimmer-kosten-fuer-das-home-office-absetzen.html. I.d.R. haben Angestellte mit Home Office Tätigkeit auch einen Arbeitsplatz im Unternehmen, auch wenn sie den nur sporadisch nutzen. Schlau eingefädelt vom Finanzamt. Wer einen Arbetsplatz hat, kann auch 4 Tage in der Woche im Büro zu Hause arbeiten und bekommt trotzdem keinen Pfennig vom Finanzamt dafür. Das mag bei Ihnen nicht so sein, für den großen Rest ist das aber leider so. Home Office entlastet den Staat, die Umwelt und die Straßen oder den ÖPNV, nur nicht die Arbeitnehmer, die ihr Eigentum kostenlos zur Verfügung stellen sollen und die Kosten selber tragen müssen. Steuergercht wäre nur eine, anteilige Absetzbarkeit.
Reden sie mit ihrem AG darüber. Ich bekomme eine Pauschale, sofern ich den Firmen-Laptop ablehne und mein eigenes Gerät nutze.

Und natürlich sparen sie als AN....neben Sprit (was sämtliche Kosten vermutlich übersteigt) schlicht und ergreifend die wohl wertvollste Resource die existiert: ZEIT.

Ich nutze lieber Dinge, die ich ohnehin schon habe, auch wenn es mit 5-10 Euro im Monat mehr kosten sollte und gewinne dafür 1-2 Stunden JEDEN TAG.

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k70-ingo 05.01.2019, 18:33
127.

Zitat von 53er
https://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/beruf/arbeitszimmer-kosten-fuer-das-home-office-absetzen.html. I.d.R. haben Angestellte mit Home Office Tätigkeit auch einen Arbeitsplatz im Unternehmen, auch wenn sie den nur sporadisch nutzen. Schlau eingefädelt vom Finanzamt. Wer einen Arbetsplatz hat, kann auch 4 Tage in der Woche im Büro zu Hause arbeiten und bekommt trotzdem keinen Pfennig vom Finanzamt dafür. Das mag bei Ihnen nicht so sein, für den großen Rest ist das aber leider so. Home Office entlastet den Staat, die Umwelt und die Straßen oder den ÖPNV, nur nicht die Arbeitnehmer, die ihr Eigentum kostenlos zur Verfügung stellen sollen und die Kosten selber tragen müssen. Steuergercht wäre nur eine, anteilige Absetzbarkeit.
Wollen Sie mich verkaspern? Bescheiße ich jetzt seit 9 Jahren das Finanzamt und/oder ist das Finanzamt so doof und kennt die eigenen Regeln nicht?
Ich habe doch ausdrücklich dargelegt, daß ich seit fast 10 Jahren 4 Tage die Woche im Homeoffice arbeite und die steuerliche Bewertung genauso abläuft, wie ich das geschildert habe.
Und das nicht nur bei mir, sondern auch bei bei anderen Arbeitgebern tätigen Telearbeitern. Meiner Frau z.B.

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axel_spon 05.01.2019, 19:05
128.

Zitat von k70-ingo
Unfug. Ein Homeoffice ist sehr wohl von der Steuer absetzbar. Ich bin seit jetzt fast 10 Jahren Teletubbie (4 Tage Homeoffice, 1 Tag Büro je Woche).
Kein Unfug.
Bei mehr als 50% (4 von 5 Tagen) steht Ihnen das Arbeitszimmer und die Anreise für den einen Tag zu.

Bei unter 50% (z.B. 2 von 5 Tagen oder 20 von 50 ganzen Wochen) stehen Ihnen die Fahrtkosten für die Präsenztage zu. Die Kosten zuhause sind dann eben NICHT ABSETZBAR.

Dafür, etwas absetzen zu können, wird außerdem verlangt, dass der Arbeitgeber bescheinigt, dass Sie keinen Arbeitsplatz haben, weil Sie Ihre Präsenztage z.B. in Besprechungsräumen verbringen. Gibt es flexible Arbeitsplätze, werden Sie diese Bescheinigung aber nicht bekommen.

Außerdem: Anteilige Kosten werden nur die Werbungskostenpauschale überschreiten, wenn Ihr Haus noch nicht bezahlt, Ihre Miete hoch ist und/oder die Präsenztage an Ihrer ersten Arbeitsstätte liegen. Erhalten Sie für diese Tage Reisekosten, entfallen ja die Werbungskosten und die Kosten des Arbeitszimmers gehen in der Pauschale auf. Trotzdem sind 20 Wochen im HO auf der Wasser-, der Stromrechnung, bei der Abnutzung des Büroraums, bei Papier und Druckertinte etc. für Sie deutlich spürbar.

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axel_spon 05.01.2019, 19:12
129.

Zitat von k70-ingo
Wollen Sie mich verkaspern? Bescheiße ich jetzt seit 9 Jahren das Finanzamt und/oder ist das Finanzamt so doof und kennt die eigenen Regeln nicht? Ich habe doch ausdrücklich dargelegt, daß ich seit fast 10 Jahren 4 Tage die Woche im Homeoffice arbeite und die steuerliche Bewertung genauso abläuft, wie ich das geschildert habe. Und das nicht nur bei mir, sondern auch bei bei anderen Arbeitgebern tätigen Telearbeitern. Meiner Frau z.B.
Nein, Sie haben mehr als 50% und dürfen das von da her, aber ich höre nicht zum ersten Mal, dass nicht jedes Finanzamt wissen will, ob Ihnen ein Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Wie kann das aber sein?

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