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Homosexuelle Arbeitnehmer: Lesben und Schwule schrecken vor Outing im Job zurück
DPA

Die Gesellschaft ist toleranter geworden, doch in der Wirtschaft bleibt Homosexualität vielfach ein Tabu. Fast jeder zweite Befragte verschweigt dem Chef, wenn er in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt.

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kanoba 26.01.2019, 11:35
1.

Aus diesem Artikel geht hervor, dass sich alle Homosexuelle bei ihrer Arbeit outen sollten bzw. von ihren Arbeitgebern dazu ermutigt werden sollten. Diese Ansicht ist meiner Meinung nach sehr frag würdig. Die sexuelle Orientierung eines jeden ist erst einmal dessen Privatangelegenheit, die auf der Arbeit nicht weiter thematisiert werden muss, auch von Heterosexuellen wird ja nicht erwartet, dass sie es jedem ihrer Kollegen mitteilen. Davon abgesehen darf natürlich aber auch niemand der sich zu seiner Sexualität äußert bei seiner Arbeit benachteiligt werden.

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dasfred 26.01.2019, 11:36
2. Ich fasse es nicht. Wo wurde die Umfrage gemacht?

Es ist doch heutzutage fast nirgends ein Problem, nebenbei zu erwähnen, dass Zuhause der Mann mit dem Abendessen wartet. Dann ist das Thema durch. Für die Leistung am Arbeitsplatz ist es doch absolut unerheblich, welches Geschlecht die Lebenspartner haben. Das wissen auch die meisten Chefs. Auch die Kollegen haben für sowas oft eine Antenne. Außerhalb vom Profifußball oder auf der Baustelle kräht da kein Hahn nach und selbst dort zählt der Mensch, nicht die Orientierung.

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gerhard.heinzmann 26.01.2019, 11:49
3. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps

Eine Firma ist eine Firma und Kolleg(inn)en sind Kolleg(inn)en und keine Familie und auch kein Freundeskreis. Es interessiert mich nicht was meine Kolleg(inn)en privat machen und noch weniger interessiert mich die sexuelle Orientierung meiner Kolleg(inn)en. Das ist für mich absolute Privatsache. Ich fühle mich vielmehr belästigt durch irgendwelche Outings; warum glaubt der/die Betreffende das mich das interessiert? Das ist Anmaßung; das Privatleben anderer Leute ist für mich tabu und genauso ist mein Privatleben tabu. Daher hat meiner Ansicht nach auch niemand Nachteile im Beruf aufgrund seiner sexuellen Orientierung weil das niemanden interessiert und niemanden etwas angeht; privat kann jeder machen was er will. Sollte wirklich ein Kollege oder gar der Chef nach meinem Privatleben fragen was auch bei mir leider schon vorgekommen ist habe ich keinerlei Probleme damit einfach banale Lügen zu erzählen da es den Anderen eben nichts angeht und Er/Sie auch keinerlei Recht dazu hat mich danach zu fragen.

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manicmecanic 26.01.2019, 12:00
4. @2. träumen Sie weiter

es ist fast nirgends ein Problem auf der Arbeit zu sagen man ist schwul?Sie haben keine Ahnung wieviel Betriebe es gibt wo sehr wohl Schwulenphobie existiert im Jahre 2019.

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anonguest 26.01.2019, 12:03
5.

Zitat von kanoba
Die sexuelle Orientierung eines jeden ist erst einmal dessen Privatangelegenheit, die auf der Arbeit nicht weiter thematisiert werden muss, auch von Heterosexuellen wird ja nicht erwartet, dass sie es jedem ihrer Kollegen mitteilen.
Nein. Ganz und gar nicht. Kein Mann wird jemals nach seiner Frau gefragt. Außer vielleicht: "Seid Ihr im Urlaub weggefahren? Wie hat es deiner Frau gefallen?"

Was sagt man da als schwuler Mann? Lügen, gar nix oder doch "mein Mann fand es toll"?

Ist das schon das schon ein fragwürdiges Outing?

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anonguest 26.01.2019, 12:05
6.

Zitat von gerhard.heinzmann
Eine Firma ist eine Firma und Kolleg(inn)en sind Kolleg(inn)en und keine Familie und auch kein Freundeskreis. Es interessiert mich nicht was meine Kolleg(inn)en privat machen [...]
Soziopaten gibt es überall... doch allgemein sind Menschen Herdentiere, die als Gemeinschaft funktionieren. Diese funktioniert aber auch so, dass man sich für den anderen interessiert (oder für Soziopaten: Man heuchelt das einfch.)

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spdf 26.01.2019, 12:06
7. re

Im meinem bisherigen Berufsleben habe ich in der Hinsicht noch keine negativen Vorkommnisse erlebt. Allerdings weiß ich nicht, wie bestimmte Personen in dem Fall reagiert hätten, weshalb ich da generell eher vorsichtig mit einem Urteil bin. Das gilt vor allem, weil es zu Uni Zeiten sehr wohl einige negative Vorkommnisse in der Richtung gab. Es gibt leider einen bestimmten Typ von Mann, der aus welchem Grund auch immer Panik davor hat, dass irgendeiner in seiner Umgebung schwul sein könnte. Als Folge erwartet er, dass jeder Mann in seiner Umgebung ständig seine Heterosexualität zur Schau stellt, d.h. jeder muss ständig seine Freundin/Ehefrau präsentieren. Allerdings kann das ja auch nur Tarnung sein … wenn die nicht da ist, muss man dann halt ständig anderen Frauen hinterherrennen. Wehe man gibt einer gut aussehenden Frau eine Abfuhr, dann drehen die komplett durch.
Ich gebe zu bedenken, dass auch so jemand nach dem Studium an einem Arbeitsplatz kam und sich seither nicht geändert hat. Übel wird es, wenn so jemand aufsteigt bzw. Chef wird … . Die ruinieren jedes Betriebsklima.

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Nordstadtbewohner 26.01.2019, 12:07
8. Ich verstehe nicht

Ich verstehe das eigentliche Problem nicht. Ich habe mich als heterosexueller Mann noch nie auf Arbeit "outen" müssen und erwarte das auch von meinen homosexuellen Kollegen nicht. Wichtig ist die Arbeitsleistung. Wer bei uns im Unternehmen nicht die geforderte Leistung bringt, der fliegt ungeachtet seiner sexuellen Präferenzen.

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remixbeb 26.01.2019, 12:17
9. @ Nordstadtbewohner

Eben. Sie wurden nicht gefragt. Es wird aber immernoch automatisch angenommen, dass man(n) heterosexuell ist. Nachdem ich bei einem meiner ersten Arbeitgeber etwas Stress bekommen habe, nachdem es raus kam, habe ich mir angewöhnt, es bereits im Vorstellungsgespräch anzusprechen. Mit der Anmerkung, wenn das ein Problem für jemanden im Team sei, sollten sie mich erst gar nicht einstellen. Und bevor jetzt wieder viele los schreien, Schwule müssten ihre sexuelle Orientierung immer nach draußen tragen. Keineswegs. Das ist einfach Selbstschutz. Denn leider leben wir - auch wenn es noch so sehr propagiert wird - nicht in einer Welt, wo die sexuelle Orientierung tatsächlich niemanden juckt.

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