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Homosexuelle Netzwerke: Guten Tag, ich bin anders
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Sie sind talentiert und ehrgeizig. Sie schließen sich zusammen, kämpfen für Anerkennung und gleiche Rechte. Eine Menge Spaß haben sie auch und dazu beneidenswerte Kontakte: Homosexuelle sind bei vielen Arbeitgebern hochbegehrt.

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sbayer 04.11.2013, 10:16
1. Eine Wohltat ...

Es wird wirklich langsam besser in Deutschland. Das ist toll! Jeder Mensch hat das Recht, sich zu entfalten - und zwar mit seinen Kompetenzen und Vorlieben. Wenn man dem Menschen vertraut und respektiert, dann ist er loyal und bereit, Leistung zu geben. Was interessieren die einen eigentlich sexuelle Neigungen des anderen? Das habe ich noch nie verstanden.
Weiter so - der Artikel "made my day"! :-)

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j.e.berger 04.11.2013, 10:20
2. Vorurteile?

Nur die ersten Zeilen gelesen, dann musste ich abbrechen; die quellen ja über von Vorurteilen! Warum sollte ich als Homosexueller denn bessere Kontakte haben oder besonders ehrgeizig sein?
Bitte so etwas in Zukunft ein bisschen neutraler verfassen!

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Lisa_can_do 04.11.2013, 10:25
3. Zu viel Schwachsinn am Montag Morgen

leider ist der Artikel unfassbar gefärbt, bildet nicht das Thema und die Probleme zum Thema ab und widerspiegelt schon gar nicht die Realität ab. Wieder einmal will man aus Homosexualität ein Spass-Thema machen, welches nur für Männer und junge Menschen existiert. In Deutschland ist für Arbeitgeber Homosexualität das absolute Ko-Kriterium, Problem: es gibt natürlich keiner zu. Auffällig ist die Nennung vor allem von amerikanischen MNO's und der IT-Branche. In traditionelleren Bereichen und vor allem in Leitungsebenen wird man wegen Homosexualität gemobbt und auch rausgeschmissen!

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at.engel 04.11.2013, 10:32
4. Gute Netzwerke...

und Beziehungen haben schon immer geholfen, und wird man in Zukunft auch leider immer mehr brauchen.
Ich kann mir auch vorstellen, dass bei Homosexuellen eine gewisse Form von Ehrgeiz und Disponibilität vorhanden ist, die so beim Rest der Bevölkerung schwieriger zu finden ist.
Aber warum sollen Homosexuelle mehr Talent haben... versteh ich nicht.

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DadaSiggi 04.11.2013, 10:33
5. Ob Schützenverein ...

Zitat von sysop
Sie sind talentiert und ehrgeizig. Sie schließen sich zusammen, kämpfen für Anerkennung und gleiche Rechte. Eine Menge Spaß haben sie auch und dazu beneidenswerte Kontakte: Homosexuelle sind bei vielen Arbeitgebern hochbegehrt.
Lions/Rotary Club, Mafia oder schwule Netzwerke. Alle funktionieren nach dem Prinzip der Ausgrenzung. Man bleibt unter sich und unterstützt/fördert sich gegenseitig.

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YourSound 04.11.2013, 10:36
6. Seltsam

Dieser Artikel wirft kein gutes Licht auf die Beschriebenen Netzwerke; nach dem Lesen finde ich es unschön, anzunehmen, dass auf den von der Firma bezahlten Schwulentreffen Jobs und Beförderung einander zugeschachert werden. Hmmm.

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Celegorm 04.11.2013, 10:57
7.

Zitat von sysop
Sie sind talentiert und ehrgeizig. Sie schließen sich zusammen, kämpfen für Anerkennung und gleiche Rechte. Eine Menge Spaß haben sie auch und dazu beneidenswerte Kontakte.
Seltsamer Artikel. Der letztlich selbst in all seinen positiven Attributen ein fürchtlich gestriges Bild voller Klischees und (positiver) Diskriminierung zeichnet. Homosexuelle als Abziehbild der gut vernetzten Spasstunte, vielleicht gar noch als "die besseren Frauen" - gerade das zeigt, dass punkto Gleichstellung und Normalisierung selbst in vermeintlich wohlmeinenden Köpfen noch einiges zu tun ist.

Kommt hinzu, dass mit einer Überbewertung solcher Netzwerke letztlich der Eindruck erweckt wird, ein verschworener, elitärer Club von Homosexuellen würde sich da überall an die Macht intrigieren. Was gängige Vorurteile bedient und in seinen Grundzügen an die Verleumdungen erinnert, die man historisch immer wieder gewissen Minderheiten entgegen gebracht hat. Gleichzeitig werden die eigentlichen Probleme mit immer noch vorhandener alltäglicher Diskriminierung weitgehend ausgeblendet. Alles in allem scheint der Artikel ein ziemlich missratener Versuch ach so toleranter Berichterstattung, der letztlich das Gegenteil bewirkt..

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Boandlgramer 04.11.2013, 11:02
8. optional

1. Das ist wieder so ein Schönwetter-Artikel wie über die Alten, die Nachwuchsförderung und noch ein paar andere Themen. Es erscheint logisch, dass es so ist; es finden sich auch Stichwortgeber - aber die Sache scheitert in der Praxis dann doch überall.

2. Ich kenn' das Problem zwar nur aus zweiter Hand, aber selbst im Kreativbereich überlegt sich ein Schwuler zweimal, ob er sich in seinem Arbeitsumfeld outet - und zwar weil er es muss. Der muss nur mal mit seinem Chef auf Dienstreise müssen...

Die Situation für jeden, der nicht der Norm entspricht, wie sie das Handelsblatt, die Welt und vielleicht noch der Spiegel beschreiben, ist in Deutschland nach wie vor unhaltbar schlecht. Gebärfähige Frauen, Ü50, Homosexuelle, Übergewichtige und Ausländer (bzw. erkennbarer Migrationshintergrund) kämpfen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gegen die Marginalisierung.

Solange man einen schlanken Trottel mit 30 einstellen kann, werden Entscheider den vorziehen. Logisch: Was will man auch von Personalern erwarten, die Horoskope über Bewerber erstellen lassen...

Dagegen helfen nur anonyme Bewerbungen und objektive Kriterien, wobei letztere nicht helfen, wenn sie nur Faktenwissen prüfen. Die Stellenbeschreibung muss als Rollenbeschreibung im Unternehmen beschreiben können, welche Skills hier erforderlich sind.

Und vor Fachwissen kommen immer Selbstmotivation und Kommunikationsfähigkeit - und zwar vor allem in Stresssituationen. Und genau hier sehen die Männer um die 30 (und ich bin selber einer ;) ) nicht gut aus. Kommunikation wird als Waffe missbraucht, Motivation entsteht aus Siegen in sinnlosen Gemetzeln innerhalb des Unternehmens. Nur wer einer kranken Wettbewerbidee hinterherläuft, kann glauben, dass das Unternehmen davon profitiert.

Aber da das alles nicht so ist in echt, wird's immer wieder so sinnlose Artikel wie diesen geben..

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mopsfidel 04.11.2013, 11:04
9. Geschätzte 90 Prozent

der Schwulen sind ein kleines, unbekanntes Licht. Ohne viel Geld und ohne weitreichende Kontakte. Nicht anders wie der "gewöhnliche" Heterosexuelle.
Der Artikel ist geschrieben wie der rosa Tüll um eine exklusive Pralinenpackung.

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