Forum: Karriere
Honorarkräfte in Kliniken und Heimen: "Es brennt gewaltig bei mir und den Kollegen"
Andreas Arnold/dpa

Krankenhäuser können nicht mehr auf Honorarärzte setzen, Altenheime nicht mehr auf freiberufliche Pfleger. Das geht aus zwei höchstrichterlichen Urteilen hervor. Viele Fachkräfte sind empört.

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hkl 13.06.2019, 19:23
1.

Liebe Redakteure

Freiberuflichkeit und freie Mitarbeiter ist ein großer Unterschied!!!!

Freiberuflichkeit betrifft die Umsatzsteuer, Dir zB von Ärzten und Therapeuten nicht erhoben wird

ALLE Ärzte, ALLE Therapeuten sind Freiberufler sie können aber angestellt oder freie Mitarbeiter sein
Das ist in diesem Artikel -mal wieder- falsch dargestellt!!!!

Freie Mitarbeit ist schon lange nicht mehr ganz so einfach. Das ist nichts Neues !! Ich erinnere an Georg Schmidt, MDL Bayern

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iasi 13.06.2019, 19:24
2. Unausgewogener Artikel

Es kommt hier nur eine Seite zu Wort. Und deren Aussagen sind letztlich nichts als Behauptungen.

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Nordstadtbewohner 13.06.2019, 19:26
3. Beamtenmentalität

"Höfer und andere Honorarkräfte wollen nicht auf ihre Freiberuflichkeit verzichten und stattdessen in eine Festanstellung wechseln - weil sie damit Flexibilität abgeben müssten und weniger Geld verdienen."

Hier zeigt sich deutlich, wie sehr Deutschland in der "Beamtenmentalität" gefangen ist. Wenn die Ärzte und Pfleger als freiberufliche Honorarkräfte arbeiten wollen, so sollte man ihnen die Möglichkeit auch lassen, statt alles irgendwie staatlich/ gesetzlich regeln zu wollen. Überall fehlen Pflegekräfte und Ärzte. Der Mangel an Liberalität auf dem Arbeitsmarkt sorgt dafür, dass Arbeit liegen bleibt. Der Gesetzgeber sollte in die angelsächsischen Länder schauen und deren erfolgreiches Konzept übernehmen. Ansonsten werden eines Tages noch Patienten sterben.

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Edenjung 13.06.2019, 19:27
4. Es gibt Regeln....

und an die hat man sich zu halten.
So und wenn das Gericht sagt, dass die Regeln nciht eingehalten werden, dann hat man sich zu fügen, kein wenn oder aber.
Wo kommen wir den da hin.
Entweder die gehälter von Festangestellten und Honorarleuten werden angepasst, damit die Honorarleute Festangestellt arbeiten, aber meckern und drauf bestehen ist nicht.
Andere Berufsgruppen würden für ne Festanstellung morden.

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Lankoron 13.06.2019, 19:31
5. Warum ermöglicht

und auf längere Übergangsfrist verpflichtet man nicht einfach die Zahlung von gesetzlichen Sozialbeiträgen(und den entsprechenden Empfang von Leistungen daraus) für Selbstständige? Jahrzehntelang haben die Sozialkassen und der Gesetzgeber hohe Hürden dagegen aufgebaut, jetzt fällt ihnen das auf die Füsse....

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Kradfahrer 13.06.2019, 19:36
6. Was soll die Aufregung?

Es geht, so ich das recht begreife, nur darum,dass nicht einfach so jeder nach Gutdünken aus der Solidargemeinschaft aussteigen kann - und zwar sowohl auf Arbeitgeber wie auf Arbeitnehmer gemünzt. Das ist nur zu begrüßen!

Dann kommt der Punkt "Fachkräftemangel".

Man sollte und muss diesem selbstverständlich duch Rationalisierung begegnen. Nicht jedes Kreiskrankenhaus kann den vollen Strauß ärztlicher Leistungen bieten, das ist schon aus Qualitätsgründen strikt abzulehnen. Bestes und prominentestes Beispiel ist Herr B. Jelzin aus M., der für seine Herz-OP in ein namhaftes Krankenhaus in der Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Hannover gereist ist. Es ist also absolut nicht anrüchig oder unzumutbar, wenn im Gesundheitswesen Schwerpunkte gebildet werden.

Und aus Sicht der Arbeitnehmer bietet sich doch hier die Möglichkeit für ALLE (und nicht nur für die ellenbogenstärksten Egoisten) bessere Arbeitsbedingungen bei besserer Bezahlung durchzusetzen.

Also in der Summe kann ich die Jammerei über diese Urteile nur als egoistische Selbstbemitleidung und Besitzstandswahrung auf Kosten der Allgemeinheit bezeichnen.

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m.klagge 13.06.2019, 19:38
7. Es lebe die neoliberale Freiheit!

Und von den ersten drei Foristen ist schon einer, falls er denn kein Troll sein sollte, auf diese billige Propaganda heriengefallen. Gute Arbeit, weiter so. Euer Friedrich M.

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01099 13.06.2019, 19:38
8.

"Wir sind nicht in die Festanstellung zu kriegen - auch nicht mit Gewalt" - Oh doch! Ihr Arbeitsvermittler wird Ihnen das erklären. Was für eine Überheblichkeit gegenüber denen, die in Festanstellung für einen Hungerlohn arbeiten gehen. Pfui!

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Funolly 13.06.2019, 19:38
9. Richtig so!

Freiberufliche Honorarkräfte nutzen die Not in den Häusern aus und machen das Elend in den Kliniken und Heimen nur größer! Sie picken sich doppelte Stundensätze und bessere Arbeitszeiten auf Kosten der Festangestellten raus. Als Heimleiter weiß ich, was ich sage: Das ist Erpressung!

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