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Hunde im Büro: Der tut nix, der will nur Wurst
Radio Teddy

Viele Deutsche nehmen ihren Hund mit ins Büro - sogar 15 Bundestagsabgeordnete wollten ihre Vierbeiner mitbringen. Aber was, wenn das Tier auf den Boden kotzt? Fünf Herrchen und Frauchen erzählen vom Job-Alltag mit flauschigen Kollegen.

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rilepho 20.06.2014, 17:52
40. Hunde im Büro

Das ist halt so eine Sache! Vor Jahren hatte meine tierliebe Kollegin ihren Schäferhund ins Büro mitgebracht. Auf die Frage, warum es so fürchterlich stinke im Raum meinte sie: "Mein Hund hat halt Blähungen!"
Fiel etwas zu Boden, angelte man beim Aufheben eine ganze handvoll Hundehaare gratis.
Ich meine, alles zu seiner Zeit und an seinem Ort! Nicht jeder ist ein Hundenarr!

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wakawaka50 20.06.2014, 18:41
41.

Zitat von Erda
Woher wollen Sie wissen, dass der Hund grundlos bellt? Vielleicht mag er Sie nicht, weil Sie ihn nicht mögen?
Und somit sind wir genau bei dem Punkt wie ein Hundebesitzer andere Menschen sieht: Wenn das Tierchen einen anderen anbellt, ist es ja unschuldig. Liegt sicher nur dran, dass der Betreffende das arme Tierchen nicht mag. Ich habe viel mit Hunden zu tun gehabt, und es gibt einfach ab und an Biester, die meinen, einen anknurren/bellen zu müssen. In einer Tierhandlung: Tür auf. Hund RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!. Den Hundebesitzer hat dies überhaupt nicht interessiert! Ich Tür zu, nie wieder dahin gegangen.
Das spiegelt meine Erfahrung mit manchen(!) Hundebesitzern wieder, für die NUR das Tier zählt. Die anderen Menschen sind denen egal. Das wäre als wenn das eigene Kind hergeht und wildfremde Menschen beschimpft, das liesse doch auch keiner durchgehen. Aber dem armen Tierchen verzeiht man es.
Und immer dieselben Sprüche, ich kann sie nicht mehr hören:
- Das hat er noch NIEEE gemacht
- Der tut (sonst) nichts
- Der will nur spielen
usf.

Und hinter allem die offen zu erkennen gegebene Ansicht, dass das Hundchen schon recht haben wird, denn es knurrt ja bestimmt nur ganz böse Menschen an, die es nicht leiden können.
Entschuldigung, selbst WENN jemand das Tier nicht leiden kann, hat das Tier kein Recht einen Menschen zu bedrohen, sei es durch Bellen oder Knurren oder ihn anzuspringen.
Ich mag's auch überhaupt nicht, von Hunden an allen Stellen beschnüffelt zu werden - und auch da darfst du nichts sagen sonst bist du ein Tierfeind.

Ich hab Hunde gehabt, Vögel, Schildkröten, Meerschweinchen, Hasen, Mäuse und Katzen-und nie ein Problem mit diesen je gehabt. Aber auf die Idee meinen Zoo in die Arbeit zu nehmen kam ich nie. Wenn man in der Stadt einen Hund hält, sollte man über einen Garten o.dgl. verfügen.

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sinasina 20.06.2014, 18:45
42. Den Fanatismus, mit dem heute so oft Hundehaltung betrieben wird, lehne ich ab

Den Fanatismus, mit dem heute so oft Hundehaltung betrieben wird, lehne ich ab, obwohl mich Zeit meines Lebens Hunde begleitet haben.

Den Hunde-Hassern wiederum gebe ich zu bedenken:
Hundehalter entlasten die Krankenkassen enorm (und damit den Steuerzahler), denn Hundehalter sind gesünder als Menschen ohne Hunde. Hundebesitzer bewegen sich im Vergleich zu Menschen ohne Haustier mit einer um 34 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit mindestens 150 Minuten pro Woche. Das entspricht der von Wissenschaftlern empfohlenen Mindest-Dosis an Bewegung. Es gibt auch Untersuchungen bezüglich Herzinfarkt, Schlaganfall etc.- google hilft.
Kinder, die mit einem Hund aufwuchsen, haben ein erheblich vermindertes Risiko, an Allergien zu erkranken. Selbst dann, wenn die Kinder eigentlich eine Disposition zu Allergien durch ein mit Algerien belastetes Elternteil haben.

Und zum Schluss: Eines meiner Kinder war krank, wie kleinere Kinder halt öfter mal krank sind - Bauchweh, Unwohlsein, aber nichts auffällig Schlimmes. Als der Hund nach 2 Stunden immer noch wie angewurzelt vor dem Kinderbett lag und weder Gassigehen noch spielen wollte, wurde ich stutzig. Als er versucht, ins Bett zum Kind zu klettern (was streng verboten war), sind wir zu Arzt gerannt. Gott sei Dank.

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dr.Nü 20.06.2014, 18:51
43. Studien

Aktuelle Studien gibt es u.a. von der Virginia Commonwealth University (unter VCU News) und der Buffalo University und von englischen Universitäten - Firmen mit anglo-amerikanischem Hintergrund wie zB google haben daher auch die grundsätzlich "hund erlaubt" policy - nochmal: Natürlich sind Regeln zu beachten und bellende oder gar beißende Hunde gehen natürlich nicht! Aber ein bißchen mehr Toleranz diesbezüglich würde sicher auch den deutschen Unternehmen gut tun - und wie avanti schon zutreffend festgestellt hat: Ein bißchen mehr Entspannung würde vielen hier sicher gut tun - da dürfte der Hund (und insgesamt ein wenig mehr positives Denken in Bezug auf andere Lebewesen und Natur/Umwelt) sicher helfen! ;-)

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gabrieljuge 20.06.2014, 20:12
44. Glücklicherweise...

.. interessiert keinen, wer hier was denkt. Der Arbeitgeber entscheidet, ob Hunde gestattet sind, oder. Wer neu im Unternehmen ist, wird darauf hingewiesen und hat die freie Wahl den Job zu nehmen oder woanders zu arbeiten. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

Das funktioniert bei uns seit 15 Jahren, wir haben momentan, wenn ich richtig überschlage, fast 10 Hunde im Betrieb und nicht einen Mitarbeiter (ca. 120), der damit ein Problem hat.

Probleme haben, wie bei vielen Themen, vor allem die Hypothetisch-Betroffenen, also anders ausgedrückt Leute, die zum Thema eigentlich gar nichts zu sagen hätten aber sich hier mal wieder so richtig ausdrücken dürfen. Toll :)

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FriedlichC 20.06.2014, 21:42
45. Herrlich!

Ich finde es ja fantastisch, wie einige immer von wenigen auf die Gesamtheit der Hundebesitzer schließen. Mein Hund kläfft nicht, pinkelt an nichts, was von Menschenhand gebaut wurde, und seine Haufen werden in bewohnten, bzw. belebten Gegenden IMMER (!) entsorgt. Klar gibt es viele Hundehalter, die keine Ahnung von Hunden haben. Aber ich versuche immer, rücksichtsvoll zu handeln. Besonders, wenn es um den Hund geht. Die Bedürfnisse von Menschen gehen nun mal vor. Aber wenn ich mir dann anhören muss, wie schlimm Hunde und noch schlimmer deren Halter sind, verliere ich irgendwie die Lust, auf solche Leute noch Rücksicht zu nehmen.

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spiegelleser987 20.06.2014, 23:54
46.

Zitat von Eisbär
... bei uns bringen aktuell drei Mitarbeiter ihre Hunde mit ins Büro, das tut dem Betriebsklima keinen Abbruch, im Gegenteil. Ich kann es nur empfehlen!
Was halten Sie denn davon, wenn jemand täglich eine Kobra mitbringt, oder ein süßes kleines Krokodil? Stört ja die anderen nicht.

Reicht es nicht schon, wenn alle auch noch Katzen mitbringen würden. Mit den Katzen kann man ja auch ständig kuscheln. Zum Arbeiten hat dann sowieso niemand mehr Zeit.

Wer auf Hunde- oder Katzenhaare allergisch reagiert, muss ja dann nicht mehr arbeiten.

Für unser Bildungssystem brauchen wir auch noch viel mehr Schulhunde .... habe ich vor 2 Wochen im ZDF erfahren.

Schon alles irgendwie komisch.

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Maro2 21.06.2014, 00:27
47. an ihrer stelle

würde ich meine phobie einfach mal abklären und behandeln lassen.

ansonsten sollte das mitbringen von hunden immer situationsbezogen erlaubt werden, an manchen arbeitsstellen klappt es, an anderen nicht. solange niemand gestört oder belästigt oder sonstwie beeinträchtigt wird ist es doch kein problem. es muss halt 100%ige zustimmung herrschen.
aber mir ist das egal, ich bin selbständig und habe meine 2 immer dabei. sollte ein kunde daran anstoss nehmen, so verweise ich gerne auf mitbewerber ohne hund. ist mir in nun 15 jahren erst 2 mal passiert.

Zitat von bobbit
Ich leide an Canophobie, also der Angst vor Hunden. Nein ich bin nie gebissen worden, und nein "einfach mal ein wenig Zeit mit Hund XY der ganz lieb ist verbringen" hilft mir auch nicht. Wenn ich einen Hund auf der anderen Seite der Straße sehe, dann fängt mein Herz zu rasen an, und mein Körper schüttet mehr Adrenalin aus als beim Fallschirmspringen. Kommt ein Hund mir noch näher habe ich keine Ruhe, bin ich mit einem Hund in einem Raum, habe ich das konstante Gefühl in einer Bedrohungssituation zu sein. Hundebesitzer stört das nicht. Da kommen dann Sprüche wie "man solle sich nicht so anstellen". "Der tut doch nix", "der ist doch klein". Vor ein paar Jahren arbeitete ich in einem Büro eines größeren Medienhauses. Eine der Kolleginnen kam auf die wunderbare Idee einen Hund zu kaufen - und wollte diesen dann mit in das Büro bringen. Der Chef, selbst Hundenarr hat das dann erlaubt - keiner von beiden hat sich dafür interessiert welche Probleme das mit sich bringen kann. Neben Leuten wie mir gibt es nun ja auch leute mit Allergien. Egal. Der Hund kam, und mir blieb nichts anderes als zu gehen - Da half auch keine angebotene Gehaltserhöhung und kein "der ist doch total süß und harmlos".

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Andreas Gonzales 21.06.2014, 01:02
48. Klar!

Mein Hund (ein Dobermann-Mix aus dem Tierschutz) ist jeden Tag mit im Büro und allseits beliebt. So etwas geht natürlich nur, wenn ein Hund gut erzogen ist und vor Arbeitsbeginn nicht nur eine eilige "Gassirunde" hatte, sondern sich ausgiebig austoben konnte und auch in der Mittagspause vor die Tür kommt. Das tut nicht nur dem Hund gut, sondern auch der eigenen Fitness, Leistungsfähigkeit und Arbeitsfreude. Freunde von mir haben sogar 7 Hunde in ihrer Werbeagentur, die sich allerdings auch von der Freizeit her kennen. Ich fände es gut, wenn "Hund im Büro" die Regel wäre und nichts Außergewöhnliches, denn es hat nur Vorteile für das Arbeitsklima. Sogar unserem stoffeligen Senior-Chef zaubert Dobi Paul ein Lächeln ins Gesicht, wenn er erwartungsvoll wedelnd mit seinem quietschgelben Gummi-Truthahn im Maul vor ihm steht.

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peerotto 21.06.2014, 07:14
49. Hunde auf der Arbeit

Ich arbeite in einem Haus wo Menschen mit Behinderung Wohnen und mein Hund wurde von Anfang an sofort herzlichst von den Bewohnern aufgenommen. Was will man mehr.

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