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In der Daddel-Falle: Wie man sich selbst austrickst
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Das Internet ist eine großartige Erfindung - und die schlimmste Störquelle im Büroalltag. Es gibt so viele kleine Zeitfresser, die den Insbürogeher von der Arbeit ablenken. Mit Spezialprogrammen kann man sie ausblenden. Und braucht trotzdem einen starken Willen.

darkbaroon 18.02.2012, 09:22
1. L'enfer c'est les autres

Zitat von sysop
Das Internet ist eine großartige Erfindung - und die schlimmste Störquelle im Büroalltag. Es gibt so viele kleine Zeitfresser, die den Insbürogeher von der Arbeit ablenken. Mit Spezialprogrammen kann man sie ausblenden. Und braucht trotzdem einen starken Willen.
Meiner Meinung nach ist der Groeßte Effizienzvernichter innerhalb der Bürowelt das Großraumbüro. Der ständig wechselnde Laermpegel, die häufige berechtigte oder unberechtigte Störung durch Kollegen die "kurz mal" was wollen, sowie der Zwang sämtliche Telefonate etwas lauterer Kollegen mithören zu muessen (ich bin diesbezüglich selbst eine Katastrophe), ist ein absoluter Effizienzkiller. Traurigerweise verschwenden Arbeitgeber lieber Geld für teure Überwachungsprogrammen oder Blockade-Software anstatt das Geld in ein paar Wände oder Türen zu investieren.

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faustjucken_tk 18.02.2012, 10:15
2. jaaaaaaaaaa

Zitat von darkbaroon
Meiner Meinung nach ist der Groeßte Effizienzvernichter innerhalb der Bürowelt das Großraumbüro. Der ständig wechselnde Laermpegel, die häufige berechtigte oder unberechtigte Störung durch Kollegen die "kurz mal" was wollen, sowie der Zwang sämtliche Telefonate etwas lauterer Kollegen mithören zu muessen (ich bin diesbezüglich selbst eine Katastrophe), ist ein absoluter Effizienzkiller. Traurigerweise verschwenden Arbeitgeber lieber Geld für teure Überwachungsprogrammen oder Blockade-Software anstatt das Geld in ein paar Wände oder Türen zu investieren.
Da muss ich Ihnen 100% zustimmen.
Ich kenne dieses Problem auch. Mir völlig unverständlich, wieso deutsche Unternehmen diese Unsitte der Amis kopiert haben, Mitarbeiter wie Vieh in Großraumbüros zu pferchen. Und als "Krönung" und Eingeständnis gibt es dann ein Meter große Lärmschutzwände genannt "Cubicles" auf dass der letzte dumme Mitarbeiter erkennt, was er ist, eine zur Schlachtreife (hier Entlassung) hin gezüchtete Eierlegwollmichsau.

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Oberleerer 18.02.2012, 10:45
3.

Es gibt Menschen, die brauchen ihre Ruhe und wollen sich auf eine Sache konzentrieren und das Ergebnis ist meist besser und leider auch aufwändiger, als es gebraucht wird. Diese allerdings erledigen die Arbeit. Sie benutzen email und empfinden es als grobe Belästigung angerufen zu werden und würden dies selber nur im Notfall tun.

Es gibt Menschen, die können nicht alleine sein. Die brauchen immer jemand zum Quasseln, die brauchen den Wirbel um sich herum und sind in ihre Netze eingebunden. Denen macht es in der Regel sogar Freude mit anderen Menschen zu tun zu haben.

Dieser Menschenschlag ist predestiniert zum Verkäufer und Manager. Er kann viele Dinge gleichzeitig erledigen, wenn auch nur in ausreichender Qualität. Diese Leute reden dann von Teamwork und ein Großraumbüro ist dann ihr bevorzugtes Habitat.
Deswegen gibt es diese Managerausrichtung zum Großraumbüro.

Ich kann mich mittlerweile ganz gut psychisch vom Großraumrummel abschotten. Der größte Störfaktor ist das Telefon oder die direkte Ansprache von Kollegen, die sich noch scheuen eine mail zu schreiben, weil ich ja nur 2m weg sitze.
Dies verursacht:
1. Unterbrechung für die Dauer des Anrufs.
2. Nebenher Zusammendampfung meiner vorherigen Gedanken auf das Nötigste um dann später irgendwie an dem Punkt weitermachen zu können.
3. Gedankliche Nachverarbeitung des mittlerweile beendeten Gespräches, ggf. Ausführung eine Tätigkeit.
4. Remotivation; Nachdenken, was alles zu tun ist, was ich als letztes vor der Unterbrechung tat, Abwägen, ob das noch das Dringlichste ist, Kaffee holen, Arbeit wieder aufnehmen.

Mittlerweile benutzen die Kollegen mein Telefon, weil andere Kollegen bei ihren eigenen Rufnummern schon nicht mehr rangehen. Das sagt mir, ICH BIN NICHT ALLEINE!

Auffälligerweise sind die Hektiker oft auch Lerchen. So versuche ich nur noch ab 16:00 Uhr zu planen. Der Anfang des Tages wird ganz alleine durch lauter Kleinkram in Echtzeit gefüllt. Von 16-18 Uhr werden dann die Restarbeiten des Tages erledigt, von 18-20 Uhr die Dinge, die ich selber in meinem Gebiet machen will.

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kioto 18.02.2012, 19:06
4. So möchte ich auch mal arbeiten können

Hallo,
Obwohl in meiner Firma der Internetzugang kaum kontrolliert wird, habe ich für den im Artikel erwähnten Käse aus dem Internet gar keine Zeit oder müsste noch mehr Überstunden machen (Als AT natürlich unbezahlt) .In 8 (und häufig mehr) Stunden schaffe ich mit Mühe gerade mal die allerwichtigsten Sachen zu erledigen.Alles, was nicht brennt, muss verschoben werden oder sich von selbst erledigen.
mfg Kioto

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keekabes 20.02.2012, 06:09
5. Zweitrechner?

Ein Zweitrechner für die Trennung von Spass und Arbeit?
Wofür gibt's denn Virtualisierungssoftware, und auch noch gratis?

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inna_drayuk 05.06.2015, 15:14
6.

Yaware.Time Tracker ist auch eine gute Sofware für Zunahme der Produktivität. http://timetracker.yaware.com/

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