Forum: Karriere
Internationale Karrierefrauen: "Ohne Nanny geht es nicht"
TAV Istanbul

Sie führen Hunderte Mitarbeiter, sitzen in mehreren Aufsichtsräten und ziehen nebenher auch noch Kinder groß. Wie machen sie das nur? Sechs Frauen aus sechs Ländern berichten.

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omop 30.07.2015, 10:32
1. Ja wie machen sie das nur??

Ganz einfach..indem sich die Damen für die Karriere entscheiden und die Kinder von anderen (Eltern,Kita,Nanny..) betreut werden. Wer seine Kinder 1 h am Tag/Woche sieht, sollte fairerweise sagen,dass er für sie eigentlich nicht da ist. Wenn man etwas richtig machen will, geht eben nur eine Sache...

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mariannevondamals 30.07.2015, 10:39
2. Großeltern

Dass Großeltern unentbehrlich sind, ist inzwischen angekommen. Und genau das macht es im großflächigen Deutschland, mit den weit auseinander liegenden, föderalistisch unterschiedlich wichtigen Großstädten ungemein schwierig. Arbeitsplatz der Eltern und Wohnort der Großeltern an einen Ort unter zu bringen klappt selten. Großeltern, die hier Felixibiliät zeigen, sollten das gefördert bekommen, mit Steuerbonus bzw. Rentenerhöhung o.Ä. Viele deutsche Großeltern sind hier sehr stur, sie beharren auf ihrer Scholle. Hier erwarte ich von der Politik und den Wirtschaftsverbänden mehr Aufklärungsarbeit! Die Kultur der Flexibilität gilt einseitig nur für die Klein-Familien!

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Leser222 30.07.2015, 10:52
3. Simple Erkenntnis

Man kann nicht gleichzeitig an zwei Orten sein, weder als Frau noch als Mann. Wer 8, 10 oder 12 Stunden am Tag im Job ist, kümmert sich in diesen 8, 10 oder 12 Stunden nicht um seine Kinder, und er oder sie hat in dieser Zeit auch keinen Kontakt zu seinen Kindern.

Die Nanny ist die Mutter, weil die Mutter nicht da ist. So wie der Vater, der nicht da ist, eben auch kein Vater ist, weil er sich seiner Vaterrolle durch Abwesenheit entzieht.

Man sollte sich vor dem Selbstbetrug hüten, Mutter oder Vater zu sein, weil man die Betreuung von Kindern durch andere Personen organisiert und bezahlt. Der Leiter oder die Leiterin eines Waisenhauses ist auch nicht Vater oder Mutter der Kinder.

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madita-mia 30.07.2015, 10:57
4. Tolle, beeindruckende Frauen!

Schön, dass von diesen ebenso erfolgreichen und zufriedenen Frauen geschrieben wird - sie können ein tolles Rollenmodell darstellen für viele junge Frauen, die sich verunsichert fragen, ob sie sich zwischen Familie und Verfolgen ehrgeiziger beruflicher Ziele entscheiden müssen.
Die Antwort ist offenkundig: Nein, das müßt Ihr nicht!

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romeov 30.07.2015, 11:00
5. Wie soll das den sonst gehen?

Guten Tag, ihr Träumer! Machst du Karriere, dann gehörst du deinem Unternehmen und das krallt dich dann bis zu 14 Std. am Tag. Dazu sollte man sich noch 8 Sunden Schlaf gönnen. Fitness-Studio ist unvermeidlich, weil man muss ja dynamisch daherkommen - dann ist der Tag um. Ach so, essen muss man ja auch noch, am besten in der Arbeitszeit, dann kann man gleich die nächsten Projekte besprechen.

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spon-facebook-10000286189 30.07.2015, 11:10
6.

Zitat von romeov
Guten Tag, ihr Träumer! Machst du Karriere, dann gehörst du deinem Unternehmen und das krallt dich dann bis zu 14 Std. am Tag. Dazu sollte man sich noch 8 Sunden Schlaf gönnen. Fitness-Studio ist unvermeidlich, weil man muss ja dynamisch daherkommen - dann ist der Tag um. Ach so, essen muss man ja auch noch, am besten in der Arbeitszeit, dann kann man gleich die nächsten Projekte besprechen.
also kommen die Kinder zu kurz

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odapiel 30.07.2015, 11:12
7. In Deutschland aufgewachsen

und sowohl lange in Frankreich, als auch in England gelebt habend, teile ich den Frohsinn hierüber nicht.

Was das Aufziehen von Kindern durch Nannies betrifft, so reichen die Blicke in vorab erwähnte Länder aus, um klarzumachen, wer darunter leidet: die Kinder, die recht regelmäßig zu gefühlskalten Egozentrikern heranwachsen. Die Briten gehen da ja noch weiter, da werden die Lütten dann mit 8 or 9 ins Internat ausgelagert. Wen's interessiert sollte mal nach "Boarding School Syndrome" googeln. Das greift allerdings schon bei der Zwangstrennung von der Mutter in früher Jugend, wenn diese arbeiten geht, und auch der Vater nicht zuhause bleibt (was ja eine Alternative wäre).

Kurzum, ich halte diese Frauen für Egoistinnen, die wie man im Englischen sagt, den Kuchen nicht nur auf die Anrichte stellen, sondern auch gleichzeitig essen wollen. Die bessere Lösung wäre es, auf Kinder zu verzichten.

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ClausWunderlich 30.07.2015, 11:19
8.

Zitat von Leser222
Man kann nicht gleichzeitig an zwei Orten sein, weder als Frau noch als Mann. Wer 8, 10 oder 12 Stunden am Tag im Job ist, kümmert sich in diesen 8, 10 oder 12 Stunden nicht um seine Kinder, und er oder......
Internationale Kinder von Karrierefrauen: "Ich kenne meine Mutter nicht"

Man sollte mal einen Artikel aus sicht solcher Kinder schreiben. Da würden diese "Karrierefrauen" aber ganz schlecht aussehen. Wie ist das eigentlich mit den Männern von solchen Karrierefrauen? Gehen hier beide Eltern so viel arbeiten das beide kaum Zeit für ihre eigenen Kinder haben? Warum machen so Eltern das? Ist es nicht einfach Gier wofür solche Karrierefrauen und Karrieremänner ihre Kinder im stich lassen.

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bekkawei 30.07.2015, 11:24
9.

Zitat von spon-facebook-10000286189
also kommen die Kinder zu kurz
Nicht unbedingt.
Kinder können sich auch an eine andere Person als Mama oder Papa gewöhnen, sie lieben, sich auf sie einlassen. Das kann auch eine Nanny sein.

Meine Nachbarin und Mann hatten beide Top-Karrieren und die Nanny war der totale Glücksgriff. Mutter von bereits erwachsenen Kindern, liebevoll, fürsorglich und unglaublich verantwortungsbewusst und dem kleinen Mädchen sehr sehr zugetan.
Für das Kind eigentlich die Mutter.
Als es mal im Urlaub mit den Eltern ziemlich krank wurde, musste die Nanny hinzugezogen werden, da das Kind anders nicht zu beruhigen war.

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