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Investmentfonds mit Frauenquote: "Gemischte Teams machen mehr Geld"
Karmijn Kapitaal

Die niederländische Bankerin Cilian Jansen Verplanke investiert nur in Unternehmen mit Frauen in der Führungsriege. Mit Feminismus hat das wenig zu tun. Ihr geht es um Rendite.

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Newspeak 23.06.2014, 07:40
1. ...

Sie erzielen eine bessere Rendite - und gehen seltener Bankrott. Das ist das Beste aus allen Welten.

Ja, und sie machen die Welt sicher jeden Tag genauso viel schlechter, wie ihre männlichen Kollegen.

In der besten aller Welten gäbe es keine Investmentbanker, so wie es keine Nazis gäbe und keine Mafia.

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theobserver01 23.06.2014, 07:56
2. Gemischte Teams STEHLEN mehr Geld

Diese Investmentfonds können kein Geld machen, sondern nur stehlen. Sie bekommen es als unfreiwillige Zahlung genannt Zinsen zurück, nicht mehr und nicht weniger. Geld "machen" oder besser gesagt schöpfen dürfen nur Banken, die Geldverleiher, aber Verschulden dürfen sich Fonds, Personen, Staaten, Firmen und auch Banken.
Ich geh mir mal nen Kaffee machen...

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FocusTurnier 23.06.2014, 08:01
3. Alter Hut

Das ist nichts Neues:
"Morgan Stanleys feministische Wette

Ein neuer Fonds der Großbank investiert nur in Firmen mit mindestens drei Frauen im Aufsichtsrat: Für die Rendite – und um politischen Druck zu entfalten."
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-03/morgan-stanley-frauen-quote-2
Das gemischte Führungsteams einen besseren Gewinn bedeuten müssen, halte ich dagegen für einen Mythos. Asset Management via Gender-Mainstreaming ist Humbug. Dafür eine gesetzliche Frauenquote einzuführen, durch welche männliche Bewerber diskriminiert werden, halte ich daher für falsch (immer noch):

"Der Mythos von den gemischten Führungsteams
Je bunter das Management, desto besser das Ergebnis, stellen Studien von Beraterfirmen fest. Doch Belege fehlen. Die Berater fördern damit vor allem ihr eigenes Geschäft."

http://www.zeit.de/karriere/2012-09/managment-frauen-personal-diversity
Selbst gründen und erfolgreich sein - das ist die Devise.

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Zensi Erter 23.06.2014, 08:07
4. Investmentideologie?

Zitat von sysop
Die niederländische Bankerin Cilian Jansen Verplanke investiert nur in Unternehmen mit Frauen in der Führungsriege. Mit Feminismus hat das wenig zu tun. Ihr geht es um Rendite.
Eine Investmententscheidung danach zu richten, ob mindestens X% des einen oder anderen Geschlechts im Management sitzen, ist naiv. Jansen's ueberholte Rollenbilder (Mann Draufgaenger, Frau Hinterfragerin) reflektieren diese Art von Unvernunft. Dass sie in der Lage war, damit ein paar Jahrzehnte im Biz zu ueberleben, zeigt vermutlich, dass andere Auswahlkriterien eine wesentliche Rolle spielen. Sie koennte sicherlich erfolgreicher sein, wenn sie Unternehmen rational bewerten wuerde und sich nicht von einer Ideologie von gestern leiten lassen wuerde.
Am Ende interessiert es keinen, ob ein CEO ein oder zwei X-chromosomen hat, solange die Entscheidungen vernuenftig sind. Ein Ivnestmentunternehmen, dass diese Trivialitaet nicht versteht, wird sich nicht langfristig gegen rationalere Unternehmen behaupten koennen.

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Hauke_Laging 23.06.2014, 08:07
5. anbetungswürdige Reaktionszeit

Seit 20 Jahren macht diese Dame die besagte Erfahrung, und schon jetzt reagiert sie darauf mit gezieltem Einsammeln von Kapital?

Seit gefühlten 20 Jahren kommt aus der "viel schnacken, nix leisten"-Abteilung diese Propaganda. Wie ist es möglich, dass das schon lange alle wissen, es so viele fähige Managerinnen geben soll, aber trotzdem bis jetzt nichts passierte?

Wer eine Anlagestrategie hat, die systematisch zu höheren Renditen führt, dem stehen in einer Marktwirtschaft doch alle Türen offen. Wenn die vor 20 Jahren damit angefangen und recht hätten, gäbe es heute kein börsennotiertes Unternehmen mit reinem Männervorstand mehr.

Die selbsterklärten Frauenförderer hätten nicht auf den Staat warten müssen UND wären gleichzeitig stinkreich geworden. Da kann man doch nur ungläubig staunen. Womit waren die all die Zeit beschäftigt, wenn die Lösung des Problems doch so einfach gewesen wäre?

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thunderstorm305 23.06.2014, 08:29
6. Das mag sein...aber!

Es bleibt in der eigenen Verantwortung eines Unternehmens, wen man einstellt und wen nicht. Der Staat hat hier keine Vorgaben zu machen. Eine Frauenquote in irgendeiner Art und Weise ist Humbug.

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JanaB 23.06.2014, 08:39
7. Interessenskonflikt par excellence

Zitat von sysop
Die niederländische Bankerin Cilian Jansen Verplanke investiert nur in Unternehmen mit Frauen in der Führungsriege. Mit Feminismus hat das wenig zu tun. Ihr geht es um Rendite.
Frau Helene Endres als "Pro Quote"-Aktivistin schreibt einen Artikel pro Quote, als Interview vom Rand eines Frauenkongresses, was natürlich nichts mit Feminismus zu tun hat. Wer lässt solche Interessenskonflikte eigentlich durchgehen, ohne dass die Verbindungen im Artikel offen gelegt werden?

Abgesehen davon scheinen weder die Journalistin noch die Interviewte die Studien zu kennen, auf die sie sich berufen. Sonst wüssten sie, dass diese Studien die gewünschten Aussagen entweder gar nicht in der behaupteten Deutlichkeit liefern, einige Studien das gewünschte Resultat vermissen lassen, manche es sogar widerlegen.

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glaubenstrichter 23.06.2014, 08:46
8. Das wäre ein prima Beispiel!!!!

Wenn sie das so meint wie se sagt, wäre dass der zum ersten mal eine Wegweisende Richtung - die dem Emanzipations Geklüngel und der Frauenquote ein Beispiel geben kann. So sehe ich Partnerschaftliche Zusammenarbeit wo auch immer - egal werd den Vorsitz haben sollte - Mann oder Frau. Jeder kann seine Qualitäten in den Arbeitsprozess einbringen und somit wird die Steuerung das Bestmögliche heraus zu arbeiten geschaffen. Hut ab vor diesem Beispiel!!

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timepiece123 23.06.2014, 08:54
9. Wir haben uns entschieden,

Zitat von thunderstorm305
Es bleibt in der eigenen Verantwortung eines Unternehmens, wen man einstellt und wen nicht. Der Staat hat hier keine Vorgaben zu machen. Eine Frauenquote in irgendeiner Art und Weise ist Humbug.
Der besseren und konfliktfreieren Zusammenarbeit wegen möchten wir
in unserem Team keine Frauen mehr.

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