Forum: Karriere
Jahresgehälter: Akademiker verdienen 17.000 Euro mehr
DPA

Studieren lohnt sich, das ist nicht neu. Ein Jobportal beziffert nun, wie viel Fachkräfte mit akademischer Ausbildung verdienen - verglichen mit Kollegen, die nicht studiert haben.

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erst nachdenken 07.02.2017, 10:56
1.

Und um der Neiddiskussion zuvor zu kommen: Ein Akademiker hat gegenüber dem Hauptschulabgänger mit Berufsausbildung 4 Jahre länger die Schulbank gedrückt und dann noch 5 Jahre studiert. In dieser Zeit hat er nichts verdient, sondern einen Studienkredit angehäuft. Das muss er sich dann logischerweise bis zur Rente über ein höheres Einkommen wieder reinholen.

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smartphone 07.02.2017, 11:04
2. Was völlig verschwiegen wird

Einer Führungskraft 57ooo Euro bieten zu wollen - noch dazu im MINT ist eine hochtendenziöse Frechheit .
EIn Vergleich zu zB 1998 zeigt ,daß damals das Einstiegsgehalt für INgs bei ca 80-84000 DM lag , was bei Berücksichtigung des heutigen Preisniveaus bereinigt 80-100000 EURO bedeuten würde.
Ein Abteilungsleiter verdiente damals >140000DM --- Was heute also lockerst >160000 Euro bedeuten muß .
Wer jetzt hier innerlich aufjault, der zeigt, daß seit xx Jahren eine "Abwertung" auf der Lohnseite erfolgt , während alle sonstigen Preise sich "flott" entwickelten .... Wir brauchen also uns nicht zu wundern , wenn keien Kinder in die Welt gesetzt werden , oder wer irgend kann Auswandert ... die Schrödersche Dummheit via Lohnzurückhaltung flankiert mit Agenda2010 löst keines er anstehenden ( und zT unkorrigierbare4n ) Probleme von heute und morgen .

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yogi65 07.02.2017, 11:10
3. Grübel

Was genau sind eigentlich Fach- und Führungskräfte? Führungskraft ist klar, aber was genau definiert die Fachkraft? Ist das nun jeder der eine normale Berufsausbildung hat, oder gehört da eine Weiterbildung dazu. Z.B.
Meister, Techniker, Bilanzbuchhalter o.ä. Das geht aus dem Artikel nicht hervor, wäre aber für die Einordnung gut zu wissen.

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hackebeilchen 07.02.2017, 11:10
4. Fachkräfte / Akademiker /Studium

Eina Frage an SPON : was ist denn das nichtakademische Fachkraft-Gegenstück zu einem Juristen ,Ingenieur oder Arzt ? Denn darum geht es ja angeblich in diesem Artikel. Der Vgl. von nichtakademischen Fachkräften vs. Fachkräften mit akademischem Abschluss hinsichtlich Einkommen. Dieser Vgl. funktioniert aber nur in Bereichen in denen es vergleichbare Tätigkeiten/Funktionen gibt. "Ein Jobportal beziffert nun, wie viel Fachkräfte mit akademischer Ausbildung verdienen - verglichen mit Kollegen, die nicht studiert haben." Davon sehe ich aber hinsichtl. der gewählten Beispiele (Arzt, Jurist, Ingenieur ) nichts . Vielmehr scheint es mal wieder für SPON an der Zeit gewesen zu sein einen Scheinartikel zu veröffentlichen in dem man die Liste der Einkommen darstellen kann: "Das Jobportal Stepstone listet durchschnittliche Jahresgehälter auch nach Studiengängen auf: Wer Medizin oder Zahnmedizin, Rechtswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften studiert..." Man könnte das auch als manipulativen Versuch werten den Sozialneid zu schüren. Sind SPON-Leser so dumm ? Hoffe nicht. Möglicherweise hat aber auch der Verfasser des Beitrags (lov) nicht ganz überrissen worum es in der JobPortal-Umfrage wirklich ging bzw. um welche Berufsgruppen und hat seine Beispiele einfach nur unpassend gewählt.
Was soll´s : Haken dran. Nicht der erste SPON-Artikel der so schief aufgehängt wurde :-)

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unzensierbar 07.02.2017, 11:35
5.

Ach ja die Jobs, die sowieso schon bei weitem genug verdienen, verdienen jetzt auch noch mehr. Während andere Jobs weiter zur Armutsgrenze fallen.

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smartphone 07.02.2017, 11:39
6. Def Fachkraft

In Sachen Definition, was überhaupt eine Fachkraft ist , hilft Kannegießer ( Ehrenarbeitgeberpräsident) wieter : Eine Fachkraft ist ein Dipl.-Ing ( bzw Master Ing heute) . Also schon ein Ing(FH) ist KEINE Fachkraft , Bachelor ein besseres Abitur udn ein Dualing aus Akademien wie Mosbach völlig indiskutabel. Das heißt die letztgenannten rangieren analog Techniker bis runter zur Altenpflegerin als Facharbeiter . Die heutzutage inflationäre Verwendung des Begriffs Fachkraft unterhöhlt logischerweise alles . Es wäre also wesentlich sinnvoller weiter zu definieren , Was ist ein Spezialistenkraft oder eben eine Laberkraft ( Jura BWL Soziologie )

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dipl.inge83 07.02.2017, 12:19
7. Sehr beeindruckend.

Hoffentlich lesen genug angehende Studenten mit, oder deren Angehörige. Es wird also bis Mitte 20 die Schulbank gedrückt, um anschließend im Schnitt 60k in teureren Regionen bzw. 43k in der Pampa zu erhalten. Das kann jetzt jeder Einzelne mal mit den vor Ort geltenden Tariftabellen für einfache Sachbearbeiter im ÖD oder der Industrie vergleichen und ausrechnen ob es sich lohnt, mehr als 10 Jahre Schule plus Ausbildung zu investieren. Die erwartete, unvergütete Mehrarbeit der Führungskräfte lassen wir der Einfachheit mal unbetrachtet.

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wasistlosnix 07.02.2017, 12:22
8. Tarif?

Die meisten KKH unterliegen Tarifverträgen die sind öffentlich. Diese spiegeln obige Zahlen nicht wieder.

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flitzepete 07.02.2017, 12:22
9. Software Entwickler sind gut zu vergleichen

Oft machen ein Diplom Ingenieur der Informatik, ein ausgebildeter Fachinformatiker und Quereinsteiger ohne Ausbildung die weitgehend gleiche Arbeit, werden aber völlig unterschiedlich bezahlt.
Ich habe gehört dass es Quereinsteiger gibt, die die beiden Anderen locker in die Tasche stecken.
Bezahlung sollte sich an Tätigkeit und Leistung im Job orientieren und nicht an einer Qualifikation auf dem Papier. Die sagt nämlich oft nicht sehr viel aus. Nur weil man länger die Schulbank gedrückt und studiert hat, ergibt sich daraus meines Erachtens kein Anspruch auf ein höheres Gehalt.

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